Dienstag, 29. November 2016

'Wir sollten uns Gedanken machen...'


Diese Überschrift trägt Ritas Post vom 16. November 2016 in ihrem Blog 


Eigentlich wollte ich am 22. November 2016 nur mal kurz reinschauen, was es dort Neues zu lesen gibt. Außer der Überschrift nichts, dafür der Link zu einem Dokumentarfilm mit dem Titel 'Hoffnung für alle – Ernährung & Gesundheit'. Der Film dauerte rund 1 ¾ Stunden. Er ist aufrüttelnd und bewegend und lässt mich seitdem nicht mehr los.

Vorangestellt wird ein Hippokrates-Zitat

'Eure Nahrung
soll eure Medizin und eure Medizin
soll eure Nahrung sein'.

In dem Film geht es um achtsames Leben. Viele bekannte Persönlichkeiten kommen zu Wort, so
Dr. Caldwell B. Esselstyn, Chirurg und Präventivmediziner/ USA,
Prof. Dr. T. Colin Campbell, Ernährungswissenschaftler und Biochemiker/ USA,
Prof. Dr. Claus Leitzmann, Ernährungswissenschaftler und Biochemiker/ Deutschland,
Dr. Rüdiger Dahlke, Arzt und Psychotherapeut/ Österreich,
Dr. Ernst Walter Henrich, Arzt und Ernährungsexperte/ Schweiz.

Das Anliegen aller ist es, dem Zuschauer klarzumachen, dass unser Lebensstil Krankheiten verursacht, z.B. Herz-/ Kreislaufkrankheiten (Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose), Diabetes, Krebs.



Ehemalige Patienten erzählen ihre Krankheitsgeschichte und berichten darüber, wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekamen und gesund wurden. Da ist zum Beispiel Sharon Kintz, ehemalige Herzpatientin/ USA, die nach ihrem Herzinfarkt keine kardiologischen Medikamente einnahm, sondern sich nach Dr. Esselstyns Ernährungsprogramm auf rein pflanzliche Ernährung umstellte, gesund wurde, so dass ihr die Herz-OP erspart blieb. Dr. Esselstyn hat herausgefunden, dass man Herzkrankheiten durch konsequente rein pflanzliche Ernährung nicht nur verhindern, sondern sogar rückgängig machen kann.

Dr. Campbell vertritt die Meinung, dass man auf Milchprodukte ganz verzichten sollte, weil Kasein insbesondere auch Krebs auslösen kann. Und Prof. Dr. Thomas Wendt, Kardiologe und Rehabilitationsmediziner/ Deutschland, weist darauf hin, dass Krankheiten wie Allergien, Akne, Migräne sowie chronische Erkrankungen durch den Verzehr von zu viel tierischem Eiweiß entstehen.


Arthus Sorteros, ehemaliger Herzpatient mit ständig wiederkehrenden Gefäßverschlüssen, erzählt seine Krankengeschichte, galt als hoffnungsloser Fall und wurde durch vollwertig pflanzliche Ernährung wieder gesund.

Auch Ralf Brosius, der Lungenkrebs im Endstadium hatte, berichtet, dass er durch Umstellung seiner Ernährung vom Krebs geheilt wurde. 

Martin Hofstetter, Agrarwissenschaftler bei Greenpeace, stellt die Behauptung auf, dass der unverhältnismäßig hohe Fleischverzehr und die damit verbundene Massentierhaltung für das Weltklima verantwortlich und klimaschädlich sind. Tropische Regenwälder werden zerstört, um Futter für die Tierhaltung zu erzeugen. Durch das Ausbringen von Kunstdünger entsteht Lachgas, Tiere erzeugen Methangas. Ein Kilogramm Fleisch verursacht sechs Kilogramm Gülle, was wiederum Auswirkungen auf das Trinkwasser hat. Es ist ein Teufelskreis, die derzeitige Fleischproduktion ein Skandal, die auf eine biologische Katastrophe hinzusteuern droht.

Das nächste Kapital des Films wird eingeleitet durch das Albert-Schweitzer-Zitat:

'Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es,
was den Menschen erst wirklich zum Menschen macht'. 


 
Und dann folgt schwere Kost, die mich an meine Grenzen brachte. Trotzdem habe ich mir den Film bis zum bitteren Ende angeschaut. Der Zuschauer bekommt Einblicke in die Massentierhaltung, die mit unvorstellbarem Leid für die Tiere verbunden ist, bis hin zur oft qualvollen Tötung in den Schlachthäusern. Es kommen ein ehemaliger Milchbauer, Jan Gerdes aus Deutschland, Harold Brown, ehemaliger Rinder- und Milchbauer/USA, der ehemalige Schlachter Josef Walchshofer aus Österreich, der Veterinärdirektor Dr. Herman Focke/ Deutschland, Prof. Dr. Marc Bekhoff, Tierverhaltensforscher/USA, der Bestsellerautor und Musiker Dr. Will Tuttle/ USA, Dr. Vandana Shiva, Physikerin/ Indien, Benjamin Zephaniah, Schriftsteller, Poet und Musiker/ England zu Wort.

Es ist kaum zu glauben, aber siebzig Prozent dessen, was auf dieser Erde angebaut wird, wird für die Tierhaltung benötigt. Vom Mais entfallen als Nahrung für den Menschen ganze zehn Prozent. Und das alles, weil die Menschen Fleisch konsumieren wie nie zuvor.


