Samstag, 23. Dezember 2017

Spiekeroog-Trilogie Teil III: Urige Dünenlandschaft, Strand und Meer...

Ist noch jemand mit dabei? Wenn ja, dann freue ich mich. weiter geht's...


Spiekeroog Teil III, liebe Leserinnen und Leser, beginnt mit der 3,50 m hohen Bronzeplastik 'De Utkieker' des Künstlers Hannes Helmke aus dem Jahr 2007. Die Skulptur steht auf der Aussichtsdüne in der Nähe der Strandhalle mit Blick auf das Meer und gilt als Wächter über die Insel Spiekeroog. 

Aber bis wir dort sind, müssen wir erst mal ein schönes Stück Weg durch die wunderschön urige Dünenlandschaft Spiekeroogs zurücklegen.  Diese Dünenlandschaft erinnert mich an unsere Urlaube in Dänemark. Dort waren kleine Ferienhäuser in diese hohen Dünen mit Blick zum Meer gebaut.




Aus der Ferne ist er schon zu erkennen, der alles überragende 'Utkieker'.


Und so sieht er aus der Nähe aus: von überaus schlanker Gestalt, alles dran, mit großen Füßen, den Blick in die Ferne aufs Meer gerichtet.


 

Weiter geht's durch diese einmalige Dünenlandschaft Richtung Strand und Meer, bei Sonnenschein und blauem Himmel ein ganz besonderes Vergnügen.

 



Ein Blick zurück, da ist er noch einmal aus der Ferne zu sehen, der 'Utkieker'.



Sanddorn mit großen Vorkommen, die eine besondere Rolle auf Spiekeroog spielen. Nur Einheimische dürfen die Dünen zwecks Ernte der Beeren betreten. Sie werden zu allem Möglichen verarbeitet, z.B. zu Marmeladen, Likör, Saft, Tee. Leider waren die Geschäfte geschlossen, so dass wir nichts davon mitnehmen konnten.

Und dann - endlich! - der erste Blick aufs Meer...
 

... und den traumhaft schönen Strand. Genauso habe ich es mir erhofft und vorgestellt. Wow!












Blauer Himmel &  das Meer mit weißen Schaumkronen, die Farben, die ich so liebe...






... und ein endloser weißer 15 km langer Strand. In jüngeren Jahren hätte ich die Strecke hin und wieder zurück - ohne mit der Wimper zu zucken - liebend gerne zurückgelegt. Jetzt muss ich mir meine Kraft einteilen und mich schon anstrengen, um mit meinen drei Begleitern mitzuhalten.


Die Flut kommt. Die Priele füllen sich. Wir müssen weiter, haben noch ein großes Stück vor uns.






 


  
Ein letzter Blick zurück aufs Meer und 'Tschüss'!



Dann war es ja richtig, dass wir diesen Weg genommen haben. Mit den Naturgewalten ist nicht zu spaßen...






Die Tür zu diesem neuen, mit vielen Sitzgelegenheiten ausgestatteten Pavillon war offen. Hier werden Lesungen abgehalten.

 




Dieser Weg führte uns zurück zum Ort. Im Vorgarten von Noorderpad 9a entdeckte ich die Regenschirme aus meiner 'vom Winde verwehten' Pingpong-Geschichte. 


Dieser originelle Laden machte uns neugierig, war aber leider geschlossen. 



Dann machten wir uns auf den Weg zum Hafen. Hier war alles wie am Morgen.


  Die Schafe grasten...



Ich konnte in aller Ruhe am Hafen von Spiekeroog die versprochenen Bilder der drei Skulpturen aus alten Dalben des Bildhauers Bernd Finkenwirth aus dem Jahre 2011 machen.





Wir schauten uns die Boote im Hafen an. Tochter und Schwiegersohn sind leidenschaftliche Segler.

 

Dann kam das Fährschiff und es hieß Abschied nehmen von dieser grünen Insel.




