Mittwoch, 12. Oktober 2016

Abschied von der Heide...

Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide im Nordosten Niedersachsens, benannt nach der Stadt Lüneburg, ist eine historische durch das Eingreifen des Menschen entstandene Kulturlandschaft. 



Um zu verhindern, dass die Heidelandschaft wieder zuwächst, lässt man Schafe die Flächen 'abweiden' bzw. 'pflegen'. Die Beweidung erfolgt durch die heimischen Heidschnucken. Damit wird gleichzeitig verhindert, dass seltene Pflanzen- und Tierarten verloren gehen.

Ausgangspunkt zum Nationalpark Lüneburger Heide ist die zwischen Heide und Moor gelegene Stadt Schneverdingen, die ich Euch ja schon vorgestellt habe.


Das Landschaftsbild der Lüneburger Heide bestimmen weitgehend Birken, Wacholderbüsche (Gemeiner Wacholder), Heidekraut (Besen- und Glockenheide), Bienenkörbe und Heidschnuckenherden (erlebt, gesehen und noch nachgelesen bei Wikipedia)


Ich bin die Strecke mit dem Auto abgefahren, nachdem ich am Vormittag den Heidegarten besucht hatte und anschließend durch Schneverdingen und den Park im Zentrum der Stadt geschlendert war. 

Teilweise habe ich die Fotos aus dem Auto heraus gemacht. Ziel war der inmitten der Natur im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide gelegene Ort Undeloh, ein allseits bekanntes und beliebtes Ausflugsziel mit dörflichem Charme.

Im Foto rechts bei den Birken ist der Schäfer mit den Heidschnucken unterwegs

Und schon waren sie wieder weg...

Dieses und die nachfolgenden Fotos sind vom Auto aus fotografiert...


Und da war er plötzlich wieder, der Schäfer mit seinen Heidschnucken...

...auf der Suche nach einem schattigen Plätzchen...

Heidelandschaft, soweit das Auge reicht...

...bei strahlend blau-weißem Schäfchenwölkchenhimmel.



'Luftkurort Schneverdingen Impressionen' (Schäfer und Heidschnucken leider nur abfotografiert)
Es soll Hotels geben, die interessierten Menschen - mit einem Lunchpaket ausgestattet - einen ganzen Tag mit dem Schäfer und seiner Herde in der Natur vermitteln.

Dazu hätte ich echt Lust und werde mich mal erkundigen, vielleicht im nächsten Jahr...

Draht-Schmiele statt Heidekraut... von den Heidschnucken verschmäht.


Hier folgen noch ein paar Fotos von meinem Spaziergang durch Undeloh, von wo aus ich dann am späten Nachmittag die Heimreise antrat. 

Abseits stehender Glockenturm der St. Magdalenen-Kirche in Undeloh...

St. Magdalenen-Kirche Undeloh von 1189 mit abseits stehendem Glockenturm, eine der schönsten Heidekirchen...

Kutschfahrten durch die Lüneburger Heide, leider recht teuer...

Speicherhaus







Mit Schäfchenwölkchen am Himmel  verließ ich die Lüneburger Heide. Es war ein anstrengender, aber auch ein schöner Tag bei hochsommerlichen Temperaturen. Und ich werde wiederkommen. Das habe ich mir fest vorgenommen.


All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.

Kommentare:

  1. Hallo Edith,
    die Sache mit dem Schäfer finde ich total gut, das gibt es hier auch. Schöfbebbeleskacke, kann man ja mit dem Schäufele wegmachen.

    Ja, der Herrmann Löns hatte schon recht mit seiner Heide, das hast du hier schon gezeigt.
    Ich werde mich jetzt aufraffen und mit dem Gefährten eine Laufrunde drehen, das muß man einfach sein.

    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag.

    Lieben Gruß Eva

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  2. Liebe Edith,
    lieben Dank für deinen so schönen Bericht aus der Lüneburger Heide. Du machst große Lust drauf, dorthin zu fahren. Zumal es von uns nicht so weit ist und auch eine Tagestour möglich wäre. Deine Bilder zeugen von einem so schönen Tag -- nächstes Jahr dann um den 20. August werde ich es auf jeden Fall planen.
    Liebe Edith, vielen Dank auch für deine netten Worte auf meinem Blog.
    LG Beate

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  3. Liebe Edith,
    so einen Tag mit dem Schäfer und seiner Herde zu verbringen, könnte mir auch gefallen. Von einer Kutsche aus diese wunderschöne Landschaft zu betrachten muss auch ein ganz besonderes Erlebnis sein.
    Viele liebe Grüße
    Ursula