Und was mit den Tieren bei der Massentierhaltung gemacht wird, ist in meinen Augen krank: Der Kuh wird meistens schon nach 24 Stunden ihr Kälbchen weggenommen. Die Milch, die ja eigentlich den Kälbern zusteht, wird von Menschen verbraucht. Die Kühe trauern tage- und wochenlang um ihr Kalb, während die Kälber nach ihren Müttern suchen und herzzerreißend schreien. Männliche Kälber werden sofort geschlachtet. Ohne jegliche Betäubung werden z.B. männlichen Tieren die Hoden herausgerissen, Schweinen gleich nach der Geburt die Schwänze abgeschnitten. Antibiotika, das prophylaktisch verabreicht wird, fördert das Wachstum. Hähnchen nehmen deshalb in kurzer Zeit derart zu, dass das Knochenwachstum nicht mitkommt. Das Skelett kann das Körpergewicht nicht tragen, so dass die Tiere nicht mehr stehen und laufen können. Werden die Tiere - meistens schon im 'Kindesalter' - für den Schlachthof auf den LKW getrieben, dann haben sie schon alle Qualen durchlebt, die die moderne Industrie zu bieten hat. 


Aber damit nicht gut. Dieser Schrecken wird in den Schlachthäusern oft noch getoppt. Das Stechen im Schlachthof macht auch bei BIO keinen Unterschied. Und dass es dort sogar Gaskammern gibt, in denen die Tiere nach Aussage von Prof. Dr. Klaus Tröger, Tierarzt/ Deutschland, über viele Sekunden ein qualvolles Erstickungsgefühl haben und deshalb entsetzlich schreien, ist mir ganz neu, erinnert an schreckliche Zeiten. Weil die Metzger oft nicht mit der Arbeit hinterher kommen und in der Eile nicht richtig stechen,  landen  Tiere oft bei vollem Bewusstsein im Brühkessel. Und nicht selten soll es vorkommen, dass dort ein Tier in Panik und Todesangst aus dem Kessel springt, so dass es mit Brechstangen erschlagen werden muss.



'Ich bin Leben,
das leben will inmitten von Leben,
das leben will',

ist ein Zitat von Albert Schweitzer aus dem Film:


'Leben Sie achtsam. Wir alle können etwas tun, müssen uns nur entschließen, unsere Lebensweise zu ändern. Jeder Einzelne kann etwas bewirken. Verändern wir unsere Eßgewohnheiten, dann verändern wir unseren Planeten'. Das ist die Botschaft des Films, Drehbuch und Regie von Nina Messinger. 



Seit ich den Film gesehen habe, ist mir der Appetit auf Fleisch vergangen. Werde ich jetzt Vegetarierin? 'Ein Vegetarier ist jemand, der wenig oder gar keine Nahrung aus tierischen Stoffen und besonders kein Fleisch zu sich nimmt'. 'Vegetarismus beschränkt sich nicht auf die vegetarische Küche. Sie ist auch eine Weltanschauung mit alternativer Lebensweise. Dabei geht es um gesunde Lebensweise und um ethische Ideale'.


Am Abend desselben Tages kam mein Sohn auf einen Sprung bei mir vorbei. Ich erzählte ihm von dem Film. Es war genau das Thema, das ihn und meine Schwiegertochter seit einiger Zeit beschäftigt, sagte er mir. Wir haben nachzudenken, wir alle. Und ich glaube, ich habe jetzt ein Problem. Danke trotzdem, liebe Rita, fürs Wachrütteln.

Und wie sieht es bei Euch aus? Wer kennt den Blog einer/ eines Vegetarierin/ Vegetariers? Ich brauche noch Rezepte.

Ja, ich weiß, ich mute Euch einiges zu. Es ist gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit kein gutes Thema, der falsche Zeitpunkt. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt? Und wieviel Zeit haben wir eigentlich noch?

Ich wünsche Euch allen einen guten Tag.
Eure etwas ratlose Edith

Kommentare:

  1. Liebe Edith,
    puh, das ist wirklich schwere Kost - und gerade in der Adventszeit. Der Zeit, wo ich in diesem Jahr glücklicherweise endlich mal wieder etwas zur Ruhe kommen kann, in Kindheitserinnerungen schwelgen möchte und so manches anstehende Problem ganz bewusst bis Mitte Januar verdränge …

    Ich hatte den Post bei Rita schon vor einiger Zeit gesehen und auch kurz in den Film reingeschaut. Auch ohne Deine sehr interessante Inhaltsangabe ahnte ich schon, dass mir der Film die Laune auf vieles verderben würde. Und vielleicht ist es falsch, aber nach meinen persönlichen Irrungen & Wirrungen der letzen Monate konnte ich den Film einfach noch nicht ertragen. Auch wenn er ganz behutsam und recht harmlos anfängt. Schon lange gebe ich ganz ehrlich zu, dass ich Vegetarier wäre, wenn ich selbst dafür töten müsste.
    Denn nachdem ich zwischen August 2002 und Herbst 2003 über 9.000 Nacktschnecken getötet hatte, habe ich mich ernsthaft gefragt, was mich überhaupt dazu berechtigt. Denn eigentlich macht es doch Sinn den Garten entsprechend anzupassen, um mit der Plage umzugehen. Also auf Pflanzen zukünftig zu verzichten, die dann ganz fix nur von den Schnecken gemeuchelt werden.

