Freitag, 6. Januar 2017

Der Start ins Neue Jahr mit der Ansage:

'VLIES gegen GIERSCH'...

Ich weiß nicht, liebe Leserinnen und Leser, wie es bei Euch mit den guten Vorsätzen fürs Neue Jahr aussieht. Bei mir sind sie zusammen mit meiner Tochter sozusagen ein 'Gemeinschaftsprojekt', das wir uns nicht ganz freiwillig ausgesucht haben. Wir wollten endlich ein für allemal ein Ärgernis der letzten Jahre aus der Welt schaffen. Leider hatten wir dazu keine wirklich erfolgversprechende Idee.


Als meine Tochter vor drei Jahren zusammen mit ihrem Liebsten ein Reihenhaus mit Garten in unserer Stadt kaufte, waren wir alle begeistert. Vom Garten hatte die Voreigentümerin den beiden wunderschöne Fotos gezeigt, so dass wir gespannt den ersten Sommer erwarteten. Dieser brachte dann einen im ganzen Garten herum vagabundierenden Bodendecker namens 'Giersch' ans Tageslicht. Gartenbesitzer wissen, was das bedeutet. Deshalb erspare ich Euch Einzelheiten dieser langen unerfreulichen Geschichte.


Anfang Dezember bekam ich einen Wink des Himmels in Form einer E-Mail, die mich sofort an meine Tochter, an ihr langjähriges Problem und unseren Vorsatz fürs Neue Jahr denken ließ. Schon eine Minute später befand ich mich auf der Webseite


las alle Seiten durch und rief anschließend meine Tochter an. Es wurde ein längeres, einseitiges 'Gespräch'. Ich begann euphorisch mit dem Satz:

„Demnächst, liebe Tochter, geht es endlich dem Giersch in eurem Garten an den Kragen. Ich habe eine umweltfreundliche Lösung frei von giftigen Chemikalien und teuren Unkrautvernichtern ausfindig gemacht. Das Zauberwort heißt Unkrautvlies.


Es handelt sich dabei um keine Unkrautfolie, die aus simplem Kunststoff besteht. Es ist ein Unkrautvlies aus hochwertigerem Geotextil. Während bei einer Folie Kunststoff kreuzweise verflochten ist, wird ein Geotextil in alle Richtungen verwebt, vergleichbar mit einem dünnen Baumwollgewebe.

Die Vorteile gegenüber einer Folie sind beim Vlies, dass es viel luft-, wasser-, nährstoffdurchlässiger und witterungsbeständiger gegenüber Hitze und Feuchtigkeit ist. Es ist außerdem stabiler, kompakter und hat eine lange Lebensdauer.

Aufgrund der Dichte und Festigkeit des Vlieses und der Tatsache, dass das Vlies das Licht zurückhält, verhindert es das Wachstum von Unkraut und kann auch von Wurzeln nicht durchstochen werden.


Bei einer guten Luftdurchlässigkeit kann die Erde atmen, Wasser kann verdunsten, die Erde säuert nicht an, so dass die Bodeneigenschaften durch das Unkrautvlies nicht verändert werden.

Der Versand erfolgt durch ein Unternehmen, das sich auf den Verkauf von Unkrautvlies spezialisiert hat, sowohl Großkunden wie den professionellen Garten- und Landschaftsbau als auch Kleinkunden wie Hobbygärtner bequem nach Hause beliefert.

Bei dem Vlies handelt es sich um eine Profi-Qualität, die in der EU produziert wird und seit vielen Jahren erprobt ist. Sie zerreißt nicht, franst nicht aus und hat eine außerordentlich lange Lebensdauer.

Die Verlegung ist denkbar einfach: Das Vlies auf dem vorbereiteten Boden ausbreiten, in Hanglage und falls nötig, an den Enden fixieren, für die Pflanzen mit einer Schere jeweils ein X in das Vlies schneiden, diese einpflanzen und mit dekorativen Elementen abdecken, zum Beispiel mit Rinde, Steinen, Splitt.


Das Vlies wird in den Grammaturen (Stärken) 100g/qm – 150g/qm und 200g/qm angeboten zu einem bei dieser Qualität recht günstigen Preis von 0,90 Euro, 1,40 Euro und 1,90 Euro je qm. Wir sollten bei dem hartnäckigen Giersch kein Risiko eingehen und die beste Qualität nehmen.'

'Das hört sich gut an, Mama. Dann wollen wir keine Zeit verlieren', antwortete meine Tochter. Ich gab am gleichen Tag die Bestellung auf.

Zu dem Vlies fielen mir noch verschiedene andere Verwendungsmöglichkeiten ein. Man kann damit auch Baumscheiben abdecken. Ich werde mir passend zu meinen großen Pflanzkübeln Vlies zuschneiden, damit die Wasserabzugslöcher nicht immer wieder durch Erde verstopft werden. Anstatt Fliegendraht vor das Rohr der Akkurinne zu legen, werde ich es durch Vlies ersetzen, um zu vermeiden, dass Sand immer wieder das Rohr verstopft.


Schon einige Tage später stand die bestellte Ware vor meiner Haustür. Ich schnitt mir Vlies für die Akkurinnen und die großen Holzkübel ab und brachte den Rest zum Garten meiner Tochter. Inzwischen sind einzelne kleinere Bereiche schon fertig. Leider kamen frostige Tage und zu allem Überfluß auch noch Schnee dazwischen, so dass die Arbeit erst mal unterbrochen werden mußte. Aber bis zum Frühling ist ja noch genug Zeit.


