Samstag, 29. Oktober 2016

Ein Inselbesuch auf Borkum im August...

Borkum ist die westlichste und mit rund 32 Quadratkilometern die größte der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln. Sie liegt zwischen Juist im Osten und dem zu den westfriesischen Inseln gehörenden niederländischen Rottumeroog im Westen. Teile der Insel und das angrenzende Watt gehören zum UNESCO-Welterbe 'Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer'. Borkum ist staatlich anerkanntes Nordseeheilbad und etwa 20 km vom deutschen Festland entfernt. Eine Überfahrt von Emden dauert ca. 2 bis 2 1/2 Stunden, nachgelesen bei Wikipedia.

Als meine Tochter sechs und mein Sohn zwei Jahre alt waren, verbrachte ich mit den beiden drei Wochen auf Borkum. Es wurde Zeit, dass ich die Insel endlich noch einmal besuchte. Ich wählte die Überfahrt vom niederländischen Eemshaven, die nur rund 50 Minuten beträgt.
 
Blauer Himmel auf der Rückfahrt

Das Wetter wußte anfangs noch nicht so recht, was es werden wollte. Aber es gab von der Fähre aus trotzdem genug zu sehen; denn wir waren nicht die einzigen, die auf der Nordsee unterwegs waren.


Dieser Unsichtbare auf dem 'Wasserteppich' gab mir Rätsel auf...




Auf Borkum angekommen, wartete der Zug schon am Hafen auf die zahlreichen Urlaubsgäste. Anfangs hatte ich nur einen Stehplatz. Doch dann nahm eine Oma ihre Enkelin auf den Schoß. Wir saßen so eng beieinander wie Ölsardinen in der Dose. Von der Umgebung konnte ich nichts sehen. Der Gang war vollgestopft mit Menschen.


Als ich nach dem Ausstieg den Leuchtturm sah, erinnerte ich mich sofort, wo es zum Strand geht.


Und wenn Engel reisen, lacht auf einmal auch die Sonne, der Himmel strahlte in seinem schönsten Blau...


Mein erster Blick aufs Meer bot mir das komplette Kontrastprogramm zur Insel Langeoog, wo ich kurze Zeit vorher war. Alles war bunt und es wimmelte nur so vor Menschen.






Aus diesem Pavillon erklang beschwingte Kurmusik, die diesem herrlichen Augusttag noch den letzten Pfiff gab. Welch eine Aussicht! Welch eine Begrüßung nach so langen Jahren!
  

Und die hoch oben tanzende Meeresjungfrau paßte perfekt dazu. Genau so beschwingt fühlte ich mich in diesem Moment, bin außerdem im Sternzeichen Jungfrau geboren.

Ist das eine Sandbank mit Seehunden?





Nachdem ich dieses bunte Treiben eine Zeitlang beobachtet und abgespeichert hatte,  suchte ich etwas abseits ein wenig Ruhe und schaute einfach nur hinaus aufs Meer, das an diesem Tag so ganz und gar nicht aussah, wie man es von der Nordsee gewohnt ist: still, sanft und blau wie das Mittelmeer, keine Wellen, keine weißen Schaumkronen.






Ich liebe Möwen und ihr Geschrei. Für mich gehören sie untrennbar zur Nordsee. Mich freute, dass die hier blieb und sich von mir ablichten ließ.



Und dann entdeckte ich diese munteren Piepmätze. Sie eilten neugierig herbei, als ich mich ihnen näherte. Ihre Eltern ließen sich von mir nicht stören und steckten indessen gelangweilt die Köpfe in ihre Federn.






Als ich später von hier aus aufs Meer schaute, mußte ich lächeln. An solch einer Stelle hatte ich damals mit meinen Kindern Picknick gemacht. Auf dem Heimweg zu unserer Unterkunft wunderte ich mich, dass mein kleiner Sohn immer langsamer wurde. Aber er war still glücklich mit seinem Strandgutstöckchen in der Hand. Als wir vor der Haustür die Schuhe auszogen, waren seine Gummistiefel bis oben hin voll mit weißem Dünensand. Ich mußte seine Beinchen und Füßchen regelrecht ausbuddeln, nichts Besonderes, aber es wurde noch oft erzählt. Er war sowieso so ein liebes, zufriedenes Kind.





