Sonntag, 11. Dezember 2016

Rund um Gießen...



Neblig war's an diesem Sonntagmorgen, als ich mit dem Auto rund um Gießen unterwegs war. Ich mag Nebel und diese hügelige Landschaft. Das muß wohl so sein, wenn man im flachen Münsterland zu Hause ist. Also hielt ich immer mal wieder an, um mir die nachfolgenden Fotos als Andenken mitzunehmen.












Ja, und dann kam ich an den Streuobstwiesen vorbei. Dort war ich schon vor Jahren zu Fuß unterwegs. Damals begegnete ich oft türkischen  Mitbürgern, die in Bollerwagen das Obst transportierten. Da die Bäume an diesem 23. Oktober immer noch nicht abgeerntet waren, habe ich den Eindruck, dass sie ihr Obst inzwischen auch lieber im Supermarkt kaufen.







Ich habe keine Ahnung, wann und von wem diese Bäume gepflanzt wurden, wie alt sie mittlerweile sind und weshalb sie von niemandem abgeerntet werden. Wie man sieht, gibt es in den Reihen immer mal wieder einen toten Baum, kein Wunder, wenn Jahr für Jahr das verfaulte Obst unter den Bäumen liegen bleibt. 
  



Hier habe ich an einem Ast gerüttelt und mir die beiden Äpfel, die runterfielen, mitgenommen. Ich aß sie am Abend vor dem Fernseher. Hätte ich geahnt, wie lecker sie schmeckten, wäre es nicht bei den zwei Äpfeln geblieben...
 



Vielleicht hätte ich hier mal anklopfen sollen, um eine Antwort auf meine Fragen zu erhalten...


All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen dritten Advent.

Kommentare:

  1. Liebe Edith,
    ich war gerne mit dir unterwegs heute und habe es genossen, mit dir in der Natur zu sein!!!
    Danke!
    Ja mir ist auch schon aufgefallen, dass viele Apfelbäume noch behängt sind mit Äpfeln,
    wie schade, dass man die reiche Ernte verkommen lässt, es gäbe sicher viele Menschen die Freude dran hätten und froh wären sie nicht kaufen zu müssen, ein Schild am Acker wäre ja möglich,
    zu verschenken....
    Ich schicke dir ganz liebe Adventsgrüße,
    herzlichst
    Monika*

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  2. Liebe Edith, dieses Thema beschäftigt uns auch wieder jedes Jahr aufs Neue. Bei uns im Ort haben die Bäume Paten, welche sich für das Schneiden und die Ernte verantwortlich fühlen sollen. Wenn dann die Äpfel reif sind, sieht man wie sie zu hunderten auf dem Boden verfaulen. Da ist es doch selbstverständlich, dass man hie und da einen noch guten aufhebt und mitnimmt. Immer im Oktober kommt dann im Gemeindeblatt der Hinweis, man dürfe keine Äpfel entwenden, da die Bäume Paten haben .... Das tut einem dann im Herzen weh, finde ich. Zumal die am Boden auf der Straße liegenden ja dann doch weggeworfen werden. Bürokratie von Apfel bis Zwetschge so ist es bei uns. Dir vielen Dank für die tollen Eindrücke und den interessanten Text, liebe Edith. Einen schönen 3. Advent wünscht Dir Marion

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  3. Schöne Bilder, liebe Edith! Nebel kann eine Landschaft verzaubern.
    Kann man bei Euch jetzt noch Äpfel ernten? Ich dachte immer, wenn sie erst Frost bekommen haben, sind sie ungenießbar? Aber das ist mir schon öfter so ergangen, daß ich am Wegesrand leckere Äpfel fand. Es empfiehlt sich tatsächlich, einen Apfelpflücker mit Teleskopstange mitzuführen. ;-) Jetzt les' ich gleich mal runter, was Du inzwischen gepostet hast. Ich muß da rückentechisch inzwischen leider kürzer treten.

    Liebe Grüße und einen schönen 3. Advent!
    Sara

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  4. Liebe Edith,
    welch stimmungsvolle Eindrücke Du mitgebracht hast.
    Schade, dass sich niemand mehr um diese Streuobstwiesen zu kümmern scheint.
    An anderen Stellen versuchen wir immer mehr und mehr Ertrag aus jedem Stückchen Land herauszuholen.
    Einen schönen 3. Adventsabend wünscht Dir Christine

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  5. Hallo Edith,
    man denkt, dass es draußen nur nebelig und grau sei. Wenn man raus geht und genauer hinschaut, erkennt man eine entzückende Landschaft mit vielen tollen Details.
    ich bin gerne mit Dir mit raus gegangen und habe die sanfte Landschaft genossen. Sie schaut ganz anders aus als im Sommer.
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  6. Dear Edith, next year with the bollenwagen! Groetjes Hetty

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  7. sehr schöne Bilder..

    ja.. schade um die schönen Äpfel..
    vielleicht hat man den türkischen Mitbewohnern auch untersagt
    das Obst zu holen..
    manche Bauern lassen es lieber verrotten als abzugeben ..
    allerdings soll es ja auch für die Tierwelt sein..
    die es aber in großen Mengen auch nicht braucht..
    mancherorts wird auch gemeinsam geerntet und Apfelsaft draus gemacht..
    noch eine schöne Woche
    Rosi

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