Nun hoffe ich, dass dank TopUnkrautvlies Giersch ab diesem Jahr keine Chance mehr im Garten meiner Tochter hat und in Zukunft kein Thema mehr für uns sein wird.

Wir möchten nämlich im Sommer lieber gemütlich plaudernd bei ihr im Strandkorb sitzen und dem Hausherrn beim Rasenschneiden zuschauen als kleine Rache dafür, dass er in den vergangenen Jahren oft über uns gelästert hat, wenn wir Unmengen von Giersch aus den Beeten holten und uns anschließend mit schmerzverzerrtem Gesicht den Rücken hielten...


Fairerweise sollte ich wohl doch erwähnen, dass der Hausherr auch seinen Anteil beitrug. Er mußte sich nämlich immer einen Anhänger fürs Auto leihen, um das Zeug gegen eine Gebühr von 10 Euro beim Wertstoffhof abladen zu dürfen.

Wie Ihr wißt, habe ich selbst einen Staudengarten. Die Pflanzen stehen so dicht nebeneinander, dass Unkraut kaum eine Chance hat. Zum Glück gab es aber auch noch nie Giersch in meinem Garten.

Da ich selber mehr als dreißig Jahre in Vollzeit berufstätig war, habe ich aber vollstes Verständnis dafür, wenn gestresste Berufstätige, Familien mit Kindern oder alte Menschen sich für einen pflegeleichten Garten mit  gemulchten bzw. abgedeckten Beeten und Rasen entscheiden. Nicht für jeden ist GartenARBEIT die pure Erholung. Die meisten Menschen ziehen es vor, sich in ihrer knapp bemessenen Freizeit bei 'Sport & Spiel' zu entspannen. Das muss ja nicht ewig so sein. Später im Alter ändert sich das oft. Ich spreche aus Erfahrung.

Und wie sieht es mit Euren guten Vorsätzen fürs Neue Jahr aus? Habt Ihr schon daran gearbeitet?

Ich wünsche Euch einen gierschfreien Garten und ein schönes Wochenende.

Kommentare:

  1. Hallo Edith,
    so Unkrautvlies hat mein Schafnachbar schon lange. Allerdings hat er es damals im Baumarkt gekauft und was hier der Unterschied ist, müßte ich erst noch mal schauen.
    Aber interessant auf jeden Fall, ich gebe es weiter.

    Bin gespannt, ob Herr Giersch sich davon abhalten lässt.

    Lieben Gruß Eva

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    1. Ja, liebe Eva, auch wir sind gespannt, ob Mr. Giersch sich endlich verabschieden wird. Danke für Deinen Kommentar.
      LG Edith

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  2. na da gibt es wohl dann einen entspannten Sommer bei euch ;)
    Giersch kenne ich eigentlich gar nicht..
    aber ich habe auch keinen großen Garten
    auf alle Fälle hört sich das interessant an
    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Dann, liebe Rosi, wünschen wir Dir, dass Du ihn - den Giersch - auch nie kennenlernen wirst. Der kann einem schon graue Haare wachsen lassen. Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße, Edith

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  3. Na, dann bin ich mal gespannt, liebe Edith, ob der Giersch sich so im Zaum halten lässt! Und was für einen überaus gepflegten Garten Deine Tochter hat.. woow! Alleine schon die Rasenkante lässt mich erblassen. Liebe Edith, ich wünsche Dir ein ganz feines Wochenende. Herzlichst, Nicole

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    1. Drück uns mal die Daumen, liebe Nicole, dass Giersch bald kein Thema mehr bei meiner Tochter sein wird. Na ja, es ist ja noch Folie zu verlegen. Die Problembereiche wollte ich Euch lieber ersparen. Das zum Thema 'überaus gepflegter Garten'. Danke für Deinen Kommentar. Liebe Grüße, Edith

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  4. Dieses Vlies haben die Gärtner bei uns verwendet, ich habe noch Reste davon. Es vergeht nie, wurde mir gesagt. Na ja, mich wird es aushalten. Benutzt wurde es auf dem Kraftplatz. Giersch bekommt man nicht kaputt, der kommt auch nach zwei Jahren noch unter einer Folie hervor. Man darf also gespannt sein!

    Sigrun

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    1. Nimm uns nicht schon jetzt den Mut, liebe Sigrun, schon im Interesse der Nachbarn zu beiden Seiten würde ich meiner Tochter wünschen, dass das Vlies das hält, was es verspricht. Ja, es wird im Garten- und Landschaftsbau als Unterlage bei Pflasterarbeiten verwendet. Das läßt uns hoffen. Wo habt Ihr Euren Kraftplatz? Das würde mich interessieren. Danke für Deinen Kommentar. LG Edith

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  5. Liebe Edith,
    wir haben Bekannte, die haben das mit dem Vlies in ihrem Garten auch gemacht. Einige Jahre ging das gut, aber der Giersch kam am Ende wieder an den Rändern hoch. Eine andere Freundin hantiert mit Gift, was auch auf den Feldern gegen Unkraut angewendet wird. Die hat nichts. Für mich kommt das eine, wie auch das andere, nicht in Frage. Ich hole den Giersch auch weiterhin mit meinen Händen aus den Beeten raus. Aber jeder soll es so machen, wie er meint. Liebe Grüße.