    Meinen Fleischkonsum habe ich inzwischen wieder eingeschränkt, gebe aber zu, dass ich eine fleischfressende Pflanze bin und trotz schlechtem Gewissen auch noch bleiben werde. Denn so gesehen ist mein ganzes Erdendasein verwerflich.
    Ich nehme da gern unsere beiden Katzen als Beispiel. Was die allein an Transportenergie für Katzenstreu und Futtermittelverpackungen verschwenden. Ganz zu schweigen von dem Futter - bisweilen in Lebensmittelqualität, das sie kurz nach dem Öffnen schon verschmähen. Wenn es nach ihnen ginge, könnte die Futtermittelindustrie inzwischen die 85g Beutelchen auf 30 bis 40g reduzieren. Die Menge möchten sie nämlich ganz frisch dafür 5 bis 6x am Tag. Und da sie alt und krank sind - Allegra hat nämlich unter anderem wegen dem 'guten' Industriefutter Diabetes bekommen, geben wir auch immer öfter nach. Diese Katzenhaltung ist purer Luxus - nur uns zur Freude. Von den Futterresten, die wir nun leider nicht mehr den kleinen Igeln oder den Vögeln zur Jungenaufzucht im Garten zur Verfügung stellen können (daraus ergaben sich neue ungeahnte Probleme) könnten andernorts vernachlässigte Katzen richtig gut leben. Und leider klappt das mit den angebrochenen Futterpackungen auch nur selten beim Nachbarkater.
    An diesem Beispiel zeigt sich für mich in erschreckender Weise wie selbstverständlich überall mit der 'Ware' Fleisch, den tierische Nebenerzeugnissen und Energie umgegangen wird. Und beim Menschen ist der Faktor natürlich um ein vielfaches größer …
    Ganz im Anfang unserer Bloggerzeit gab es mal einige Posts zum Thema ökologischer Fußabdruck. Ich weiß nicht mehr wie viele Erden Wolfgang und ich da im Test theoretisch verbraucht hatten. Allein durch Autofahren, Strom, Fleischgenuss etc. - lediglich beim Reisen schnitten wir ganz gut ab. Die Welt retten ist verdammt schwer dafür ist das Leben zumindest in der industrialisierten Welt wohl zu komplex geworden. Und wir müssten auf vieles verzichten, was wir eigentlich so gar nicht als Luxus ansehen - wie überall verfügbare Nahrung, Strom, warmes Wasser & Heizung, ein Dach über dem Kopf, jederzeit von A nach B fahren zu können, hygienische Verpackungen etc.
    Solange Tiere einfach von der mächtigen Industrie nur als Ware/Wirtschaftgut angesehen werden, wird sich da leider nicht viel ändern …
    Liebe Grüße von Silke, die durch das winzige Kommentarfeld jetzt sicherlich reichlich Tippfehler hier hinterlassen hat ;-(

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    1. Liebe Silke,
      bis vor kurzem konnte ich solche Filme auch nicht ertragen, bzw. habe auch bei diesem
      Film an bestimmten Stellen die Ohren und Augen geschlossen. Aber nur wenn wir uns sowas ansehen, können wir verstehen. Denn es wird uns im Mainstream nicht alles gesagt.
      Das Nierenproblem bei Katzen und auch bei Hunden, ist ebenfalls durch Industrie-Tierfutter entstanden. Vor vier Jahren als und Kater Leo so krank war ist uns auch das eine oder andere erst da klar geworden. Jahre vorher hatte auch unser Hund starke Diabetes (ohne das er dick war) und ist dann auch an Nierenproblemen gestorben. Schaut man mal in die Fressnäpfe ;-)) dieser Welt, dann weiß man warum. Ist da barfen die Lösung ? Ich weiß es nicht. Warum sollte es uns Menschen da besser gehen, wenn wir immer mehr Fertignahrung zu uns nehmen. Aber das freut natürlich die Lebensmittelindustrie, die Pharmakonzerne und letztendlich die Ärzte. Ja...wir haben ein Problem.
      Ich schicke dir ganz liebe Grüße auch an Wolfgang und den Bären.
      Rita

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    2. Liebe Rita,
      ich werde mir den Film sicherlich noch auf Deinem Blog ansehen. Nur, da sich an den weltumspannenden Problemen sicherlich nicht schnell etwas ändern wird/kann, werde ich die teilweise schockierenden Bilder für mich noch vertagen. Ich habe schon einige Berichte dieser Art an mich herangelassen. Und die Geschichte mit dem Kälberknast kenne ich schon länger, da Wolfgang zumindest mal theoretisch mit der Milchwirtschaft zu tun hatte.
      Aber trotzdem bin ich froh, dass ich jetzt wieder ab und an Milchprodukte zu mir nehmen kann. Denn, was ich in dem langen Kommentar hier nicht schrieb: Meine Mutter und ich hatten uns Anfang Juni eine Lebensmittelvergiftung durch verdorbene Champignons eingehandelt (aus dem Discounter in Folie verpackt - geschmacklich konnten wir an dem heißen Sommertag nix merkwürdiges feststellen - nur ca. 10 Stunden später ging es uns richtig schlecht, Und es wurde tagelang kaum besser. Bei mir hat sich durch diverse Rückfälle das Problem dann sogar bis Anfang September hingezogen, bis ich wieder fast alles essen konnte. Am ehesten funktionierten noch Nudeln, Kartoffeln, Pommes und Fleisch ;-) Ganz schön blöd, wenn man plötzlich von Tag zu Tag kraft- und lustloser wird, und das Leben wochenlang einfach nur so vorbeirauscht. Ich gebe zu, in der Zeit fehlte mir nicht nur das Lebensmittel Nahrung, sondern auch der Genuss bei der Nahrungsaufnahme. Und da es auch sonst noch so manchen Brocken in diesem Jahr zu überwinden gab/gibt, werde ich den Film daher noch vertagen.
      Komischerweise ist für mich die Weihnachtszeit schon seit Jahren nicht mehr die Zeit des großen Fressens. Eigentlich mag ich den puren Geschmack. Nur den züchtet die Industrie ja immer mehr weg. Doch bei den Rote Beete-, Süßkartoffel- & Möhren-Chips kommt er glücklicherweise noch raus - für den Tipp bin ich Dir immer noch sehr dankbar. Die könnte es nach langer Pause bei uns auf der heißen Platte auch mal wieder geben ;-)

