Dienstag, 4. Oktober 2016

Menschen und ihre Gärten, heute der Ausstellungsgarten Resing in Vreden (Teil II)...

Wie in Teil I meiner Gartenreportage versprochen, zeige ich Euch nun den Ausstellungsgarten von Ursula und Martin Resing in Vreden mit wunderschönen Kunststein-, Metall- und Holzdekorationen, aber auch mit tollen Gehölzen, besonderen Sträuchern, Gräsern und Stauden, bei deren Auswahl sowie auch bei der Anlegung der Wege die Schwieters aus Holtwick den Resings beratend zur Seite standen. 

Ganz 'standesgemäß' - wie könnte es anders sein? - betrat ich diesen Gartenteil natürlich durch ein selbstgeschmiedetes Tor zum Paradies.


Wer mag, darf mich auf meinem Rundgang begleiten. Platz nehmen wir später...


Ach ja, die Querformatfotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.








Toll, wie das  hellgrüne Gras den schwarzen Holunder umarmt, sich um ihn schlingt, sich ihm zu Füßen legt oder? Auf jeden Fall ein Traumpaar!






Den Rest könnt Ihr selber erkunden. Wenn nicht in diesem Jahr, dann eben im nächsten. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.


Ja, und dieses wunderschöne Häuschen ist, wie manche schon erkannt haben werden, ein 'Backhaus', das auch funktioniert, wie Ursula Resing mir versichert hat. Ich hatte so etwas schon vor Jahren in St. Peter Ording gesehen, wo an bestimmten Wochentagen darin Brot gebacken wird, das man auch kaufen kann. Eine tolle Sache aus längst vergangener Zeit.

Es wurde vollständig aus 'Abbruchmaterialien' errichtet. Ist es nicht wunderschön?


Für mich ist es ein richtiges Schmuckstück.



Ja, und mit Schmuckstücken geht es gleich weiter. So wunderschön kann ein Eigenheim fürs Federvieh aussehen, wenn man einen gelernten Schreiner zum Schwiegervater hat. Ich finde, dieses Hühnerhaus ist mit viel Liebe zum Detail geschreinert worden. Und ich freue mich, dass ich den Senior Hermann Resing auch noch kennenlernen und ihm die Hand geben durfte. Respekt!



Und im Foto oben ist nun eines der glücklichen Hühner abgebildet. Aber das Bild trügt. Nicht nur Hähne machen Lärm, sondern auch Hennen können durchaus von zänkischer Natur sein. Nach dem Bezug des Eigenheimes war es nämlich mit dem Frieden unter dem Federvieh vorbei. 


Kein Problem für einen Schwiegervater mit handwerklichem Know How. Der nahm sofort ein neues Hühnerhaus-Holzprojekt in Angriff. Und schon bald gab es ein weiteres Eigenheim fürs Federvieh, sozusagen den kleinen Bruder vom Erstlingswerk, auf der Wiese zu bewundern. 


Und die Hühner? Sie waren leicht irritiert, können sich seitdem aber wieder voll und ganz auf das konzentrieren, was von ihnen erwartet wird: aufs Eierlegen in einem Ambiente, um das sie alle Hühner auf diesem Planeten ganz sicher beneiden würden.


Durch eine wunderschöne, alte Tür aus Massivholz führte Ursula Resing mich danach  in diesen Gastraum, der extra für kleine Besuchergruppen ganz liebevoll eingerichtet wurde mit Kamin, Küche und mit Blick in den Garten.



Es ist ein Raum zum Wohlfühlen. Hier Kaffee zu trinken, ein Stück Kuchen zu essen und die Gartenbilder in sich nachklingen zu lassen, ist ganz sicher die Krönung und ein schöner Abschluss eines Besuches dieses tollen Gartens.



Danke noch einmal an Ursula und Martin Resing, dass ich hier sein durfte und über den Garten an dieser Stelle berichten darf. Auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal.

Wer Kontakt mit Resings aufnehmen möchte: 
Telefon 0 175 649 2222  oder 02564 / 327 95.


