Samstag, 31. Dezember 2016

Dank sagen...

Dank sagen möchte ich:

  
der lieben Heidi
aus der Zaunwickenwelt
für diesen schönen Tannenbaum
einschließlich Susi-Bildchen,


der lieben Silke und dem lieben Wolfgang
von  Wildwuchs unter Aufsicht aus der Abteilung
 'Bären in Haus & Garten'
für diesen allerliebsten Jahresbegleiter 2017,


 
der lieben Xenia
vom Blog  berlingarten
 für diesen großartigen Kalender.



Ich habe mich über diese nette Geste
 und Eure tollen Geschenke sehr gefreut 
und werde sie in Ehren halten.


Heidi hat mich daran erinnert, 
dass ich endlich mal wieder einen Katzenpost
über Anton & Emmy schreiben sollte.

Beim Betrachten der wunderschönen Fotos
aus Silkes und Wolfgangs Bärenparadies
kam mir der Gedanke,
dass ich in regelmäßigen Abständen
vielleicht mal meine zahlreichen Künstlerpuppen
in Szene setzen und vorstellen könnte.

 Xenias Kalender
mit viel Platz für Termine
hat mich auf die Idee gebracht,
dort jeden Tag einen Satz aufzuschreiben
über etwas, das mir Freude bereitet hat.

Danke sagen 
möchte ich auch Euch,
meinen Leserinnen und Lesern,
die Ihr Euch die Zeit nehmt, um das,
was mich beschäftigt, über was ich schreibe,
zu lesen und bestenfalls auch noch zu kommentieren.
Ich wünsche Euch von Herzen einen friedlichen Silvesterabend,
einen guten Rutsch, ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr,
Eure Edith

Freitag, 30. Dezember 2016

'H' wie 'Hör auf dein Herz'...

Ghislanas Impulsbild beim Bilder-Pingpong zeigt im Vordergrund den Ausschnitt eines Weges, von dem aus man in einen Wald schaut. Direkt am Weg steht so etwas wie ein Tor, das aus je einem Pfahl rechts und links und einem Querbalken in der Mitte besteht und somit den Buchstaben 'H' darstellt. 


Dieses Tor, das frei in der Landschaft steht, wird jeden Jungen dazu verführen, es überspringen zu wollen: zwei Schritte Anlauf, mit einer Hand abstützen, Beine parallel zusammen und sie mit Schwung über die Latte hieven. Mein Sohn schaffte das mit seinen damals 14 Jahren nach einer anstrengenden Bergwanderung noch mühelos, wie das nachfolgende 'Foto vom Foto' beweist.


Ich würde also sagen, dass es sich bei dem 'H' um ein Fitnessgerät handelt, um eines von vielen auf einem Trimmpfad. Damit niemand auf die Idee kommt zu mogeln, wurde der untere Bereich mit fünf Zaunlatten verriegelt...

Ich bin zu alt für solche Sprünge, lasse das Tor also links liegen. Mich interessiert der rechts neben dem Tor befindliche unscheinbare Weg, ein sogenannter 'Trampelpfad'. 

Vielleicht ist es jetzt zum Ende des Jahres sinnvoll, einmal innezuhalten und über deinen Weg nachzudenken, dir Fragen zu stellen, wie zum Bespiel: 'Geht es mir auf meinem Weg, auf dem ich unterwegs bin, gut? Was ist aus meinen Träumen geworden?  Muß ich etwas - wenn ja, was - verändern? Will ich so bis zur Rente weitermachen?'


Auf deinem (Lebens-)Weg kann viel passieren: Vom Weg abkommen... Verbotene, unerlaubte Wege gehen... Der Weg ins Ungewisse... Einen Umweg in Kauf nehmen... oder... Ausgetretene Pfade verlassen... Neue Wege gehen... Den eigenen Weg finden...


Einen neuen Weg einzuschlagen, überhaupt neue Wege zu gehen, erfordert Mut, Entschlossenheit und Kraft.  Aber wenn du es nie versucht hast, wirst du nie erfahren, ob du es geschafft hättest. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Selbst zu scheitern, macht dich stärker, wenn du Fehler erkennst und daraus lernst.


Es wird im Leben immer wieder unbequeme Situationen oder auch Menschen geben, die dir Knüppel zwischen die Beine werfen, deinen Weg unnötig schwer machen. Das ist normal und es ist auch nicht schlimm zu straucheln; stehe auf und gehe unbeirrt weiter mit Blick auf dein Ziel. Wer zuletzt lacht, der lacht am besten.