      Ach ja, und noch etwas zum Thema Tierfutter: Für Katzenfutter dürfen angeblich keine Mäuse gezüchtet werden. Das soll mit dem Tierschutzgesetz nicht vereinbar sein. Für Tierversuche und als Schlangenfutter usw. wohl schon. Über das Barfen habe ich zwar auch schon nachgedacht, aber Allegra ist eine total verwöhnte Industriefutterkatze - frisches leicht gegartes Fleisch geht fast nie. Wir haben vieles probiert und gehen jetzt einen Mittelweg. Unsere Maus hingegen bevorzugt von Natur aus Abwechslung. Und das ist wohl auch das sinnvollste, denn schädlich (belastet) ist inzwischen ja wohl fast jede Art von Nahrung …
      Ich wünsche Dir trotzdem eine gute Zeit
      Silke

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    3. Oh je oh je liebe Silke, das tut mir leid.
      Ohne es zu schmecken, habt ihr eine Lebensmittelvergiftung bekommen ?!
      Wie gut das du herausgefunden hast, was es war. Aber das macht die
      verlorene Lebenszeit nicht gerade besser.
      Ja es stimmt, purer, natürlicher Geschmack, ist auch das was wir aus der Kindheit kennen.
      Fast immer alles aus dem eigenen Garten.
      Ich denke es ist noch ein weiter Weg bis zu einem gutem und ethischem Essen, aber nicht unmöglich. Alles fängt im Kleinen an.
      Alles Gute
      Rita

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  2. Liebe Edith,
    Massentierhaltug ist grausam - ein anderes Wort kann es dafür nicht geben. Unser Fleischkonsum befindet sich seit vielen Jahren auf einem gesunden Mindestmaß. Das wird auch so bleiben. Kaum etwas kann mich so sehr aufregen, wie das Thema Ernährung. Studien belegen mal dies, dann einpaar Jahre später genau das Gegenteil. Unsere Ernährung ist ausgewogen. Besser kann man es aus unserer Sicht kaum halten. Im Übrigen kommen hier einpaar Links für dich: https://diefarbedesgeldes.de/vegan-und-vegetaische-foodblogs/ Liebe Grüße

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  3. Liebe Edith, Massentierhaltung - alleine das Wort lässt schon ganz grausame Bilder vor meinem inneren Augen aufsteigen. Unglaublich, was die Tiere alles erleiden müssen - für unser vermeintliches Wohl. Schon seit einiger Zeit versuchen wir auf auf Fleisch und Wurstwaren zu verzichten, was nicht immer leicht ist. Besonders meinem Großen fällt es schwer ;) Allerdings verwöhne ich meine Lieben tatsächlich hin und wieder mit einem Sonntagsbraten aus der Bioschlachterei ganz in der Nähe. Ich wünsche Dir einen schönen Tag und Danke für die aufrütttelnden Worte. Herzlichst, Nicole


    Mein allerliebstes Veggierezept findest Du hier: http://fraufrieda.blogspot.de/2016/02/quinoa-bratlinge-mit-krauterdip.html und hier: http://fraufrieda.blogspot.de/2016/02/schafskase-mit-olivenkruste-auf.html

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    1. Danke auch Dir, liebe Nicole, für die Rezepte.
      LG Edith

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  4. Es gibt ganz viele vegetarische und vegane Rezepte im Netz und du kannst vielfach Fleisch durch Tofu ersetzen. Meine beiden Mädchen wurden beide Vegetarier, als sie jeweils etwa 11Jahre alt waren. Damals musste ich mich stark umstellen. Die Große ist mittlerweile Veganer, was mich vor Herausforderungen stellt. GsD isst sie nicht sehr oft bei uns. :D Mein Mann isst auch seit ein paar Jahren vegetarisch, nur ich kann auf Fleisch nicht ganz verzichten. Aber ich brauche es nicht zu jeder Mahlzeit. Ich überlege mir schon, wo ich mein Fleisch kaufe, abgepackt aus der Kühltruhe kommt mir nicht ins Haus. Aber man hat auch nicht überall die Möglichkeit Bio zu kaufen. Meinetwegen könnte Fleisch gerne viel teurer werden, dann würde vielleicht auch nicht so viel gegessen werden. Aber da wird uns die Wirtschaft was husten. Es ist wirklich ein Problem.