All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.

Kommentare:

  1. Äh Edith, bist du sicher, dass es sich hier noch um einen privaten Garten handelt? Das ist ja schon etwas wie ein öffentlicher Park - manch eine Stadt oder Gemeinde würde sich glücklich schätzen ...! Mir steht der Mund offen - ja ich weiss es zieht, ist mir aber jetzt egal - er steht immer noch offen. Das muss ich jetzt erst mal verdauen. Vielen Dank liebe Edith fürs Zeigen. LG Marion

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  2. Wie uns doch diesen Sommer soviel Paradies begegnet ist... Danke, liebe Edith, ein wundervoller Garten. Auf einer Reise besuchten wir auch in England Privatgärten, und es war so schön, dann in einen solchen liebevoll gestalteten Raum zu Tee und Plätzchen gebeten zu werden... Solche "Dorfbacköfen" gibt's hier in Brandenburg noch welche, manche werden zu Volksfesten auch betrieben. Schön, auch die Gemeinschaft, die sich dann da trifft (traf...), während es aus dem Ofen duftete... Lieben Gruß Ghislana

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  3. Hach Edith,
    wo soll ich denn jetzt anfangen? Der Garten ist toll und die Kombi Holunder und hellgrünes Gras finde ich absolut gelungen. Vor Vergnügen hätte ich bald gequiekt, als ich Back- und Hühnerhaus gesehen habe. Beide Hühnerhäuser sind klasse und diese Bewohner leben wirklich im Luxus ;-))).
    Natürlich finde ich auch diesen imposanten Kamin wunderschön. Aber ich fand eigentlich alles sehr geschmackvoll angelegt. Egal ob Pflanzen oder Deko. Ein Ort zum Wohlfühlen.
    Danke für´s Zeigen.
    Viele liebe Grüße
    Ursula

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  4. Edith, ich nehm den Schwiegervater! :) Klasse, das Haus. Und ich bin ein Fan von Gärten, in denen sich die Dekoration unterordnet, so wie in diesem gezeigten.

    Sigrun

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  5. Liebe Edith,
    ich gehöre zu denen, die es genießen mit dir durch fremde Gärten zu gehen und dir über die Schulter schauen zu dürfen! Tolle Bilder hast du gemacht von einem tollen Garten, dem Backhäuschen und dem
    Haus...von Ursula und Martin Resing! Toll, dass du sie besuchen durftest und uns davon berichten darfst! Ein wirklicher Traum!!!
    Vielen herzlichen Dank an ALLE!!!
    Herzliche Grüße
    von Monika*

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  6. Liebe Edith, das ist wieder einmal ein sehr verwunschener Garten. Das Brotbackhaus und der Stall für das Federvieh sehen total hübsch aus. Hast Du dieses Jahr bei einer Gartenreise mitgemacht oder sind diese Gärten einfach bei Dir in der Nähe?

    lg kathrin

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    1. Nein, liebe Kathrin, an einer Gartenreise habe ich nicht teilgenommen, will das schon so lange, immer kommt was dazwischen. Ich stieß auf einen Flyer, wonach vier Gärten in Vreden zur Offenen Gartenpforte einluden. An dem Tag besuchte ich zwei Gärten, eine Woche später die anderen beiden, was natürlich besser war, weil mir keine Menschen beim Fotografieren im Weg standen. Na ja, ganz in der Nähe ist es nicht. Da mußte ich schon einige Kilometer fahren. Frau Kisfeld kannte ich von der Staudenbörse und hatte ihren Garten schon einige Male besucht. Vielleicht habe ich deshalb noch an keiner Gartenreise teilgenommen, weil ich Gärten am liebsten allein in meinem eigenen Tempo anschaue, auf mich wirken lasse und fotografiere. Ich mag es auch, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, weil mich natürlich nicht nur der Garten, sondern vor allem auch der Mensch interessiert. Eigentlich reicht mir ein Garten an einem Tag. Wenn ich weiter fahre, besuche ich zwei. Aber mehr geht nicht. Vier Gärten an einem Tag bei einer Gartenreise wären mir zu viel. Ich mache mir ja keine Notizen, habe alles in meinem Kopf. Es wäre peinlich, würde ich im Post dann Dinge durcheinander bringen.
      Danke für Deinen Kommentar, liebe Grüße zurück.

