Freitag, 29. Dezember 2017

Verschnaufpause...

Mir war danach, liebe Leserinnen und Leser, zum Jahresende das 'florale' Gartenjahr in Form von Collagen einmal rückwärts laufen zu lassen.

Habt Ihr Lust, mich dabei zu begleiten? Dann wünsche ich Euch viel Spaß.

Am Ende seht Ihr, was uns demnächst wieder Schönes erwartet. Der Garten macht keine Winterpause. Er legt höchstens mal eine kleine Verschnaufpause ein und tritt ein wenig kürzer, wie wir Hobbygärtner ja auch... 



























 











Jedes Gartenjahr ist anders.  Es ist ein Kommen und Gehen, manchmal geplant, oft unfreiwillig. Es gibt Pflanzen, die einfach nicht auf Dauer in meinem Garten wachsen mögen. Auch ändern sich die Vorlieben. Wahrscheinlich wird es deshalb nie langweilig. So habe ich in diesen Collagen drei Stauden verewigt, die mir sehr gefielen und die es nicht mehr bei mir gibt. Ich bin gespannt, was das neue Gartenjahr bringt.

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen guten Rutsch und ein gesundes und glückliches NEUES JAHR 2018.
Eure Edith

Samstag, 23. Dezember 2017

Spiekeroog-Trilogie Teil I...

Endlich heute, liebe Leserinnen und Leser, nehme ich Euch mit auf unseren Tagesausflug zur Insel Spiekeroog. 

Die Querformatfotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.


Wegen einer Regenwahrscheinlichkeit von über neunzig Prozent hatten mein Schwiegersohn und meine Tochter kurzentschlossen in letzter Minute umdisponiert. Der mir von ihnen geschenkte Tagesausflug zur Insel Spiekeroog fand also nicht - wie geplant - am Samstag, dem 30. September, sondern erst am Sonntag, dem 01. Oktober, statt.  

Ich nahm es sportlich, sah es so, dass die Vorfreude um einen Tag verlängert wurde. Nachts hatten wir Starkregen, der den ganzen Tag anhielt, so dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, dass uns am Sonntag Sonnenschein und blauer Himmel auf Spiekeroog erwarten würden. Den Regentag vertrieb ich mir, indem ich mich mit etlichen Spiekeroog-Videos auf den Ausflug einstimmte.

Pünktlich um 6.45 Uhr wurde ich am 01. Oktober von den Dreien abgeholt. Ja, sie hatten noch die liebste Freundin meiner Tochter mitgebracht, was ich sehr schön fand; denn auch ich habe dieses liebe, ruhige Mädchen in mein Herz geschlossen. 

Als sich die Nebelschwaden verflüchtigt hatten, wurden wir mit einem wunderschönen Sonnenaufgang beschenkt. Wenn das kein guter Start in den Tag war. Wir bekamen Hunger und holten noch während der Fahrt das ausgelassene Frühstück nach.




Es war eine gute Fahrt und wir trafen rechtzeitig am Hafen von Neuharlingersiel ein. Ganz in Ruhe konnte meine Tochter die Tickets lösen. Allerdings machten uns die Menschenmengen, die sich dort nach und nach einfanden, ein wenig Angst und es erschien fast wie ein Wunder, dass alle auf dem Fährschiff SPIEKEROOG I einen Platz fanden. Die Überfahrt zum 5,7 km vom Festland entfernten Nordseeheilbad Spiekeroog mit rund 800 Einwohnern dauerte fünfzig Minuten. Blauer Himmel und Sonnenschein begrüßten uns auch auf der Insel.






Spiekeroog, ostfriesische Insel im niedersächsischen Wattenmeer, liegt zwischen Wangerooge und Langeoog, ist autofrei, verfügt über keinen Flugplatz, hat aber für Notfälle einen Hubschrauberlandeplatz. Die Insel hat eine Fläche von 18,25 Quadratkilometern und gehört zum Landkreis Wittmund.