    Viele Grüße
    Margrit

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  5. Hallo Edith,
    ich bin unendlich traurig, wenn ich solche Berichte sehe oder lese. Gerne würde ich etwas verändern. Wir sind keine Vegetarier, aber ich werde mich bemühen mit weniger Fleisch zu kochen. Deshalb habe ich meine Vollwert-Kochbücher wieder hervor geholt. "Das neue vegetarische Kochbuch" von Ingrid Früchtel, "Biologisch kochen und backen" von Helga Danner und "Das große GU Vollwert-Kochbuch" von verschiedenen Autoren zeigt viele Rezepte ohne Fleisch. Ich habe einige Jahre lang nach diesen Rezepten gekocht und es hat uns immer gut geschmeckt.
    Liebe Grüße von Ingrid

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    1. Liebe Ingrid,
      wie ich lese, bist du auch noch aus der älteren Riege und kennst die
      wunderbaren Autoren der Vollwertkostbücher. Gerade habe ich hier darauf hingewiesen.
      Diese Bücher sind auch bei uns noch aktuell.
      Herzliche Grüße
      Rita

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    2. Liebe Ingrid,
      ich habe mir die Buchtitel notiert, werde mal auf dem Flohmarkt Ausschau nach ihnen halten. Danke und liebe Grüße, Edith

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  6. Liebe Edith,
    Chapeau!!!! Alles perfekt erklärt und ich danke dir sehr dafür, denn ich hätte es so
    nicht gekonnt. Das Thema beschäftigt uns schon fast 30 Jahre. Mal mehr mal weniger.
    Wir essen sehr wenig Fleisch. Aber wir verzichten nicht ganz darauf. Ich glaube, dass ist
    auch nicht das Problem, sondern die Masse an Fleisch und Wurst kann man mittlerweile nicht mehr
    ertragen. Und dadurch, dass wir immer mehr und mehr Fleisch verzehren, wird auch die
    Massentierhaltung immer dramatischer. So viel Leid darf es einfach nicht mehr geben.
    Ist Bio die Lösung ? Sicher auch nicht immer. Denn auch in der Milchviehhaltung in einem Ökobetrieb, bleiben die Kälber meist nur wenige Tage bei der Mutter und werden ab der zweiten Woche bereits mit anderen Kälbern in Gruppen zusammengehalten. Vielleicht ist da die artgerechte
    Mutterkuhhaltung die Lösung? Aber das A und O unserer Ernährung bleibt >>wir müssen weniger Fleisch/Wurst und auch Käse/Milch essen<< Wenn man dann noch tiefer in diese Materie einsteigt, dann kommt zu diesen genannten Probleme noch das Problem mit den landwirtschaftlichen Böden. Ich denke da insbesondere an Glyphosat. Ja, liebe Edith... auch wir haben ein Problem. Ich bin aber nicht der Meinung, das Vegan, die Lösung ist. Weniger ist mehr. Das Internet ist mittlerweile voll von wunderbaren Rezepten ganz ohne Fleisch. Überwiegend pflanzliche Ernährung sollte es sein. Wir lieben Bratlinge in allen Variationen mit viel Salat und Gemüse, oder schau mal nach Bohnenburgern...lecker. Sellerieschnitzel...köstlich. Aber was wir nicht mögen, sind Fleischersatzprodukte, dass muss nicht sein. Schau mal bei den Vollwertköstlern vorbei. Früher gab es ja die Vollwertkost mit ihren Köstlichkeiten.
    Vielen Dank nochmal, liebe Edith, dass du den Film hier so wunderbar beschrieben hast.
    Herzliche Grüße
    Rita

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    1. Danke, liebe Rita, für Dein Lob. Ich freue mich sehr, dass Du mit meinem Post einverstanden bist. Mein Motiv war: Was der Film uns in 1 3/4 Stunden sagen will, kann ich nicht weniger wirkungsvoll in einem Text zusammenfassen, den man in 5 oder 10 Minuten lesen kann.
      Wo meine Reise hinführt, weiß ich noch nicht. Vegan kommt wohl für mich nicht in Betracht. Fleischlos lebe ich oft in Zeiten, in denen ich nur für mich kochen muß. Und Sellerieschnitzel kenne ich auch.
      Auf jeden Fall werde ich versuchen, hier einen Biohof ausfindig zu machen. Obst und Gemüse habe ich schon immer gern gegessen. Ich werde in Zukunft genau überlegen und achtsam einkaufen, wenn es denn Fleisch oder Fleischprodukte sein müssen.
      Liebe Grüße
      Edith

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  7. Liebe Edith,
    ich habe vom Film gehört und werde ihn mir aber auch nicht ansehen. Jeder sagt, "wir essen wenig Fleisch" und doch gibt es die Massentierhaltung. Ich glaube das alles nicht. Ich weiß um das leiden der Tiere un dich kann beruhigt sagen, dass wegen mir kein Tier leiden muß.

    Ich habe soweit auch meinen Käsebedarf eingestellt, weil Käse Lab enthält und versuche anderen Käse zu kaufen.

    Ich esse kein Fleisch, kein Geflügel und keinen Fisch, ich hasse Sojaprodukte und ich bin gesund, wie ein Fisch im Wasser, habe keine Mangelerscheinungen und ach sonst absolut gesund und ich wirke mindestens 10 Jahre jünger. Das kommt einfach auch davon, dass ich mich gesund ernähre und nur Produkte kaufe, die mir gut tun.
    Das ist vielleicht etwas teurer, aber ich brauche auch nicht soviel und weniger essen und aufzupassen, hat noch keinem geschadet.

    Ich habe schon immer wieder auf solche Filme hingewiesen, aber es tut sich nichts.
    "Wir essen wenig Fleisch" hört man immer wieder und doch....!

    Fleisch ist einfach zu preiswert und deshalb auch die Massenproduktion.