Die Fahrt zum Festland wurde noch mal richtig romantisch. Der Mond zeigte sich am Himmel. Boote waren unterwegs und schenkten mir noch ein paar Postkartenmotive. 





 

Dann  tauchten plötzlich unzählige Möwen auf. Am Strand hatte ich kaum eine gesehen. So ging ein schöner, aber auch anstrengender Tagesausflug zu Ende, wenn man - wie wir - am liebsten an einem Tag die ganze Insel erkunden möchte.


Ein dickes Dankeschön an Nicole für diesen Tagesausflug nach Spiekeroog und an Peter, der für eine sichere Fahrt gesorgt und uns darüber hinaus noch mit leckerem Essen verwöhnt hat.

Ich habe eigentlich alles, was ich zum Glücklichsein brauche. Ein mit Euch verbrachter und mir geschenkter Tag ist aber immer wieder etwas ganz Besonderes und eine große Freude für mich.

Auch ein DANKE allen Leserinnen und Lesern, die bis zum Ende durchgehalten haben.

Ich wünsche Euch FROHE FEIERTAGE,

Eure Edith

Kommentare:

  1. Liebe Edith
    ich liebe diese Dünenlandschaft da könnte ich stundenlang umher laufen und auch am Strand, so schön alles schade nur dass der Laden zu war mit dem Sanddornsachen.
    Der Hafen und die Skulpturen und Boote, ja und der Riese ja die Insel ist wunderschön!
    Ich danke dir für die Fotos und Schilderungen von dem schönen Tagesausflug.
    Nun wünsche ich dir und deinen Lieben ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest!
    Lieben herzlichen Gruss Elke






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  2. Liebe Edith,
    nur kurz vorab: wow, deine Trilogie enthält wunderschöne Bilder, vielen Dank für das Teilen. - Ich möchte mir in aller Ruhe und mit mehr Zeit den Text dazu lesen und die Bilder bestaunen (neue Wörter lerne ich dann auch noch z. B. Priel) und melde mich dann nochmal.
    Liebe Grüsse zu dir ins Münsterland
    Eda

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    1. Liebe Edith,
      inzwischen konnte ich in Ruhe deine Trilogie lesen und die wundervollen Bilder bestaunen. Das ist ein ganz toller Ausflug, auf den du eingeladen wurdest und toll, dass das Wetter so gut mitspielte. Wenn Engel reisen, lacht der Himmel!
      Ich kannte weder das Watt noch diese ostfriesischen Inseln und vielen Dank an dich, dass du mir diese näher gebracht hast. Deine Fotos laden direkt ein, Spiekeroog zu besuchen. Wie aus einem Ferienprospekt!
      Ich wünsche dir fröhliche Weihnachten mit deinen Lieben und
      liebe Grüsse
      Eda

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  3. Wunderschöne Landschaftbilder sind es.
    Die machen richtig Lust auf diese Gegend.
    Ich wünsche dir und deiner Familie frohe Weihnachten.
    Liebe Grüße

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  4. Draussen schneit es gerade, um so wärmer wird mir beim Anschauen Deiner schönen Bilder.
    Eine herrlich grüne Dünenlandschaft hast Du fotografiert! Es gefällt mir gut, das die Dünen mit den verschiedensten Gräsern bewachsen sind. Der Blick auf´s Meer ist grandios, eine Steigerung ist da kaum mehr möglich? Ja, Spiekeroog ist eine fantastisch schöne Insel!
    LG Heidi

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  5. Vielen Dank für die Bilder meiner Lieblingsinsel. Ich war jetzt leider schon über 3 Jahre nicht mehr dort. Manchmal erinnerte mich der Weg durch die Dünen an eine Mondlanschaft. Teilweise recht surreal. Das nächste mal musst Du es unbedingt so einrichten, dass die alte Inselkirche geöffnet hat. Sie ist sehr sehenswert. Und im Inselcafe unbedingt die Sanddorntorte probieren. Viele Grüße Beate

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