Dienstag, 31. Januar 2017

Allen Widrigkeiten zum Trotz...

'Bäume sind Gedichte,
die die Erde in den Himmel schreibt'.

Khalil Gibran


Kürzlich auf meiner Heimfahrt von Holland fielen mir die drei alten Schuppen zwischen Nordhorn und Bad Bentheim wieder ein, mit denen ich im vergangenen Jahr bei den Lost Places mitmachte.

Da es geschneit hatte, hielt ich in einer Parkbucht an der Hauptstraße an und machte mich mit meinem Fotoapparat zu Fuß auf den Weg. 

Und viel mehr als die alten Schuppen stachen mir diesmal die Bäume ins Auge, die sich rechts von der Straße durch eine langgezogene Steinmauer, die wohl den Höhenunterschied zwischen Straße und Ackerfläche ausgleichen soll, hindurch quälen. 

Ich habe hauptsächlich die 'Füße' der einzelnen Bäume fotografiert. Es ist schon erstaunlich, wieviel Kraft und Lebenswille in den Bäumen steckt, wenn man sieht, wie sie sich - allen Widrigkeiten zum Trotz - ihren Weg durch die Steine gebahnt haben.




'Bäume sind die schönste Verbindung
zwischen Himmel und Erde'.

Hermann Lahm




'Indem wir einen Baum umarmen,
lernen wir seine Seele kennen'.

Roswitha Bloch




'Glaube 
 an die Kraft der Bäume
und du wirst ihre Stärke fühlen können'.

Rita Keller



Da man so 'tapfere' Bäume nicht alle Tage sieht, schicke ich diesen Post zu Ghislanas 'Mein Freund, der Baum'.


Hier folgen nun noch aktuelle Fotos der beiden auf der linken Straßenseite befindlichen Schuppen. Sie sehen immer noch ziemlich lost (verloren) aus. 

Der weitere Schuppen liegt ganz am Anfang auf der rechten Straßenseite. Ich wollte ihn eigentlich auf dem Rückweg fotografieren. Aber da war es bereits zu dunkel, was nicht schade war; denn er sah genauso aus wie im vergangenen Jahr.




Ob diese beiden den Schnee und die winterlichen Temperaturen genießen, vermag ich nicht zu sagen. Mir scheint, dass ihnen sowohl das Wetter als auch die Amateurfotografin ziemlich gleichgültig sind.


All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.

Sonntag, 29. Januar 2017

Nicht gesucht und dennoch gefunden: Garten-Alpenveilchen...


Obwohl ich es gar nicht geplant hatte, hat's mich doch mal wieder ins Gartencenter verschlagen.

Rein zufällig fuhr ich dort vorbei, hielt an, stieg aus. 'Um nichts zu suchen, das war mein Sinn', um es mit Goethes Worten zu sagen.



Und gerade in diesem Augenblick wurde ein Container mit einer frischen Lieferung hereingeschoben: Garden Cyclamen Cyberia hederifolium 'White', 'Pink' und 'Dark Rose'. Im Kreislehrgarten hatte ich diese Garten-Alpenveilchen schon mal gesehen. Ein Töpfchen wollte ich mitnehmen. Aber weil ich mich nicht für eine Farbe entscheiden konnte, wurden es drei. Man gönnt sich ja sonst nichts.



Ich stellte die Töpfchen ins kühle Badezimmer, um sie zu akklimatisieren, trug sie am Nachmittag ins Eßzimmer, um sie auf dem Tisch zu fotografieren. Aber die Fotos hatten einen Gelbstich, weil das Blitzlicht bei dem schlechten Tageslicht immer ansprang. 



Die hier gezeigten Fotos entstanden schließlich vor einer weißen Marmorplatte draußen auf meinem Pflanztisch.  Sie sind auch nicht viel besser. So ist das nun mal in dieser Jahreszeit.


Da die Angaben auf den Pflanzensteckern recht spärlich sind, habe ich im Internet nachgeschaut, insbesondere möchte ich natürlich wissen, welchen Standort sie bevorzugen und welche Ansprüche sie an den Boden stellen. Dort fand ich verschiedene, teils widersprüchliche Meinungen.



Einmal heißt es: Sonne bis lichter Schatten, 
dann wiederum: absonnig, nordseitig, nie sonnig, aber hell 
und schließlich: halbschattig, ostseitig, westseitig, wechselsonnig. 

'An optimalen Standorten ist kaum Pflege nötig'.
Ich fürchte, dass man den optimalen Standort wohl selbst herausfinden muß. 
Ach ja, 'neutraler bis kalkreicher Boden' wird empfohlen und 
sie sind 'zur Unterpflanzung unter Gehölzen gut geeignet'.

Wuchs: aufrecht, teppichartig. 
'Sichtbar im Herbst und Winter', 'behält die Blätter im Winter', 
Boden: durchlässig, trocken, Halbschatten bis Schatten. 
Woanders heißt es: 'schöne Blattzeichnung, immergrün, horstbildend, Höhe 15 cm, Blütezeit XII bis IV, Winterschutz/ Sonnenschutz bei Kahlfrost ratsam'. 



 

Ich werde Kompost mit Blumenerde, grobem Kies und pulverisierten Eierschalen vermischen und die Gartenalpenveilchen erst mal in eine große Schale pflanzen. Ich könnte mir vorstellen, dass sie ihren endgültigen Platz im Hochbeet (Boden ist durchlässig und trocken) an der Nordseite des Hauses (schattig, aber hell) zwischen den Lenzrosen erhalten. Die lieben ja auch Kalk und farblich würde es auch gut passen.




Falls jemand Erfahrung mit Gartenalpenveilchen hat, nehme ich gute Ratschläge gerne entgegen, insbesondere würde mich interessieren, ob sie nun immergrün oder nur wintergrün sind und im Spätfrühling/ Sommer einziehen (?).





Legt auch ruhig mal einen Stopp beim Gartencenter ein. Es lohnt sich; denn dort ist der Frühling schon im Anmarsch. Im übrigen wünsche ich Euch einen schönen Sonntag.


P.S. Laßt Euch von den Fotos nicht täuschen. Die Blüten des Garten-Alpenveilchens sind ziemlich klein.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Kreislehrgarten: Winterimpressionen...



Fast zu jeder Jahreszeit habe ich Euch zu einem Spaziergang durch den Kreislehrgarten in Steinfurt eingeladen.  Heute morgen war ich mit der Kamera dort. Es war eisig kalt. Hier sind meine Fotos.

Die Querformatfotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.

 








 

 









 












 



 

 



 
Plötzlich veränderte sich das Licht. Ich finde, die Fotos vom Bambusgarten strahlen trotz der eisigen Kälte schon etwas Vorfreude auf den Frühling aus. Oder?







All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.