    100 gr. Rinderhack 0,99 Euro. Es ist ein Scandal. Es wird gekauft und wie.

    Lieben Gruß Eva
    ich gehöre gottseidank nicht dazu, denn ich bin seit fast 40 Jahren Vegetarier und ich esse auch solange nichts, was Augen hat, außer Kartoffeln und ich lebe noch.
    Habe keine Mangelerscheinungen, es geht mir gut.

    Lieben Gruß Eva

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    1. Liebe Eva,
      natürlich gibt es immer noch massenhaft Menschen, die zuviel Fleisch oder was auch immer konsumieren - aber es gibt auch die anderen. Ich kann dir genau sagen, wie hoch unser Fleischkonsum ist: 200g wöchentlich pro Erwachsene, ca. 70g pro Kind. Auf Schwein verzichten wir ganz, Rind gibt es selten, meist Fisch und Huhn. Es ist wie mit allem: die Dosis macht das Gift. Auf die Idee in der Dönerbude Fleisch zu konsumieren, käme ich nicht. Wir lassen uns die Nahrungsmittel, die bei uns zubereitet werden, richtig was kosten. Qualität hat eben seinen Preis. Liebe Grüße.

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    2. So ist es Pünktchen,
      wenn ich dann noch an die Polnischen Hafermastgänse und an Daunen denke, dann wird mir ebenso schlecht.

      Lebensrupf ist ja bei uns in Deuschland verbogen, aber nicht anderen Ländern und auch in Deutschland werden noch Gänse so gequält. Daunen, ohne mich.

      Da ruft man nach besseren Bedingungen für die Näherinnen in Fernost und selbst trägt man Daunen aus dem Ausland. Ja, Widersprüche gibt es immer und ich kann dir XXXXXLLLLL aufzählen. Ich habe keinen einzigen Pelz oder Daunenmantel.

      LG Eva

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  8. Hallo Edith,
    ich diskutiere zwar lieber über Pflanzen mit dir, als über Fleisch und deren Produkte. Ich kenne das Nutztier-Elend nur zu gut und traue mich kaum darüber öffentlich zu schreiben. Mir ist der Appetit schon öfters vergangen, ich esse zwar noch Fleisch, Wurst, Käse usw.(immer weniger, seit BSE, meine Tante ist daran gestorben) Meine Tochter ist Verganerin, Mann und Kinder bekommen noch Fleischprodukte. Wenn sie zu mir zum Essen kommen, muß ich mir schon richtig Gedanken machen, was koche ich heute. Es gibt fast immer das gleiche, die Kinder wollen Fleisch oder besser gesagt, ich soll Fleisch machen, gerade wegen der Kinder und dem Schwiegersohn. Nicht einmal Käsespatzen können es sein, dann muß ich für sie wieder was extra machen. Somit hat mein Mann gesagt, wir kaufen einfach ein Fertigprodukt in vegan. Aber was ist drin im Fertigprodukt? Weißt du, wie Tofu schmeckt, ich hasse ihn, dann esse ich lieber nur Kartoffeln. Auch essen die Kinder sehr gern Quarkkuchen, aber das ist auch nicht vegan. Für den Kartoffelsalat darf ich auch keine Fleischbrühe verwenden, die Flädlesuppe ohne Ei ist auch nicht das.
    Vegetarierer zu sein ist auch nicht die Lösung, das verhindert nicht das Tierleid. Es wird trotzdem Milch, Käse, Quark, Eier, Leder, Wolle produziert. Auch die Mutterkuhhaltung ist keine Lösung, bedenke man nur, wo landen die Kälbchen nach einem Sommer auf der Weide, im Schlachthof oder dicht zusammengepfercht im Maststall.
    Und keine Tiere mehr zu halten, wie sieht dann unsere Landschaft aus?
    Grüße von Ilona

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    1. Dass ich vegan leben könnte, liebe Ilona, kann ich mir im Moment nicht vorstellen. Der Schritt wäre wohl zu groß. Und Käsekuchen steht seit langem bei uns auf Platz 1. Aber mal die Eßgewohnheiten und den Fleischkonsum zu überdenken und auf 1 bis 2 mal pro Woche zu beschränken, kann ja nicht schaden. Am gesündesten waren die Menschen nach dem Krieg in den schlechten Zeiten.
      Ich schreibe auch lieber über Gärten und die Natur, mag meine kleine 'heile Welt'. Aber die Augen vor solch gravierenden Tatsachen zu verschließen, das kann ich auch im fortgeschrittenen Alter nicht. Ich muß ja auch an meine Kinder und meinen Enkel denken.
      Liebe Grüße
      Edith

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  9. Liebe Edith,
    ich bin bei dem Thema so bei dir und sehe aber keine Lösung, denn Menschen die so denken wie du und ich, von denen gibt es zu wenig auf der Welt. LEIDER.
    Wie du ja weißt, haben wir (um diesen Massentier- Wahnsin zu entfliehen), auf unseren Grundstück eine eigene kleine Hühnerwelt, wenigsten ein klitze, kleines Zeichen an die da draußen.

    GLG Dany

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  10. Wohlgemerkt liebe Edith,
    ich habe nichts gegen einen gesunden Fleischkonsum, aber dann bitte wissen, wo das Fleisch herkommt und nicht so Billigzeugs essen. Ich kaufe meinen Quark usw. schon da, wo ich weiß, wo es herkommt.