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    1. Ja, liebes Pünktchen, auch wir haben den Giersch haufenweise an den Wochenenden mit den Händen aus dem Boden geholt, schließlich ganze Bereiche spatentief umgegraben, die Erde auf einer Schubkarre von allen Unkräutern und Wurzeln befreit. Meine Tochter fuhr zwei Wochen in Urlaub. Als sie nach Hause kam, war alles wieder grün. Auch der geduldigste Mensch wehrt sich irgendwann. Und sollten an den Rändern tatsächlich Triebe sprießen, würde ich für den kleinen Bereich selbst vor Gift nicht zurückschrecken; denn das kann man Nachbarn, die auf einen gepflegten Garten Wert legen, nicht auf Dauer zumuten. Danke für Deinen Kommentar. Liebe Grüße, Edith

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  6. Giersch kommt von unserem Nachbarn rüber und ist sehr schwer wieder zu entfernen. Eine andere Nachbarin verwendet in in Salat. Aber was zu viel ist zuviel und sehr verwurzelt.
    Die idee mit der Folie finde ich gut.
    Herzliche Grüße zum Wochenende, Klärchen

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    1. Dann, liebes Klärchen, kennst Du ja das Problem, das schon so manchen Nachbarstreit ausgelöst hat. Ich finde es auch ärgerlich, wenn z.B. Pfingstrosen, die hundert Jahre am selben Platz stehen könnten, völlig von Giersch durchwuchert werden, was übrigens für alle Stauden gilt. Dafür sind die Pflanzen zu teuer, dass man sie irgendwann in der Biotonne entsorgen muss. Danke für Deinen Kommentar. LG Edith

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  7. Liebe Edith, ich darf das Vlies auch testen und bin schon recht gespannt. Ein Projekt schwebt mir auch schon vor. Wenn es klappt, gibt es ein weiteres schiaches Garteneck weniger.

    Lg kathrin

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    1. Da, liebe Kathrin, freue ich mich schon auf Deinen Post und bin sehr gespannt, wo Du das Vlies einsetzen wirst. Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße, Edith

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  8. Liebe Edith,
    bei mir fühlt sich der Giersch nur an einer überschaubaren kleinen Ecke wohl, da ist er recht fix ausgegraben.
    Ich bin gespannt, ob sich das Vlies bewährt und dem Gärtner einige Ruhephasen in seinem tollen Strandkorb gönnt. ;-)
    Ich wünsche dir ein gemütliches Wochenende -
    viele liebe Grüße Marita

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    1. Ich denke, liebe Marita, dass Giersch sich vielleicht auch in Schach halten läßt, wenn man ihn von Anfang an ins Visier nimmt und ihn nicht aus den Augen läßt. Im Garten meiner Tochter scheint er jahrzehntelang nach Lust und Laune gewuchert zu haben und nicht nur der Giersch. Der ganze Gartenboden scheint aus Unkrautsamen zu bestehen. Meine Tochter wollte schon die gesamte Erde austauschen. Aber wer garantiert ihr, dass die neue Erde unkrautfrei ist? Außerdem soll Giersch ja metertief im Boden sitzen. Und selbst kleinste Pflanzenstücke wuchern munter drauf los. Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße, Edith

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  9. Hallo Edith,
    Giersch ist auch in meinem Garten nie aufgetreten. Dafür haben wir andere lästige Unkräuter wie Löwenzahn, Quecken, kriechenden Hahnenfuß usw.
    Mit Vlies habe ich vor vier Jahren das Schattenbeet gestaltet. Inwzischen habe ich es wieder entfernt, weil sich auf der Erde über dem Vlies im Sommer Algen gebildet haben.
    Allerdings ist mein Garten auch nicht so schön sauber und aufgeräumt wie der Rasen mit Dekoration auf den ersten Bildern.
    Liebe Grüße von Ingrid

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    1. Das mit den Algen dürfte bei dem hier vorgestellten Vlies nicht passieren, liebe Ingrid, da es atmungsaktiv ist. Mit Pflanzen von der Staudendörse hatte ich mir auch schon Unkraut in den Garten geholt, das mir bis dahin unbekannt war. Und seit im Garten meines Nachbarn Löwenzahn blühte mit den wunderschönen Pusteblumen, wächst bei uns im Klinkerpflaster zwischen den Fugen Löwenzahn. Wir mußten schon Steine hochheben, haben den Löwenzahn ausgegraben und zwei Wochen später war er wieder da. Danke für Deinen Kommentar. LG Edith

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  10. Dear Edith, this could be a very good solution for your problem. I hope to see how you apply the material in your daughters garden. I tried the video on the website, but it did not work. Thanks for sharing! Groetjes Hetty

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    1. Es stimmt, liebe Hetty, dass man das Video noch nicht anschauen kann. Ich habe nachgefragt, man arbeitet daran. Danke für Deinen Kommentar. Groetjes Edith

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  11. Hallo Edith, danke noch für die Neujahrswünsche. Ich wünsche auch dir ein gutes Jahr 2017 mit viel Gesundheit. Giersch habe ich an zwei Stellen in überschaubarer Grösse, ich steche ihn aber mehrmals im Jahr dort aus, aber ganz weg bekommt man ihn nicht. Ich wünsche euch viel Erfolg mit dem Vlies.
    L.G. Agnes

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    1. Vielleicht, liebe Agnes, wäre Vlies an den beiden Stellen auch die Lösung. Ärgerlich ist es, wenn er teure Stauden durchwurzelt. Danke für Deinen Kommentar. LG Edith

