Donnerstag, 17. Mai 2018

Gibt es ein Leben nach dem Bloggen...?



Die Liste von befreundeten Bloggerinnen der ersten Stunde, liebe Leserinnen, liebe Leser, die inzwischen ihren Blog gelöscht, auf 'momentan nicht aktiv'  oder auf 'nichtöffentlich' umgestellt haben, wird mit jedem Tag lang und länger und die Google-Follower werden entsprechend weniger. 


 

Ich kann gar nicht in Worten ausdrücken, wie traurig mich das macht. Nach dem Bienensterben jetzt auch ein Blogsterben? Wir, die wir unseren Garten und die Natur lieben, möchten uns doch nur mit Gleichgesinnten austauschen. 
 


Staudenflüstern ist mein Baby, in das ich viel Zeit und Kraft investiert habe, das mir aber auch viel zurückgegeben hat. Garten- und Naturliebe ist international, kennt keine Grenzen. Auf der ganzen Welt gibt es Menschen, die diese Freude mit anderen teilen möchten. Bei vielen von ihnen durfte ich zu Gast sein. So viele interessante Blogs habe ich kennengelernt und wunderbare kreative Menschen, die dahinter stehen.





Wie oft sitze ich nach einem anstrengenden Tag schmunzelnd oder sogar lauthals lachend und manchmal auch zutiefst berührt mit Tränen in den Augen vor meinem Computer! Ja, so ein Blog verselbständigt sich mit der Zeit. Man öffnet sich, teilt Freud und Leid miteinander.



Trotz allem habe ich mich entschlossen, nun auch meinen Blog rechtzeitig vor dem 24. Mai 2018 auf nichtöffentlich umzustellen. Mir wird das alles zu kompliziert. Ich habe keine Lust dazu, beim Fotografieren oder beim Schreiben eines neuen Posts immer nur an die DSGVO denken zu müssen. Die Spontaneität geht dabei total verloren. 

Und wenn ich nach dem Schreiben eines jeden Kommentars die Datenschutzbestimmungen des besuchten Blogs durchlesen und erklären muss, dass ich sie akzeptiere, dann vergeht mir der Spaß, überhaupt einen Gruß zu hinterlassen.




Bislang bin ich noch nie mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Das soll sich auf meine alten Tage nun auch nicht mehr ändern. Ich möchte nicht aus Unwissenheit in eine Falle tappen, mir eine Abmahnung oder sonst was einhandeln.


Natürlich werde ich euch alle sehr vermissen, trotzdem weiterhin mit offenen Augen und mit meiner Kamera durchs Leben gehen, Texte schreiben, wenn mir danach zumute ist.


 

Und ja, es gibt ein Leben nach dem Bloggen. Wo sich eine Tür schließt, dort öffnet sich bekanntlich immer eine neue. Ich habe ein Zertifikat erworben, das mich dazu berechtigt, als Leselernhelferin an Grundschulen ehrenamtlich tätig zu sein. Wer seit langem bei mir liest, der weiß, dass ich ein Herz für Kinder habe. Wünscht mir auch auf diesem Weg im Interesse des mir anvertrauten Kindes Glück und Erfolg.

Dornröschenzeit...

Bleibt gesund,
herzlichst Eure Edith

Samstag, 12. Mai 2018

Menschen & ihre Gärten, heute der Rhododendrongarten Mikat aus Ochtrup - Teil II...



Hier, liebe Leserinnen und Leser, folgen nun die angekündigten Garten-Impressionen aus dem Garten von Brigitte und Udo Mikat aus Ochtrup. Wie die Fotos zeigen, hat dieses Gartenparadies noch weitaus mehr zu bieten als wunderschöne Rhododendren. Hohe Bäume und Sträucher spenden den Moorbeetpflanzen den erforderlichen Schatten. 