Das war noch lange nicht alles. Borkum hat viel mehr zu bieten: einen Strandbereich für sportliche Aktivitäten, ein schönes Hinterland, Sehenswürdigkeiten mit besonderen Geschichten. Wer Lust darauf hat: in drei Tagen geht's hier weiter.

Bis dahin wünsche ich all meinen Leserinnen und Lesern eine gute Zeit.

Freitag, 28. Oktober 2016

'Hausfreunds' Schwester mit bb-Freundin unterwegs ...


'Hausfreund' und zwei seiner Schwestern zeigen sich heute zur Feier des Friday-Flowerdays in einem einheitlichen weiß-grünen Look.

Dabei handelt es sich um die 'Gewöhnliche Schneebeere' mit dem botanischen Namen Symphoricarpos albus. Dieses in Nordamerika heimische Ziergehölz bildet unterirdische Spross-Ausläufer. Es neigt also zum Wuchern.

Seit einem Nachbarschaftsstreit gelangte die Gewöhnliche Schneebeere durch Stefan Raabs Schlager 'Knallerbsenstrauch' zu unerwartetem Ruhm. 

Die zahlreichen weißen Früchte verursachen beim Zertreten ein 'knallartiges' Geräusch, weshalb sie besonders bei Kindern sehr beliebt sind.

Indianer in Washington und Oregon aßen die Früchte frisch oder getrocknet, benutzten sie als Shampoo und heilten mit ihnen ihre Wunden (nachgelesen bei Wikipedia)






Wer regelmäßig bei mir liest, der fragt sich vielleicht, wo eigentlich die dritte Schwester ist. Eine gute Frage. Die hält sich für was Besseres, ist mit einer 'Blaublütigen' unterwegs. Aber schaut doch einfach selbst:




Sie schmückt sich mit  dem Herbsteisenhut, mit dem Geranium 'Rozanne' und mit einer der letzten Rosen.










Meine neue Errungenschaft vom Flohmarkt bekam zum Eisenhut einige der letzten Blüten der Rose 'The Fairy'.




Ihr habt nun die Qual der Wahl und dürft, wenn Ihr mögt, bestimmen, wer 'die/ der Schönste ist im ganzen Post'.

Leider ist das Licht momentan so schlecht, so dass ich immer denselben Platz zum Fotografieren wählen muß. Blitzlicht verändert die Farben immer so sehr und gibt den Fotos einen Gelbstich. Natürlich wurden die Sträuße anschließend im Haus verteilt.Verlinkt mit:  


All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Maiskolben - das lange Warten...

Als ich bei meiner Tochter eine schöne Deko mit Maiskolben auf der Terrasse sah, ließ ich die Bemerkung fallen, dass ich auch gerne ein paar davon hätte. Und prompt wurden mir drei Exemplare 'frei Haus' geliefert. 

Doch dann lagen sie längere Zeit unbeachtet in der Garage. Ich hatte zwar ein schlechtes Gewissen, aber wichtigere Dinge zu tun. Und schließlich bekamen sie doch noch ihren Platz auf meinem Pflanztisch beim Insektenhotel, wo schon der Efeukranz, ein paar Kastanien sowie Früchte des Hartriegels als herbstliche Deko lagen.

Ich machte Fotos, bastelte Collagen, schrieb einen Post.












Seitdem ist mehr als ein Jahr vergangen und die Maiskolben wurden - von wem auch immer - inzwischen vollständig abgenagt. Ich hatte einfach den richtigen Zeitpunkt zum Veröffentlichen verpaßt. 


Die Früchte des Hartriegels und die Kastanien sind inzwischen von den Bäumen gefallen. Und bevor es wieder einmal zu spät ist, entlasse ich den Post heute in die Freiheit, damit das lange Warten endlich ein Ende hat. 



Und wie sieht's bei Euch aus? Was liegt bei Euch seit langem alles so auf  'Entwurf'?


All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.