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  12. Liebe Edith,
    da habt Ihr Euch im Neuen Jahr ja ordentlich was vorgenommen und ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Bekämpfung.
    Ich habe den Giersch auch ein paar Jahre bekämpft, bis ich gelesen habe, dass er vorzüglich als Salat oder Gemüse schmeckt. Nun haben wir auch keinen so großen Garten und er ist auch nicht soooo aufgeräumt. Der Giersch-Wuchs bleibt überschaubar und ich freue mich schon wieder, wenn ich im Frühjahr die ersten jungen Blättchen naschen kann.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und schicke liebe Grüße mit.
    Traudi

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    1. Doch, liebe Traudi, ich kann mir durchaus einen Naturgarten vorstellen, wo er willkommen ist und auch in der Küche oder als Kaninchenfutter verwendet wird. Wenn er sich aber in einem Sammlergarten mit wertvollen Stauden breit macht, kann er schon zum Ärgernis werden. Danke für Deinen Kommentar. Liebe Grüße, Edith

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  13. Liebe Edith,
    ich habe eigentlich nur einen Vorsatz und der lautet: Ich möchte dieses Jahr nicht zunehmen *grins*.
    Ja, bei Girsch kann ich auch mitreden. In einem Beet meines Vorgartens habe ich ihn auch *seufz*. Und das blöde ist: Er ist (obwohl ich jedes sichtbare Stängelchen gründlich samt Wurzeln entferne und schon viele meiner schönen Stauden entsorgt habe weil die davon durchsetzt waren) durch zig Meter Rasen gewandert, hat sich einen Weg unter einem gepflasterten Stück gesucht und ist mittlerweile hinter dem Haus angelangt *heul*. Es wird mir nichts anderes übrig bleiben als ihn nun doch mit einem Unkrautvernichtungsmittel zu Leibe zu rücken, bevor er sich im ganzen Garten ausbreitet.
    Im Vorgarten arbeite ich auch mit Vlies. Wenn ich ein Beet neu anlege baue ich es ein. Da stehen die Pflanzen nicht so dicht, das geht ganz gut.
    Zu deiner Frage: Die „Schneekugeln“ auf meinen Fotos sind die Samenstände der Indianernessel „Marshall's Delight“, liebe Edith. Sie sind nicht so groß wie sie auf den Vergrößerungen wirken. Auf der größeren Gartenansicht kannst du sie am Ende des Beetes, das den schneebedeckten runden Sitzplatz umgibt sehen. Links oberhalb der linken Buchsbaumkugel.
    Bevor ich gehe, möchte ich dir ein wunderbares neues Jahr wünschen und das es mit eurem Gemeinschaftsvorsatz gut klappt *fest die Daumen drück*.

    ♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

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    1. Bei Deinem Vorsatz, liebe Uschi, nicht zunehmen zu wollen, habe ich keine Bedenken, dass es nicht klappen wird. Schwieriger würde es nach meiner Erfahrung, wenn Du abnehmen möchtest. - Dann kannst Du ja auch ein Lied vom Giersch singen. Es ist schon ärgerlich, wenn teure Stauden durch- und überwuchert werden. Ich habe Verständnis dafür, dass man es irgendwann satt hat und zu radikalen Mitteln greift, besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Danke für Deinen Kommentar. Liebe Grüße, Edith

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  14. Liebe Edith,
    Giersch ist wirklich ein Ärgernis, wir haben am Zaun immer wieder damit zu kämpfen, weil unsere Nachbarn nichts gegen ihn haben und er dort munter sprießen darf - zu unserer nicht ganz so großen Freude. Wir hatten bei unserem Einzug auch eine "Zone" mit giersch und haben uns auch für Vlies mit einem kiesbereich darauf entschieden, wo jetzt unser Palettensofa steht. Und wir haben dort und auch rundherum Ruhe vor dem unliebsamen Gast. Ich bin sicher, dass es für deine Tochter eine gute Lösung ist.
    Liebe Grüße
    Katharina

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    1. Das hört sich gut an, liebe Katharina, und läßt uns hoffen. Danke für Deinen Kommentar. LG Edith

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  15. Liebe Edith,
    ich verstehe ja gut, wenn Du und Deine Tochter sagen: Was zu viel ist, ist zu viel...
    Aber Giersch ist ein ganz tolles Powergemüse. Sein Erkennungsmerkmal ist sein dreieckiger Stiel (ganz wichtig, damit es nicht mit giftigen Doppelgängern zu Verwechselungen kommt!!!)
    Alsoooo: Giersch enthält äth. Öle, Karotin, viel Vitamin C, sehr viel Kalium, Eisen, Kupfer, Mangan u. a.
    Und er ist seeeehr reich an diesen Mineralstoffen u. Vitaminen. Im Vergleich zur selben Menge Spinat enthält Giersch 4 X soviel Vitamin C, doppelt so viel Eisen, 400 X soviel Vitamin B1 und 1.500 X soviel Vitamin B2!!!! Wie klingt das in Euren Ohren?
    Was heute viele nicht mehr wissen: Giersch sicherte während der Weltkriege vielen Menschen die Vitaminzufuhr!
    Er wirkt außerdem blutreinigend, entgiftend, harnsäuretreibend, entzündungshemmend, krampflösend und hilft gegen Rheuma, Gicht und Arthritis.
    Was haltet Ihr davon, einem solche tollen Kraut einen Platz in Eurem Garten zu belassen und ihn durch einfaches "wegfuttern" oberflächlich zu "vernichten". Ihr würdet Euch in doppelter und dreifacher Weise etwas Gutes tun!!! Eine hohe Vitamin- und Mineralstoffzufuhr wäre gegeben, keine Rückenschmerzen und keinen Ärger wären der weitere "Lohn"!
    Wenn Ihr Rezepte haben möchtet, melde Dich einfach bei mir.
    Aber aufgrund deines Postes und der vielen negativen Beurteilungen des Gierschs werde ich in Kürze ausführlicher in meinem Blog darüber berichten - einschießlich wundervoller Gierschrezepte!!!
    Ich wäre froh, wenn Du mir, vor diesem "neuen" Hintergrund, Deine Sicht der Dinge schildern könntest.
    Habt eine gute Zeit und alles Liebe
    Heidi