Dennoch ist es kein reiner Schattengarten. Es gibt genug sonnige Bereiche, wo zum Beispiel Pfingstrosen (Paeonien) wunderbar gedeihen. Ich bin begeistert von den Strauchpaeonien in aparter Farbe, kann mich an den wunderschönen Blüten gar nicht sattsehen. Schade, dass sie zum Teil schon verblüht waren.

Gleiches gilt für die zu unterschiedlichen Zeiten blühenden verschiedenen Blumenhartriegel (Cornus kousa), Schneebälle (Viburnum in Sorten) und Flieder (Syringa, ebenfalls in Sorten). Viele weißblühende Sträucher, deren Namen ich teilweise gar nicht kenne, und Stauden sorgen für die nötige Ruhe. 

Nur ab und zu blitzen ein paar knallige Blüten der großen laubabwerfenden Azaleen  durch das grüne Blattwerk. Es gibt in diesem Garten auch Tränende Herzen, Akeleien, Bärlauch, Waldmeister, rote Johannisbeeren für die Vögel und vieles andere mehr. 

Wie das Gartenhaus mit großer Terrasse,  der Outdoor-Ofen und vor allem das urige Backhaus zeigen, ist es nicht nur ein Vorzeigegarten, sondern ein Treffpunkt für gemütliches Beisammensein. 

Hier gibt es auch etwas, was mich sehr beeindruckt hat und schon fast aus der Mode gekommen zu sein scheint, es leben zwei Generationen unter einem Dach. Die Mutter von Brigitte Mikat bewohnt das Erdgeschoss. Sie hat eine große Terrasse mit Blick in den Garten. Beim Abschied habe ich ihr augenzwinkernd gesagt, dass ich auch mal von einem Schwiegersohn geträumt habe, der mir im Alter meinen Garten in Schuss hält...

Nun schaut doch selbst. Die Querformatfotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.












Solch einen Outdoor-Ofen sieht man auch nicht alle Tage. 



Ich habe den Bereich rund um den stillen Teich aus allen möglichen Perspektiven fotografiert. Mal sieht man den Goldregen in seiner ganzen Blütenpracht, auf anderen Fotos scheinen die Blüten wie Sonnenstrahlen durch das grüne Laub. Dieser Teil des Gartens gefällt mir besonders gut.



Hier hat ein Rhododendron zwei verschiedene Blütenfarben. Die violetten Blüten sind von einem sogenannten wilden Trieb aus der Veredelungsgrundlage. Eine Nahaufnahme habe ich in Teil I gezeigt.






















Backhaus

 




Was hier von weitem aussieht wie Pfingstrosen, das sind in Wirklichkeit auch die Blüten vom Rhododendron.

Das Haus spiegelt sich im Teich...

Ein Blick zurück in den Garten, links vorne die kleine Rasenfläche...

An der einen Hausseite befinden sich Rhododendren in Farben, die man eher selten sieht und auf die Udo Mikat besonders stolz ist. Bei unserem Rundgang steuerte er als erstes diesen Bereich an.




Ich hatte die Kamera bereits verstaut, mich verabschiedet und war im Begriff zu gehen, als ich im Vorgarten den großen japanischen Ahorn und die anderen Schönheiten entdeckte, also Kamera raus und noch ein paar Fotos zum Abschied...

 





Verlinkt mit:
https://www.gartenwonne.com/2018/05/gartengluck-linkparty_12.html 


 
Ein dickes Dankeschön an Brigitte und Udo Mikat dafür, dass ich Gast in ihrem grünen Paradies sein durfte, Fotos machen konnte und euch den Garten hier vorstellen darf. 

Es würde mich freuen, wenn euch, liebe Leserinnen und Leser, dieser virtuelle Gartenspaziergang auch ein wenig Freude bereitet hat. 

Teil I verpasst? Kein Problem, mit einem Klick seid ihr da.

Ich wünsche euch einen schönen Muttertag im Kreise eurer Lieben.
Bleibt gesund!

Eure Edith

P.S.
Hat jemand Lust auf eine Muttertagsgeschichte? Dann  HIER  klicken.