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  7. Auch der 2. Teil dieses Gartens (Park) ist ja traumhaft, besonders das Backhäuschen, Hühnerhaus und das Gartenhaus. Aber sag mal, ist die Küche im Gartenhaus? Und warst du im Spätsommer dort. Haben die öfters den Garten geöffnet? Schade, daß ich soweit weg wohne, aber aufschreiben werde ich die Telefon Nr mal, man kann nie wissen, wo Frau noch hin will/kommt...lach. Danke dir für`s Zeigen dieses Gartens sowie auch andere schöne Gärten. PS. Im Ammerland gibt es auch Schaugärten, angelegt von Langschaftsgärtnern.
    Grüße von Ilona

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    1. Die Küche, liebe Ilona, ist weder im Gartenhaus noch in dem neuen Wohnhaus mit der großen Rasenfläche rundherum. Der Eingang zur Küche befindet sich in dem großen Gebäude links neben der Sitzgruppe vom ersten Post, an dessen Außenwänden sich auch die dekorierten Regale befinden. Ich denke, es ist das ursprüngliche Bauernhaus der Familie, in dem heute noch der Schwiegervater lebt. Dort habe ich ihn jedenfalls begrüßt. Bei meinen Gartenfotos versuche ich immer, die Privatsphäre der Menschen zu respektieren und Wohngebäude nach Möglichkeit nicht zu zeigen. Ja, ich war im Spätsommer da. Das Datum kann man dem Post über den Garten Lechtenberg entnehmen. Ich meine, es war eine Woche nach dem 27. August. Danke für Deinen Kommentar. Übrigens habe ich auch noch einige Gärten auf meiner Liste, allerdings für nächstes Jahr, obwohl einen richtig schönen Wintergarten würde ich auch gerne mal fotografieren, z.B. in Dreierwalde oder in Nottuln...

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  8. So ein schöner Garten, danke fürs Zeigen. Sogar die Hühner haben ihren Platz und laufen frei herum, so wie es sein sollte. Schöne Skulpturen, das Tor zum Garten gefällt mir auch.
    Liebe Grüße, Klärchen

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  9. Liebe Uschi, etwas spät aber dennnoch sprachlos über diesen wunderschönen Garten, möchte ich dir für die herrlichen Einblicke Danke sagen. Überall diese Brunnen, Bänke und und und und ...fantastisch. Und natürlich für uns Hühnereltern die Krönung, die Hühnerhäuschen. Wunderschön anzusehen und alles so detailverliebt gebaut. Also ich bin sprachlos und schaue mir gleich nochmal alles an.
    Habe lieben Dank.
    LG Dany

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  10. Deine tollen Fotos machen so Lust sich das alles mal in Natura anzuschauen, liebe Edith. Wie schade, dass ich so weit entfernt wohne.

    Das Backhaus ist ja wirklich ein Schmuckstück.
    Und in das Hühnerhaus habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Kann gar nicht verstehen, warum es dann Streit gab. Aber wie lieb, dass der Senior nochmal eins gebaut hat um den Frieden wieder herzustellen.

    ♥∗✿≫✿≪✿∗♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

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  11. Den Streit, liebe Uschi, so habe ich es jedenfalls verstanden, gab es im ersten Hühnerhaus unter zwei Hühnerrassen, die getrennt werden mußten, um den Frieden wieder herzustellen.
    LG Edith

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  12. Deine Vorstellung mit den schönen Bildern weckt bei mir den Wunsch, diesen schönen Garten mal in Natura zu sehen. Aber es ist zu weit entfernt.
    Lieben Dank für deine netten Worte bei mir.
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Beate

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