Freitag, 31. März 2017

Friday Flowerday bei Holunderbluetchen: Immer wieder Tulpen...



Im Frühling kommt man an Tulpen einfach nicht vorbei. Es ist so. Man kauft sie selber. Man bekommt sie geschenkt. Und manchmal passiert beides am selben Tag. Ich hatte vor einer Woche ja schon darüber berichtet. 

Die ersten fünf Fotos zeigen die beiden Vasen mit den 30 Tulpen, die meine Tochter mir schenkte, und die restlichen Fotos zeigen Tulpen, die ich - wieder einmal - für kleines Geld 'gerettet' habe.





'Blumen sind die Sterne
des Tages'.

Alexandra von Pipal






Verlinkt mit:

 https://holunderbluetchen.blogspot.de/2017/03/friday-flowerday-1317-rebulicious.html

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.

Montag, 27. März 2017

Nacktschnecken im Garten...


... sind bei jedem Hobbygärtner so willkommen wie Pickel im Gesicht einer 'Beauty Queen'.



Sobald sich im Vorfrühling die ersten Sonnenstrahlen zeigen, die Erde sich erwärmt und es im 'Grünen Daumen' juckt, taucht bei jedem Pflanzenfreund der Wunsch auf: Bloß nicht schon wieder eine Schneckenplage dieses Jahr!



In meinem Ziergarten wurde die Schneckenplage in den letzten Jahren immer größer. Vielleicht lag es vor allem auch daran, dass ich eine Sammelleidenschaft für Hostas, die zu den Leibspeisen dieser Schleimer gehören, entwickelte.


Ich beobachtete auch, dass das Moos, das sich im Laufe der Jahre zwischen meinen wintergrünen Iberis angesiedelt hatte, ein guter Ort für die Eiablage zu sein scheint und darüber hinaus den Schnecken als Tagesunterschlupf dient; denn morgens waren immer die von dort ausgehenden Schleimspuren auf dem Klinkerpflaster zu sehen.



Um meine Hostas zu schützen, pflanzte ich sie in große Töpfe. Ein paar Jahre ging es gut. Aber als sich die Nacktschnecken im letzten Jahr auch noch auf meine Kübel stürzten, zog ich aus purer Verzweiflung die Notbremse mit Schneckenkorn.



Trotzdem gab es im vergangenen Herbst kaum einen Topf, der noch ansehnlich aussah. Auch meine Aurikelsammlung in Töpfen blieb nicht verschont. Das macht auf Dauer keinen Spaß. Da verliert man schließlich die Freude am Gärtnern.


Natürlich habe ich es auch spät abends nach einem Regenguss oder in der Früh mit Absammeln versucht. Aber das ist eine ziemlich eklige Angelegenheit und war auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.



Meine in die Töpfe gesteckten dekorativen Schilder mit der Aufschrift 'Schnecken verboten' und 'Schneckenfreie Zone' blieben genauso unbeachtet wie das irreführende Schild mit der Aufschrift 'Unkraut'. Vielleicht wurde damit die Neugier der Übeltäter erst recht geweckt. Spaß beiseite.


Auf einem Blog las ich, dass dort schon im Januar mit dem Ausbringen von Schneckenkorn begonnen wird. Deshalb begab ich mich vor einigen Tagen in den Raiffeisenmarkt und kaufte mir vorsorglich schon mal eine Packung Schneckenkorn von Neudorff für 7,99 Euro, damit das Gift für den Fall der Fälle bereit steht.



War es Zufall? War es Fügung? Drei Tage später erhielt ich einen Hinweis auf die 'Ratgeber-Seite für umweltfreundlichen Schneckenschutz' von Alex Böckmann, der sich 'Schneckenschutz ohne Gift' zum Thema gemacht und zu seiner Herzensangelegenheit erklärt hat.


Ich habe ausgiebig auf seiner Seite gestöbert, dort vieles gelesen, was ich schon wusste, aber auch Tatsachen, die mich mächtig ins Grübeln brachten. Er vertritt die These, dass Gift nur die Symptome und nicht die Ursachen bekämpft, das Schneckenproblem langfristig sogar noch verschlimmert.



In meinem Garten waren mir wohl die unterschiedlichen Schneckenarten aufgefallen. Dass Tigerschnegel zum Beispiel Jäger der Nacktschnecken sind - der gefürchteten Spanischen Wegschnecke und der Genetzten Ackerschnecken - , war mir bislang nicht bekannt. Alex weist darauf hin, dass Schnecken ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems und damit zu schützen sind, weil sie den Garten von abgestorbenen Pflanzen und toten Tieren befreien, ihre Ausscheidungen zur Humusbildung beitragen und ein natürlicher Dünger für den Garten sind.



Man sollte also nicht alle Schnecken über einen Kamm scheren (und mit Schneckenkorn bekämpfen), sondern sehr wohl zwischen Schadschnecken und Nutzschnecken unterscheiden, also Schnecken, die keinen Schaden im Garten anrichten. Die Nutzschnecken sind unentbehrliche Müllverwerter und Kompostierer.



Auch sollte man über die Ursachen einer Schneckenplage nachdenken, ihre natürlichen Feinde, z.B. Igel, Vögel, Kröten, Käfer, Frösche, Laufkäfer, Lurche und sogar Glühwürmchen, im Garten ansiedeln.




Schaut doch mal bei Alex rein. Sehr übersichtlich und verständlich hat er dort das Für und Wider aller bekannten Schneckenbekämpfungs-Methoden unter die Lupe genommen, so dass der Leser abwägen kann, welche Schlüsse er für sich und seinen Garten daraus ziehen möchte und welches die für ihn geeignetste Methode ist, dieses Problem in den Griff zu kriegen.




Ich für meinen Teil werde alles daran setzen, um mit gemütlichen Behausungen noch mehr Feinde der Schnecken in meinen Garten zu locken, allen voran den Igel.

 


Dem Alex möchte ich die Anregung geben, seine Seite vielleicht noch um Listen für den Zier- und Nutzgarten zu ergänzen, in denen die von Schnecken bevorzugten Pflanzen aufgeführt werden. Vielleicht könnt Ihr, liebe Leserinnen und Leser, mit Euren Erfahrungen dazu beitragen?

Verlinkt mit: http://schneckenhilfe.de/

Sämtliche Fotos entstanden heute in meinem Garten. Alle Querformatfotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.


Ich wünsche Euch eine gute Woche.

Sonntag, 26. März 2017

Lenzrosen im Kreislehrgarten Steinfurt...



Von meinem kürzlichen Spaziergang durch den Kreislehrgarten Steinfurt habe ich die nachfolgenden Fotos mitgebracht. Mich interessierten hauptsächlich die Lenzrosen. Bei den ausgepflanzten hat man es bislang versäumt, die alten Blätter zu entfernen, so dass es keine schönen Fotos gegeben hätte. 


Aber in dem langen Gang, in dem im Sommer die Fuchsiensammlung zu bestaunen ist, werden zur Zeit in Holzkisten gepflanzte Lenzrosen präsentiert. Schön finde ich an den Fotos, dass man teilweise im Hintergrund die knorrigen Äste der alten Birnbäume sieht. Aber schaut doch einfach selbst.

Die Querformatfotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.










Die Schneeglöckchen waren schon im Verblühen. Dafür hatten die Krokusse gerade ihren großen Auftritt.





Ansonsten  gibt es - wie auch in meinem Garten - dort noch einiges zu tun.


All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Sonntag.