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    1. Dass Giersch ein gutes Kraut ist, liebe Heidi, weiß ich schon seit Kindesbeinen. Mein Vater schickte meine jüngere Schwester und mich oft los, um Giersch als Kaninchenfutter zu besorgen.
      Und irgendwo habe ich auch ein Buch mit Gierschrezepten, ich glaube, von Christine Meile. Aber um ehrlich zu sein: ich habe Giersch noch nicht probiert, auch nicht Brennessel oder Löwenzahn. Und ich habe auch nichts gegen Giersch in der Natur. Ich mag ihn nur nicht im eigenen Garten und im Garten meiner Tochter, wo er und 1000 andere Unkräuter wohl jahrelang wuchern durften. Das kann jemand machen, der außerhalb der Stadt ländlich wohnt, aber nicht ein Reihenhauseigentümer in einer gepflegten Neubausiedlung.
      Liebe Heidi, es ist auf gar keinen Fall keine negative Beurteilung des Gierschs an sich. Aber ich kenne keinen Pflanzensammler, dem es gefällt, wenn teure Stauden von Giersch durchwuchert werden.
      Wer sich einen Salat mit Giersch machen oder sich ein Süppchen davon kochen möchte, der findet davon genug in der Natur.
      Aber man muß sich mit ihm doch nicht seinen Garten 'verunkrauten' und die Nachbarn weit und breit verärgern, denn wir wissen ja auch, dass er gerne und weit wandert.
      Danke, liebe Heidi, für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich weiß, dass Du Wildkräuter liebst und verarbeitest und finde das auch toll. Ich bin auch für eine gesunde Lebensweise und weiß aus meiner Kindheit, als wir in Schleswig-Holstein lebten, wie oft meine Mutti mich losschickte, um irgendein Kraut für Verletzungen, gegen Krankheiten usw. zu pflücken.
      Was den Garten angeht, muß man sich entscheiden, ob men einen wild-romantischen oder einen gepflegten Garten mit teuren Stauden haben möchte. Ich finde beide gleichdermaßen schön, habe mich aber für einen Staudengarten entschieden, wo Giersch nichts zu suchen hat. Das ist meine ganz persönliche Meinung.
      Liebe Grüße
      Edith

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  16. Liebe Edith,
    ich hatte mir dieses Kraut aus Unwissenheit extra für meinen weißen Vorgarten in BS vor über 30 Jahren aus dem Wald geholt, da er so schön weiß blüht ;-( Meine Mutter verflucht diesen Tag noch immer, futtert aber seitdem tapfer gegen ihn an. Nur leider konnte ich Wolfgang noch nicht von dem Powergemüse überzeugen. Doch vielleicht helfen nun die von Heidi angekündigten Rezepte in noch etwas mehr in die Schranken zu weisen. Denn in meinem Vorgarten schätze ich ihn unter den Sträuchern als Bodendecker. Und dort, wo er stört, werden einfach die Blätter abgerissen und als Dünger wieder unter die Büsche geworfen. Aber das ist natürlich ein ganz anderes Gartenkonzept als bei Deiner Tochter ;-) Bei uns im Garten ist es ihm inzwischen an der Nordseite zum Nachbarn - von dort war er mal eingewandert, viel zu trocken und zu dunkel. Ich müsste die Fläche dort wohl bewässern, um ernten zu können ;-)

    Mir wurde das Vlies auch angeboten, aber ich habe dankend abgelehnt, da es bei uns kaum Flächen mit unerwünschtem Kraut gibt. Aber ich bin trotzdem gespannt auf Deinen Bericht!

    Deine beiden Kommentare in den Tiefen unseres Bärenblogs hatte ich schon früher entdeckt, aber erst jetzt bin ich dazu gekommen noch etwas dazu zu schreiben:
    https://baeren-im-garten.blogspot.de/2014/12/drehwurm.html
    https://baeren-im-garten.blogspot.de/2014/12/saus-und-braus.html

    Liebe Grüße schickt Dir Silke

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    1. Danke, liebe Silke, für Deinen Kommentar. Letztendlich muß jeder selbst wissen, wie er mit dem Giersch umgeht. Im ersten Jahr, als der Giersch blühte, war meine Tochter auch begeistert und sehr erstaunt, als ich ihr sagen mußte, dass es sich dabei um ein hartnäckiges Unkraut handelt.
      Wir waren auf jeden Fall froh, als mir das Vlies angeboten wurde. Ich schreibe grundsätzlich nicht über etwas, von dem ich nicht überzeugt bin. Meine Tochter hat berufliich viel 'um die Ohren' und eigentlich überhaupt keine Zeit für den Garten. Da ist das Rasenschneiden dann schon oft zu viel. Ich wäre froh, wenn die Folie das hält, was sie verspricht.
      Liebe Grüße
      Edith