Und wenn dir dein bisheriger Weg gefällt, du dich auf ihm wohl fühlst, solltest du dort ruhig weiterlaufen. Trotzdem kann es nicht schaden, einmal kurz innezuhalten. Selbst kleine und kleinste Veränderungen können deinen Weg interessanter machen und dein Leben bereichern. 

Der Pfad rechts neben dem Törchen führt ins Ungewisse. Ich sehe dort sowohl Licht als auch Schatten und muss dir leider sagen, dass der Weg wahrscheinlich unbequem und beschwerlich, aber nie langweilig, dafür spannend und lehrreich sein wird. Wann und wo er für dich endet, bestimmst du selbst. Du gestaltest dein Leben, du triffst die Entscheidungen, vielleicht schon bald im Neuen Jahr?



Ich wünsche dir und allen Pingpong-Lesern Gesundheit, Glück und Zufriedenheit auf allen Wegen. In diesem Sinne einen guten Rutsch und alles Gute für 2017.

Edith

P.S. Ich weiß nicht, wie groß der Wald ist. Nimm vorsichtshalber einen Kompaß und vielleicht deinen besten Freund mit und - egal, was passiert - verliere nie dein Ziel aus den Augen. Übrigens glaube ich, dass das 'H' im Törchen für 'Hör auf dein Herz' steht.... Nur Mut! Und glaub an dich. 

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Weiße Amaryllis und Barbarazweige für die 'andere' Oma meines Enkels...



Es ist eine schöne Tradition, Anfang Dezember 'Barbarazweige' vom Kirschbaum zu schneiden in der Hoffnung, dass sie dann pünktlich zu Weihnachten blühen werden.


Und tatsächlich klappte es. Am Morgen des ersten Feiertages entdeckte ich gleich mehrere Blüten. Meine Freude war groß. Ich steckte die Blütenstiele zu der weißen Amaryllis, die meine Schwiegertochter mir am Heiligabend als Dankeschön dafür geschenkt hatte, weil ich – wie versprochen, da sie noch bis mittags arbeiten musste - reichlich Kuchen gebacken und zum gemeinsamen Kaffeetrinken mitgebracht hatte.


Die Bescherung des Enkels fand am Heiligabend mit der Familie väterlicherseits und am ersten Feiertag vormittags im Hause der Eltern mütterlicherseits statt.

Am Abend des ersten Weihnachtstages brachte mein Sohn ziemlich aufgeregt meinen Enkel zu mir mit den Worten, er müsse zu seinen Schwiegereltern. Wahrscheinlich sei seine Schwiegermutter verstorben. Ich schaute ihn fassungslos an und konnte ihm gerade noch nachrufen: „Fahr vorsichtig, paß auf dich auf!“ Meine Gedanken überschlugen sich. Wieso tot? Vor drei Tagen hatte sie bei bester Gesundheit freudestrahlend verkündet, dass sie ihre Rente durch habe.


Ich trug meinen Enkel ins Esszimmer und ließ mich mit ihm in den großen Sessel fallen. Uns beiden kullerten Tränen über die Wangen. Da sagte mein Enkel: „Oma, vielleicht hat meine andere Oma ja Glück und ist gar nicht tot.“ „Ja, hoffentlich hat sie Glück. Vielleicht ist es nur eine Ohnmacht, aus der sie inzwischen wieder erwacht ist. Selbst aus einem Koma kann man wieder zurück ins Leben kommen,“ fügte ich hinzu. Und mein Enkel sagte: „Die Tante hat sofort den Rettungswagen angerufen.“ „Dann hat sie bestimmt Glück“, machte ich uns beiden Mut.


Sie hatte kein Glück. Als mein Sohn seinen Jungen nach einer gefühlten Ewigkeit abholte, sagte er nur: „Komm, wir fahren jetzt nach Hause. Die Mama bleibt heute Nacht beim Opa.“ „Lass den Kleinen nicht allein in seinem Zimmer schlafen, nimm ihn mit zu dir“, gab ich ihm noch mit auf den Weg.


SIE war die Samstags-Oma, die Mutter meiner Schwiegertochter. Natürlich sah sie den Jungen viel öfter als ich. Das war auch in Ordnung für mich, weil ein Mutter-Tochter-Verhältnis immer enger ist als das Verhältnis zur Schwiegermutter.


Die 'andere Oma' erzählte dem Jungen, was sie Interessantes in der Zeitung gelesen hatte, ging mit ihm auf Spielplätze, zeigte ihm Tiere in dem ländlichen Ort und spielte auf dem großen Rasen hinter dem Haus mit ihm Fußball. Sie starb an einem Hinterwandinfarkt, wurde 65 Jahre alt und würde wahrscheinlich noch leben, hätte man sie nicht im Krankenhaus, wo sie sich Stunden vorher wegen Brust-, Rücken- und Bauchschmerzen vorgestellt hatte, mit Tabletten nach Hause geschickt.