Als wir die Fähre verlassen hatten, entdeckte ich gleich am Hafen von Spiekeroog die drei aus alten Dalben gefertigten Skulpturen des Bildhauers Bernd Finkenwirth von 2011, die ich vom Spiekeroog-Video schon kannte.


Wegen der vielen Menschen, die sich um diese Skulpturen scharten,  machte ich nur diese beiden Fotos und hoffte auf bessere Bilder am späten Nachmittag.


 

Die Schafe waren diesen Trubel gewohnt und kümmerten sich nicht um die in Richtung Dorf strömenden Menschen.  Ja, das war neu für mich. Hier gab es keine Inselbahn. Das mit der 1 PS - Museums-Pferdebahn hatte ich wohl falsch verstanden.  Es fand anderswo statt...


Zum Glück sind es nur ein paar hundert Meter bis zum Inseldorf mit seinem malerischen Ortskern und den wunderschön harmonisch aufeinander abgestimmten Häusern.







'Drifthuus' aus dem Jahre 1705 und  'Huus Puppenstuv' gehören zu den ältesten Häusern der Insel.







 






Für alle Eltern ein Muss, die mit kleinen Kindern zum Strand wollen...
Inselbad & Dünenspa, eine gute Alternative bei 'Schietwetter'...






 












    
Positiv fiel uns auf, dass auf Spiekeroog sehr darauf geachtet wird, dass sich neuere Gebäude in das Gesamtbild der Insel einfügen. Die Farben Grün und Weiß sind allgegenwärtig. Es gibt keine großen Hotels oder Bettenburgen. Die ganze Insel ist durchweg sauber und gepflegt.












 

Über die ganze Insel verteilt gibt es viele - zum Teil auch von Urlaubern gestiftete - Bänke, auf denen man sich niederlassen kann.  Darauf angebrachte Schilder erzählen Geschichten über Menschen, zum Beispiel über Gereon, der seiner Anja eine Bank gestiftet hat mit dem Zusatz 'Omnia vincit amor' oder Beate K., die eine Bank stiftete zur Erinnerung an wunderschöne Spiekeroog-Urlaube mit Maria K., einen Witwer, der eine Bank aufstellen ließ im Gedenken an seine Frau, mit der er jahrelang Gast der Insel war... und ... und... und...




Auf Spiekeroog steht die evang.-luth. Inselkirche von 1696, die älteste Kirche aller ostfriesischen Inseln mit schön erhaltenen alten Grabsteinen und -inschriften. Ich war in der 1961 neu erbauten evang. Kirche und in der kath. Kirche 'St. Peter' aus dem Jahre 1971, die wegen ihrer Architektur als 'Das Zelt Gottes in den Dünen' bezeichnet wird. Es gibt hier die Gedenkstätte 'Friedhof der Heimatlosen' für die Opfer des Auswanderungsschiffes JOHANNE, das 1854 vor Spiekeroog strandete.





Auf Spiekeroog gibt es einen kleinen Rosengarten, einen Kurpark, einen See, schöne Kinderspielplätze, besonders erwähnenswert der Abenteuerspielplatz mit großem Piratenboot, auf dem sich nicht nur kleine Jungen vergnügten...



Das alles kann man nicht in einen Post packen. Und dann sind da ja auch noch die Salzwiesen, eine wunderschön urige Dünenlandschaft mit dem alles überragenden 'Utkieker' und schließlich das Meer. Bis man dort ist, muss man allerdings ein ziemliches Stück laufen. Aber das wusste ich schon vorher.

Für alle, die Lust darauf haben, geht es hier nach einer kleinen Pause - vielleicht nach einer Tasse Kaffee oder Tee? - mit Spiekeroog Teil II gleich weiter. Seid Ihr dabei? Ich würde mich freuen. Dann bis gleich...

Eure Edith