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    2. Liebe Edith,
      da drücke ich Euch wirklich die Daumen. Denn in meinem weißen Vorgarten ist das Kraut eigentlich auch eher ein nachbarschaftliches denn ein ästhetisches Problem. Alle ordentlichen Nachbarn wissen, dass Giersch ein fieses und hartnäckiges Unkraut ist. Und obwohl der Vorgarten von 2 Einfahrten begrenzt, wo er ständig gezupft wird, und wir ihn nun kaum noch zur Blüte und erst echt nicht zur Saatausbildung kommen lassen, wird er argwöhnisch betrachtet. Dabei kann man ihn in bestimmten Gartenmodell wirklich gut als Schattenspender und Bodendecker verwenden.

      Ich bin allerdings erstaunt, dass Ihr trotz der Mühen nach 2 Wochen wieder ein Gierschfeld hattet. Als meine Mutter und ich 1996 unter den Obstbäumen ca, 4qm durchseuchte Gierschfläche bei uns im Garten in Angriff nahmen, da kam danach nur noch hier und da ein Pflänzchen zum Vorschein. Wir hatten dort allerdings auch den Boden ca. 20cm tief durchforstet und gesiebt. Das Hauptproblem sind ja wohl wirklich die kleine leicht abfallenden Wurzelreste. Und wenn der Giersch schon in den kostbaren Pflanzen sitzt, dann hilft wohl nur einige Zeit topfen und eventuell auftretenden Giersch ganz vorsichtig aus dem Wurzelballen ziehen …
      LG Silke

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    3. Wie ich schon unter Maritas Kommentar vermerkt habe, liebe Silke, geht es im Garten meiner Tochter nicht nur um Giersch. Wir hatten den Boden auch schon spatentief umgegraben, alle Wurzeln entfernt. Die Wurzeln sollen ja metertief im Boden sitzen und unterirdisch 'wandern'. Sie kämpfen sich dann ganz schnell wieder nach oben. Außerdem scheint die Gartenerde zu 50% aus Samen zu bestehen. Ich habe so etwas noch nie vorher erlebt.
      LG Edith

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    4. Liebe Edith,
      und mir fiel heute beim am Haus aufräumen und Efeu zupfen am Wiesenrand plötzlich mit Schrecken ein, dass ich zwar den Giersch dort hinten im Garten ausgerottet hatte, aber sich an der Stelle irgendwann Quecke breitgemacht hatte ;-) Der muss ich in den nächsten Jahren den Kampf ansagen. Aber da werde ich wohl einfach den Boden 20cm tief abtragen und in den Hochwald verfrachten. Dort wird auch Quecke vertrocknen. Denn dort konnten bisher weder Segge noch Waldmeister überleben. Und wird das Waldmeister-Beinwellgemisch einfach als Rollrasen dort in der Freifläche ausgelegt, um noch 20qm unter den Obstbäumen pflastern zu können. Ich bin es leid, wenn mir der Bereich unter den Bäumen im Sommer immer vertrocknet. Außerdem habe ich dann endlich mehr Platz für die Kübelpflanzen. Aber wahrscheinlich ist das ein ähnliches Projekt wie bei Deiner Tochter den unerwünschten Kräutern beizukommen ;-)
      Daher bin ich nun doch gespannt auf Deine Vlies-Erfahrung, denn vielleicht schaffen wir es diese 2 Problemzonen im nächsten Herbst-/Winter in Angriff zu nehmen …
      LG Silke, die Dir als glückliches Winterkind nun mal wieder nicht in wärmere Gefilde folgt ;-)

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    5. Es ist auch immer wieder interessant, in die Kommentare hineinzulesen. Was Giersch betrifft, hat es eine frühere Nachbarin auch geschafft, ihn "so" loszuwerden, allerdings hat sie mehr als 20 cm tief ALLES umgegraben, wo er wuchs. Sie sprach von 40 cm! Aber gut, jeder will nicht so tief graben bzw. hat nicht die Energie und Zeit dafür.
      Mich stört der Giersch überall nicht, nur lasse ich ihn nicht zur Versamung kommen.

      Vor vielen vielen Jahren habe ich mal in einer Gartenzeitschrift von einem besonderen Garten gelesen, in dem Giersch als bodenbedeckende Zierpflanze eingesetzt wurde, allerdings panaschierter Giersch. Das sah sehr schön aus! So viel muß ich denn aber auch nicht haben. Ich mag lieber Vielfalt und am liebsten immergrüne Bodenbedeckung.

      So ganz einfach ist es nie, aber ein Garten á la Klein Versailles wäre mir persönlich zu langweilig und öde. Naturnah und wild-romantisch muß er für mich sein, erst dann fühle ich mich so richtig wohl. Und dennoch soll er nicht allzuviel Arbeit machen.

      Da bin ich also gespannt, wenn ich im Frühjahr hoffentlich das Beet unterm Pflaumenbaum in Angriff nehme. Nur was mache ich mit den dort wachsenden Rosen, deren Wurzeln .... ich kann schließlich nicht alles rausreißen, nur um das Vlies zu verlegen???