    Lab kommt aus dem Kälbermagen, da versuche ich im Moment eine Lösung zu finden für den Käse und ich werde sie finden.

    LG Eva

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  11. Liebe Edith,
    vielen Dank für diesen Beitrag ! Massentierhaltung ist einfach nur grausam. Und dass immernoch so viele Menschen wegsehen und das einfach nicht wahr haben wollen, ebenfalls. Mir wurde das mit 15 Jahren bewusst, zu der Zeit ging es in den Medien sehr oft um Tiertransporte. Da habe ich beschlossen, dass ich das nicht mitmache und bin seither Vegetarierin.

    Vor etwa einem Jahr erst wurde mir klar, dass es leider nicht reicht, Milch und Eier aus Biohaltung zu kaufen. Die Quälerei geht auch hier weiter. Seitdem esse ich zu 90% vegan. Wenn ich es nicht vermeiden kann, z.B. unterwegs, esse ich hin und wieder auch vegetarisch. Wir haben es heutzutage ja leicht. Es gibt ein großes Angebot an veganem Essen, Rezepten, Ideen. Das war nicht immer so.

    Dass die Massentierhaltung auch für den Klimawandel und den Hunger in der Welt maßgeblich verantwortlich ist wird leider auch gerne negiert. Ich verstehe das nicht, die Fakten sind doch für jeden nachzulesen. Wir können alle etwas tun, indem wir das verweigern. Wenn wir immer mehr Menschen werden, die das boykottieren werden wir die Industrie irgendwann zwingen, das zu lassen. Es funktioniert nur so. An das Mitgefühl dieser Tierquäler zu appellieren bringt gar nichts. Nur wenn man ihnen den Geldhahn zudreht wird sich etwas ändern.

    Oder wenn die Gesetzgebung das einfach mal verbieten würde. Aber dafür ist die Lobby der Fleischindustrie einfach zu mächtig.

    Es macht mich immer traurig, darüber nachzudenken. Andererseits hilft es nichts, aufzugeben. Je mehr Menschen sich das Drama bewusst machen und die Fleischindustrie boykottieren, desto besser

    Liebe Grüße
    Birgit

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  12. Danke, liebe Birgit, für diesen Kommentar. Respekt, dass Du schon mit 15 Jahren Vegetarierin wurdest. Da muss ich mich schämen. Es stimmt, nur wenn wir als Konsumenten die Ware verweigern würden und keine Nachfrage besteht, könnte sich etwas ändern. Wir haben es in der Hand, jeder Einzelne ist gefragt.
    Liebe Grüße
    Edith

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  13. Liebe Edith,
    Ich habe mir auch gerade deinen Post zum Thema Fleischkonsum durchgelesen.
    Seit längerem geht mir dieses Thema durch den Kopf. Zum Beispiel arbeite ich in einem bekannten Discounter direkt an der Kasse. Gerade dort bekomme ich mit wieviel und ohne schlechtes Gewissen XXL-HACKFLEISCHPAKETE oder XXL-EIERPAKETE gekauft werden. Ein oder zwei mehr kann ja nicht schaden..bei dem guten Preis. Das sagen die Leute ohne darüber nachzudenken. Da gibt es noch das Thema Plastiktüte. Unglaublich wieviele da täglich bei uns durchgehen. Oft die gleichen Leute die immer wieder pro Einkauf fünf neue Tüten kaufen...weil sie bisher ja auch nur 10ct kosten. Was mich sehr freut ist dass unser Discounter ab Januar 2016 keine 10cent Plastiktüten mehr verkauft. Sondern Papier,Textil und Permanenttragetaschen.... Zwar noch nicht komplett umweltfreundlich aber ein grosser Fortschritt...finde ich!
    Ich finde deinen Post richtig gut und werde ihn bei Facebook in meiner Chronik teilen. Viele Menschen beschäftigen sich nicht mit dem Thema und wissen viel zu wenig über Produkte und Herkunft. So wie du es schon sagtest nur 1 bis 2 mal in der Woche Fleisch, wäre ein guter Anfang.
    Ganz liebe Grüsse von Sabine ☆☆☆

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  14. ich habe mir den Film jetzt nicht angeschaut..
    aber ich esse auch wenig Fleisch..
    früher konnten wir es uns gar nicht leisten.. da bekam der man ein ganzes Schnitzel und die Kinder ein halbes ;)
    ich koche heute sonntags für meinen Vater mit.. da wirs so viel gemacht dass er etwas mitnehmen kann und für mich auch noch eine Portion da ist..
    dann hab ich an 2 Tagen Enkelkinder da.. da gibt es dann mal Fischstäbchen.. Hackfleischsoße.. Hähnchenbrust oder Pfannkuchen ..
    das wars dann an Fleisch für die Woche..
    Wurst ess ich gar nicht ..ausser etwas Schinken.. sonst Käse..
    aber da wo die Männer halt noch arbeitsintensive Berufe haben wollen sie etwas "handfestes " zu essen haben..das ist dann meist Fleisch..
    aber wenn jeder seinen Konsum etwas herunter schrauben würde dann sähe es sicher schon viel besser aus..
    liebe Grüße
    Rosi

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  15. Liebe Edith,

    vielen Dank für diesen Post - zugegeben schwere Kost!

    Ich finde es gut und wichtig, dass wir über diesen Aspekt sprechen und das Bewußtsein, wo unsere Lebensmittel herkommen stärken.