Außer Gesundheit habe ich meinem Enkel immer gewünscht, dass er nie die Erfahrung machen muss, in jungen Jahren einen geliebten Menschen zu verlieren. Er ist fünf Jahre alt und war bis jetzt so ein fröhliches Kind. Wenn er zu mir über sie spricht, nennt er sie immer 'meine andere Oma'.

Nein, so hatte ich mir Weihnachten und den Jahreswechsel nicht vorgestellt. Meine Gedanken sind bei all denen, die sie liebten, die um sie trauern, denen sie so sehr fehlen wird. 

Zum Gedenken an
Margarete

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Wie aus der ehemaligen Werkstatt des Vaters eine Engelwerkstatt wurde...



Jedes Jahr, wenn die Kinder auf der Erde ihre Wunschzettel ans Christkind schicken und sich die Säcke im Himmel stapeln, beginnt über den Wolken eine hektische Zeit. Unmöglich kann das Christkind die ganze Arbeit allein schaffen, so dass es die Engel um Hilfe bitten muss.


Und die Engel nutzen gleich den ersten Wintertag im Dezember, wenn Frau Holle ihre Betten schüttelt und es auf der Erde schneit, und rutschen mit ihren Schlitten - von Rehen begleitet - vom Himmel herab auf die Erde.

 

Für die Engel beginnt damit eine fröhliche Zeit, eigentlich für sie die fröhlichste Zeit im Jahr, die ihren Höhepunkt am Heiligen Abend erreicht, wenn sie zusammen mit dem Christkind die Geschenke in den festlich geschmückten Häusern verteilen und den Menschen die Frohe Botschaft verkünden.



Nach Weihnachten bekommt dann ein jeder Engel wieder seine Aufgabe zugeteilt. Engel stehen Müttern bei, wenn ein Kind geboren wird. Einem jeden Menschen wird am Tage seiner Geburt ein Schutzengel zur Seite gestellt, der ihn durch das ganze Leben begleitet, bis Gott ihn zu sich ruft. Engel kümmern sich um die kleinen und großen Sorgen der Menschen, begleiten sie durch Krankheiten und machen ihnen, wenn sie traurig und verzweifelt sind, wieder Mut, beschützen sie, halten ihre Hand über sie.



Weise Menschen richten in ihrem Haus in der Vorweihnachtszeit ein Engelzimmer ein, in dem die Engel fröhlich ihre Arbeit verrichten und die Rehe sich von der Reise zur Erde ausruhen können. Das Christkind hat es so eingerichtet, dass die Engel für die Menschen unsichtbar bleiben. Aber wer in der Vorweihnachtszeit achtsam ist, der findet immer mal wieder ein Zeichen zum Beweis dafür, dass die Engel im Haus sind.



Jedes Jahr rechtzeitig vor Weihnachten richtete der Hausherr die ehemalige Werkstatt seines Vaters weihnachtlich her.



Und eines morgens merkte er, dass alle Teelichter und Kerzen über Nacht abgebrannt waren, die Stühle vor dem großen Wandbild anders standen, sich Engelhaar auf dem langen Tisch befand und zwei rote Kugeln zerbrochen auf dem Fußboden lagen. Und schließlich stieß er sogar mit dem Fuß gegen abgebrochenes Gehörn von männlichen Rehen.



Da strahlte er übers ganze Gesicht. Ja! Das hatte er sich seit langem gewünscht. So sehr hatte er gehofft, dass die Weihnachtsengel diesen Raum, den er mit viel Liebe eingerichtet hatte, für sich und ihre Tiere entdecken würden. 



So kam es, dass seitdem Jahr für Jahr aus der ehemaligen Werkstatt seines Vaters in der Vorweihnachtszeit eine Engelwerkstatt wird, wo er tagsüber mit netten Menschen zusammensitzt, auch schon mal die Landfrauen und die Kinder aus dem Kindergarten zu Gast hat, während hier nachts die Engel Geschenke einpacken und deren Rehe oft  etwas zu übermütig herumtollen, so dass sie aus Versehen mit den Köpfen zusammenstoßen, wobei sie auch schon mal ein Stück von ihrem Geweih verlieren oder eine Weihnachtskugel auf den Boden fällt und zerbricht. 


Es ist mehr, als er sich erhofft hat, und für ihn jedes Jahr aufs Neue ein wunderbares Weihnachtsgeschenk.