      Alles Liebe nochmal
      Sara

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  17. Na das sieht aber sauber und clean aus, ist das Rollrasen, was ihr da verwendet habt? Reicht das Vlies weit unter die Buchskugeln rein, dann solltet ihr hoffentlich Glück haben, daß der Giersch auch erstickt. An 2 Grenzstellen zum Nachbarn kämpfe ich auch mit Giersch. Die Nachbarn machen rein gar nichts. An einer neu bepflanzten Stelle habe ich auch ein Vlies (Billig-Vlies) verwendet. Ich bin nicht sehr zufrieden, es kommt vereinzelt Unkraut und wenn ich unter den Sträuchern arbeite kommt auch wieder das Vlies zum Vorschein. Wie ich aber sehe, bleibt eure Bepflanzung so bestehen und dann wird es sicherlich auch gutgehen. Du wirst doch sicherlich auch mal berichten.
    So eine Mutter müßte man haben, die einem mit Rat und Tat zur Seite steht, ich konnte mit meiner Mutter überhaupt nicht rechnen, im Gengenteil, ich mußte ihren Garten auch noch mitanlegen und pflegen.
    Schöne Sonntagsgrüße sendet dir Ilona

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    1. Die Fläche vor dem Haus ist Rollrasen, liebe Ilona, hinter dem Haus gab es den Rasen schon, aber er läßt sehr zu wünschen übrig. Ja, wenn man Vlies verlegt, sollte man schon auf Qualität achten und keine Billig-Ware verwenden.
      Danke für Deinen Kommentar. LG Edith

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  18. Oje, da komme ich ganz ahnungslos hierher und da geht's dem Giersch an den Kragen... Na, ich bin gespannt, wie es wird bei euch. Ich arrangiere mich lieber. Aber nichtsdestotrotz wünsche ich euch ein ganz ganz wunderbares Gartenjahr mit allen Freuden, die ihr euch vorstellt! Möge der Giersch von euch lassen ;-). Ich freue mich auf die ersten frischen Gierschspitzen aufs Butterbrot. Aber im Moment ruht der Mantel des Schnees auf meinem wilden Garten, zauberhaft. So, Blogpause zu Ende, nun bin ich wieder öfter hier. Danke für deine lieben Grüße unterm Baumpost! Herzlich Ghislana

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    1. Liebe Ghislana, wir haben ja grundsätzlich nichts gegen Giersch und ich glaube Dir, dass frische Gierschspitzen auf einem Butterbrot lecker schmecken. Aber die kann man sich ja aus der Natur holen. Und wo Reihenhäuser dicht aneinander stehen und auf gepflegte Gärten Wert gelegt wird, kann man nicht aus der Reihe tanzen. Da sollte man schon ein wenig Rücksicht auf die Nachbarn nehmen. Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße, Edith

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  19. Liebe Edith,
    Jetzt muß ich mich nochmal einmischen, so eine Nachbarin wie deine Tochter wäre mir hundertmal lieber als einen musterhaften Krautgarten (Giersch, Quecke, Brennessel, usw.) es wächst nichts rüber. Unser Obst-Gemüseangebot wäre ein Trauerspiel, wenn doch so viele Menschen Bioprodukte haben wollen. Ein Bio-Bauer oder Gärtner könnte kaum mehr was anbauen, wenn er Giersch auf seinem Feld hat, man mußte dann mal die Verbraucher selbst ihre Erdbeeren, Spinat, Ackersalat, Schnittlauch, Kartoffeln und Karotten selbst suchen lassen und auch ernten. Das Gejammere möchte ich nicht erleben, wenn dann auch noch Brennesseln dazwischen sind. Oder wenn das giftige Kreuzkraut im Ackersalat oder Tee ist. Und zweitens, was würde solche Gemüse kosten, sind dann die Erdbeeren zwischen dem Giersch von der Sonne gereift oder von den Schnecken zerfressen. Undenkbar für mich, auch ich habe schon Brennesselspinat gegessen und muß sagen, er schmeckt recht gut, trotzdem dulde ich die Brennesseln nicht im Garten. Sie gehören in den Wald, genau so wie der Giersch. Dort kann man sie bei Bedarf ja auch holen, sogar zum Jauche machen. Ich bin ja auch Blumenfreundin und liebe schöne Sorten, die hätten bei Giersch keine Chance mehr zu wachsen. Auch achte ich beim Gartenflohmarkt, daß ich keine gierschverseuchten Pflanzen erwerbe. Das hab ich einmal erlebt und Jahre gebraucht, es wieder loszuwerden. Ich dachte nicht, daß es eine so große Diskusion auslösen würde zu Gunsten von Giersch. Ich möchte niemand persönlich verletzten, das ist meine Meinung dazu, auch ich habe Kräuter und kenne mich aus.
    Grüße von Ilona

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  20. Danke, liebe Ilona, für Dein erneutes so resolutes Einmischen. Ja, jeder verteidigt seine Art zu gärtnern. Wir beide wissen, wie ärgerlich es wäre, wenn die teuren Paeonien oder die besonderen Lenzrosen von Giersch überwuchert würden. Dafür gibt man nicht so viel Geld aus, um die Pflanzen letztendlich enttäuscht zu entsorgen. Ich weiß die Wildkräuter auch zu schätzen, mache selbst immer mal wieder Pflanzenjauche, mag sie aber - genau wie du - lieber in der Natur als in meinem oder im Garten meiner Tochter. Dir einen schönen Abend und liebe Grüße von Edith