    Ich bin kein Vegetarier - und möchte an dieser Stelle auch zu bedenken geben, dass auch für industriell hergestellte Sojaschnitzel Tiere sterben müssen, da für Sojaplantagen viel Platz gebraucht wird. Auch diese - und die vegane Bewegung - halte ich für bedenklich, sofern wir ohne nachzudenken industriell hergestellt Lebensmittel konsumieren.

    Natürlich macht es Sinn, weniger Fleisch zu konsumieren, aber genauso wichtig halte ich es, dass wir uns Gedanken machen, WO das Fleisch herkommt.

    Wenn Du nur einige Deiner Leser dazu gebracht hast, darüber nachzudenken und ihr Konsumverhalten ein wenig zu verändern, haben wir alle bereits etwas gewonnen !

    In diesem Sinne noch eine wunderschöne Adventszeit und nochmals VIELEN DANK für diesen Post!
    Christine

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    1. Soja wird überwiegend als Futter für Massentierhaltung angebaut und keineswegs für Veganer. Das wird gerne mal außer acht gelassen.

      Man benötigt ja keine Fertigprodukte, weder als Fleischesser noch als Vegetarier oder Veganer.

      Liebe Grüße
      Birgit

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    2. Soja brauchen wir meines Erachtens nicht wirklich, zuviel - auch pflanzliches Eiweiß ist ungesund! Überhaupt wie viele Veganer sich heute ernähren ist nichts anderes als Präparate zu verzehren und genau die sollte man tunlichst vermeiden - aber alles andere macht eben echt Arbeit - täglich genau zu überlegen (und in frischem Zustand heranzuschaffen!) - was über und unter der Erde gewachsen ist, denn beides muß täglich verzehrt werden bei Veganern - es muß ausgewogen und frisch sein, ein natürliches Lebensmittel lt. Kollath-Tabelle

      http://www.vollwertleben.info/html/kollath-tabelle.html

      möglichst nicht verändert! Konserven und Präparate, versteht sich von selbst, dienen keineswegs der Gesunderhaltung.

      Alles Liebe auch hier
      Sara

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  16. Also wenn du Rezepte brauchst liebe Edith, dann kannst du bei mir sicherlich fündig werden.

    Auch an meinem Geburtstag habe ich Gäste und ich koche nur vegetarisch.

    Bislang waren alle hochzufrieden und auch meine Schwiegertochter ist Vegetarierin

    Lieben Gruß Eva

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  17. Genauso ist es, liebe Edith!
    Doch davon wollen die meisten Menschen leider nichts wissen! Auch Ärzte können davon ein Lied singen. Die meisten wollen nur vom Doktor Tabletten oder ein Rezept.
    Des Menschen Urnahrung war pflanzlich, das ist schon in der guten alten Bibel zu finden, doch wer will das schon hören?

    Ich kann all das nur bestätigen und doch kann man mit Engelszungen reden. Selbst in der eigenen Familie! Meine Mutter ist auch nur so schwerkrank, weil sie diese Regeln nicht befolgte. Aber wenn selbst Ärzte den Patienten nicht die Wahrheit sagen bzw. vieles beschönigen, selber rauchen und fett essen, welche Vorbilder sind das dann? Was soll ein Mensch ohne Wissen glauben? Er glaubt, das könne doch alles nicht so schlimm sein, bis ihn das Schicksal einholt!
    Und wenn Du das Essen in Krankenhäusern siehst, das gehörte verboten! Schwerkranke nach Operationen bekommen die unzuträglichsten Sachen der Welt! Als ich im KH lag vor Jahren, mußte ich meinen Mann bitten, mich zusätzlich mit gesunden Nahrungsmitteln zu versorgen. Geld ist hier immer das Thema, aber auch das, was "gefragt" ist und das ist nun mal kein veganes oder vegetarisches Essen!

    Wenn jeder sein Fleisch selbst schlachten müßte, wären die meisten Vegetarier oder Veganer!!! Doch dieses schmutzige Geschäft überlassen sie lieber anderen. Auch diese "Frische"-Theken sind sowas von absurd! Allein, daß es einen solchen Begriff nötig hat, zeigt das schon! Der Mensch wird manipuliert von vorn bis hinten, wenn er nicht aufpaßt!

    Das Tagebuch einer vet. Studentin von ihrer Tätigkeit auf einem Schlachthof kannst Du u.a. hier einsehen

    http://www.vegane-kueche.com/2014/08/tagebuch-einer-studentin-der_19.html

    Wir sind nicht nur deshalb schon lange Vegetarier. Dennoch machen noch andere Dinge, dass wir an Zivilisationsschäden erkranken können, u.a. unser hausgemachter Stress, z.B. wenn wir nachts noch am Internet hängen, anstatt zu schlafen und eine unregelmäßige Lebensweise mit zuwenig Bewegung - will aber kaum einer hören! Oder verfällt ins andere Extrem der Exzessivität! Daher sage ich jetzt Gute Nacht! :-)

    Alles Liebe nochmal
    Sara

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    1. PS: Wo ich Silkes Kommentar noch sehe - sie hat natürlich recht! Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, wir kommen aus dieser Spirale nicht raus, denn auch als Vegetarier oder Veganer tun wir dann andere Dinge, die ebenso nicht gut sind. Ich will jetzt keine Reklame machen, aber deshalb bin ich Christ, weil ich erkannt habe, daß wir in einer "gefallenen Schöpfung" leben und wir nur unser Bestes tun können, das reicht jedoch niemals aus. Erlösung gibt es auf anderem Wege ...

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