Und mir bleibt nur noch, Euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern,  gesunde, glückliche Feiertage im Kreise Eurer Familien zu wünschen.

Liebe Grüße schicke ich an dieser Stelle auch nach Schöppingen zu Werner Reinermann: Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und DANKE.

Eure/ Ihre Edith

Mittwoch, 21. Dezember 2016

'The Bells Of Christmas'...



Mit den nachfolgenden Zeilen aus dem Weihnachtslied 'The Bells Of Christmas' von Chris de Burgh ( 3. Strophe ff.) möchte ich den zweiten Teil WEIHNACHTEN BEI WERNER REINERMANN beginnen, weil ich fröhliche Weihnachten mag und ebenso daran glaube, dass der Geist der Weihnacht 'Friede auf Erden' ist.

'So have a very Merry Christmas everyone,
celebrate the coming of the newborn son,
everywhere this happy day we have begun,
to ring the bells of Christmas.

Let the light that shines with the wonders of Christmas,
fill every heart all over the world,
let us believe in the spirit of Christmas
and dream of peace on earth;

so have a very Merry Christmas everyone,
celebrate the coming of the newborn son,
everywhere this happy day we have begun
to ring the bells of Christmas.

Have a very Merry Christmas everyone,
(ring the bells)
celebrate the coming of the newborn son,
(Merry Christmas)

everywhere this happy day we have begun,
(ring the bells)
 to ring the bells of Christmas
(merry Christmas),

ring the bells, ring the bells'.

Ich erlebte Werner Reinermann als einen liebenswerten, zufriedenen, in sich ruhenden Menschen, der das große Glück hat, sich das Staunen und Freuen ins Erwachsenenenalter hinübergerettet zu haben. Seine Vorfreude auf Weihnachten beginnt bereits im Oktober mit den Vorbereitungen für Weihnachten und geht schon bald nach Weihnachten über in die Vorfreude auf Ostern; denn Ostern wird von ihm ähnlich zelebriert. 

Und nun geht es hier auch schon weiter mit dem Weihnachtszimmer in Türkis, einer meiner Lieblingsfarben.


 


Hier befinden wir uns im Treppenhaus des Obergeschosses mit zu der Deko farblich passend gestrichenen Massivholztüren.






Dem nachfolgenden Zimmer geben Rosa- und Grüntöne seinen besonderen Charme.






Jetzt wird es recht modern, aber sehr passend zu der Deko, zu den Wänden und der Tür.



Auch im folgenden Raum paßt alles wunderbar zusammen. Aber ich denke, dass die Farbe vor allem dynamische,  junge Leute anspricht.






Hier befinden wir uns in einem schwarz-rot-gold gehaltenen Raum.









Sehr edel ist auch die nachfolgende Deko.




Und im nachfolgenden Raum kommen noch mal die bleiverglasten Fenster gut zur Geltung, wo zu fast jedem buntem Stück Glas eine eigene Geschichte gehört.




Die langgezogenen durchsichtigen Glaskugeln in diesem weihnachtlich geschmückten Zimmer haben es mir besonders angetan.



Hier folgt die deutsche Übersetzung von
'The Bells Of Christmas'
von Chris de Burgh

'Also habt alle eine fröhliche Weihnacht.
Feiert die Ankunft des neugeborenen Sohns.

Überall an diesen glücklichen Tagen haben wir begonnen,
die Weihnachtsglocken zu läuten.
Lass das Licht, das mit den Wundern der Weihnacht scheint,
jedes Herz der Welt erfüllen.

Lasst uns an den Geist der Weihnacht glauben
und von FRIEDEN AUF ERDEN träumen.

Also habt alle eine fröhliche Weihnacht.
Feiert die Ankunft des neugeborenen Sohns.

Überall an diesen glücklichen Tagen haben wir begonnen,
die Weihnachtsglocken zu läuten. 

Also habt alle eine fröhliche Weihnacht,
läutet die Glocken, läutet die Glocken, läutet die Glocken...'

Um ehrlich zu sein:
 Mir geht die englische Version
besser über die Lippen.



Der eine oder andere wird sich nun zu Recht fragen, wie es eigentlich in der Engelwerkstatt aussieht. Es sind zu viele Fotos, um sie noch in diesen Post zu packen. Ich zeige sie Euch Heiligabend mit der dazugehörigen und von mir aufgeschriebenen Geschichte.

Und nun wünsche ich Euch allen, die Ihr mich durch das ganze Jahr hindurch begleitet habt, ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest. Merry Christmas.

Eure Edith