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  21. Liebe Edith,
    ich weiß nicht,ob du schon mal bei "Päonien Tetzlaff" oder "Rottaler Pfingstrosen", "Helleborus-Helleborus.com" oder "Verboom-Gärtnerei.nl" geguckt hast, reine Leckerbissen. Die Helleboren kannst du zwar nicht kaufen (Großhändler oder Züchter), aber zum Teil bei den Einzelhändlern, habe schon welche entdeckt. Dann gibt es auch noch die Schneeglöckchen-Tage in Nettetal, in Mannheim oder Hamburg im Febr.2017. Auch dort gibt`s Helleboren und Päonien.
    Grüße von Ilona

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    1. Danke, liebe Ilona, für Deine Tipps. Bei 'Helleborus-Helleborus' und 'Verboom' hatte ich geschaut und mich gewundert, dass ich trotz eifrigen Suchens nichts bezüglich der Preise finden konnte. Wenn es Züchter bzw. Großhändler sind, kann ich lange suchen.
      Deine letzten 3 Kommentare habe ich zufällig auf 'Spam' gefunden, sie angeklickt und wußte dann nicht mehr, wo ich sie bei mir finden konnte. Deshalb erst heute meine Reaktion.
      LG Edith

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  22. Liebe Edith, schön dass ich von dir gelesen habe und so darüber nachgedacht habe, wann ich deinen letzten Post Kommentierte. Du bist aus der Blogroll verschwunden und so manch andere auch ... das fällt dann immer erst nach einiger Zeit auf. Nun bin ich aber bei Dir gelandet und gleich ein toller Post gegen mein Lieblingsunkraut den Giersch. Ich habe es vor Jahren so gemacht, dort wo er wuchs kam ein Gartenhäuschen hin und dort wo früher Rasen war wachsen jetzt die Blumen. Aber ich habe immer noch Ecken im Garten an denen er das Regiment übernommen hat. Ich pflanze auch dicht an dicht und habe Unmengen an Kaninchen verfüttert. Mittlerweile mulche ich mit Tannenzapfen und lasse STorchschnabel darüber wachsen ... Denn ich kann ja nicht noch mehr Häuschen bauen und überall Rasen sähen! Deiner Tochter wünsche ich viel Erfolg mit der Abdeckplane ... lasst nur nirgens eine Ritze frei ... toi toi toi. Noch alles Gute zum neuen Jahr wünscht Marion.

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    1. Danke, liebe Marion, für Deinen Besuch bei mir. Es passieren oft seltsame Dinge auf so einem Blog. Bei mir war schon mal die komplette Blog-Liste verschwunden, so dass ich sie neu erstellen mußte.
      Ja, der Giersch läßt sich nicht so leicht unterkriegen. Der kriecht auch unterirdisch noch weiter, um dann irgendwo aufzutauchen.
      LG Edith

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  23. Am Tage der Veröffentlichung dieses Posts, am Abend des 06.01.17, 20.07 Uhr, erhielt ich eine E-Mail mit folgendem Text:

    'Liebe Edith,
    danke, der Artikel ist großartig. Ich hoffe, du bist mit unserer Kooperation zufrieden und alles wird okay sein. Wenn du irgendwelche Fragen haben solltest, dann bin ich jederzeit verfügbar.
    LG T. Leban'

    Über dieses Feedback habe ich mich sehr gefreut und sage ebenfalls:
    DANKE, ALLES IST OKAY!
    LG Edith

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  24. Oh, da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll - Du hast inzwischen viel gepostet und ich kam noch gar nicht dazu, alles zu lesen. Beginne ich mal hier, denn das ist heute auch mein Thema. ;-) :-)

    Und wie ich sehe, hast Du es mit dem Vlies tatsächlich wahr gemacht! Hattet Ihr keinen Frost, daß das so problemlos möglich war?

    Hört sich doch gut an! Ich werde es auf jeden Fall in einigen Bereichen einsetzen. Denn die viele Rupferei hat mir schon meinen Rücken zusätzlich ruiniert. Da muß sich dringend was ändern!

    Bei uns wird es dann aber erst im richtigen Frühling losgehen, denn im Winter betrete ich meinen Garten nur im Notfall oder wenn es einmal etwas zu fotografieren gibt.

    In Deinem Garten schaut es wirklich sehr akkurat aus. Ich liebe es ja bekanntlich wild-romantisch, aber keine verunkrautete Wildnis, ein bisserl Struktur sollte schon drin sein. Ansonsten darf so manches wachsen, auch Schafgarbe mitten im Rasen, nur der Löwenzahn nicht! Obwohl ich ihn mag und er sehr gesund ist, nur eben im Rasen nicht. ;-)

    Und so ist das - bei uns auf dem Dorf wohnen auch viele ganztags Erwerbstätige, die wohl keine Zeit oder Lust für Gartenarbeit haben. Obwohl das zu Zeiten meiner Großmutter ja noch viel schwieriger war, bei der vielen Handarbeit, z.B. Wäschewaschen noch per Hand - ich glaube, da haben sich die Prioritäten heute einfach verlagert.

    Gute Vorsätze zum Neuen Jahr nehme ich mir nie vor, denn ich arbeite das ganze Jahr an Verbesserungen und an meiner Persönlichkeit.

    Viele liebe Grüße
    Sara

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