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  4. Hallo Edith,
    auch ich bedanke mich für die Berichte aus der Heide. Ich mag diese Landschaft sehr. Alles ist offen und weit. Wenn man bedenkt, dass es "nur" eine Kulturlandschaft ist, die durch Beweiden in dieser Weise erhalten wird, dann wird klar, dass dort wo Menschen eingreifen, auch Schönes entstehen kann.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  5. Hallo Edith,
    so ein Tag mit dem Schäfer, da würde ich sofort ja sagen. Er könnte ganz bestimmt viel über die Natur erzählen! Vor Jahren im Urlaub, da habe ich in der Nähe von Soltau, eine Kutschfahrt in die Heide unternommen. Sie ist mir in guter Erinnerung geblieben.
    Das erste Foto in diesem Beitrag...das ist soooo schön!
    LG Heidi

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  6. Es ist immer wieder spannend, bei dir auf den Blog zu schauen. Schade, daß ich soweit entfernt wohne. Das 1. das 14. Bild und natürlich auch die Kirche gefallen mit besonders. Das Städtchen vom letzten Post ist natürlich auch ganz reizend, besonders der Brunnen, das Haus im Park usw. das schaut alles ganz anders aus als bei uns im Allgäu. Die Teufels-Geschichte ist wundervoll, die kannte ich gar nicht.
    Danke für die vielen wundervollen Bilder, bei denen man sich ein Bild machen kann, wie schön die Heide wirklich ist. Frage: Hast du schon das neue "Mein schöner Garten" Heft von November gesehen. Da ist ein großer Garten drin vom Rande der L.Heide. Kennst du den? Ich hätte zwar lieber Fotos vom Sommer gesehen. Von dieser Reportage kann ich mir wirklich kein Bild machen, nur ein bisschen vom Plan.
    Grüße von Ilona

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    1. Hoffentlich hast Du gesehen, liebe Ilona, dass ich Nr. 14 nur abfotografiert habe (steht unterm Bild). Dem Schäfer wäre ich auch gerne begegnet. Dann hätte ich gleich einen Termin mit ihm ausgemacht. Ich hätte ihm auch versprochen, ganz still zu sein, nicht viel zu reden und nur zu fotografieren, es sei denn, er wolle mir von sich aus etwas über seinen Beruf erzählen.
      Ja, Ilona, meistens findet man das schön, was neu für einen ist. Ich war zweimal im Allgäu und fand es traumhaft schön.
      'Mein schöner Garten' Oktober 2016 habe ich zum Geburtstag bekommen. Das November-Heft habe ich nicht, werde es auch nicht kaufen. Ich hatte 'Mein schöner Garten' ca. 15 Jahre lang abonniert, habe dann festgestellt, dass immer wieder die alten Fotos aus den Schubladen geholt wurden. Irgendwann war dann der Ärger bei fast jedem neuen Heft größer als die Freude. Dann hatte ich keine Lust mehr. Ich kaufe ab und zu die 'Land-Lust', schaue aber immer vorher rein, ob es sich für mich lohnt.
      Gärten aus der Lüneburger Heide kenne ich nicht. Eigentlich kenne ich nur die Gärten, über die ich auch geschrieben habe. Einige hier aus der Umgebung stehen noch auf meiner Liste, vielleicht im nächsten Jahr.
      Wenn man eine Gartenreportage macht, sollte man mit dem Herzen dabei sein. Das vermisse ich oft. Mehr will ich dazu nicht sagen.
      Danke für Deinen Kommentar. Ein schönes Wochenende und liebe Grüße von Edith

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  7. Liebe Edith, vielen Dank für's Mitnehmen auf diesen Ausflug. Ich habe es heute geschafft und mir auch Heidepflanzen gekauft. Endlich!

    Ich fand es anfangs auch total grauslig die Schnecken zu zerschneiden. Allein der Gedanke daran, war ekelhaft. Aber irgendwann war der Schaden im Garten so groß und wirklich nichts eine Chance, da hat es mir dann gereicht und ich habe Schere und Zange besorgt. Auch ich bin der Meinung, das ist das einzige was neben Schneckenkorn "dauerhaft" hilft.

    lg kathrin

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  8. Liebe Edith,
    das war bestimmt ein herrlicher Ausflug!
    Die Heide würde mich auch mal interessieren :-)
    So tolle Bilder!
    Ganz viele liebe Grüße
    sendet dir Urte

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