Samstag, 27. August 2016

Hilfe, meine Rosen haben Sternrußtau...

... oder Rosenrost oder beides zusammen!

Meine drei Rosen 'de Resht' hat es dieses Jahr so richtig erwischt. Ich glaube, es ist beides: Sternrußtau und Rosenrost. Im nächsten Frühjahr werde ich mich entscheiden müssen: entweder kommen sie raus oder ich muß Gift spritzen, was ich immer unbedingt vermeiden wollte. Fotos davon erspare ich Euch. Das Elend muß hier nicht noch verewigt werden.
  
 

Die nachfolgenden Fotos hatte ich Mitte Juli von öffentlichen Anlagen bei uns in der Stadt gemacht. Sie gerieten in Vergessenheit, weil andere Dinge dazwischen kamen.

Damals staunte ich schon, wie gesund diese Rosen aussahen. Es handelt sich hierbei um die widerstandsfähige Wildrose 'Rosa rugosa', auch Apfel-Rose, Japan-Rose, Kamtschatka-Rose, Kartoffel-Rose oder Syltrose genannt. Ich habe auch so eine (einst ein unscheinbarer Trieb aus St. Peter Ording) in einem Kübel, die schön blühte, deren Blattwerk gesund ist und die Hagebutten angesetzt hat.



 

 







Ich war jetzt noch einmal an dieser Stelle. Die Hagebutten an den Rosen leuchteten schon von weitem. In den Flächen daneben haben Sonnenblumen die Hauptrolle übernommen. Leider zeigten mir fast alle den 'Rücken'. Sie reckten sich zur Straße nach dem Sonnenlicht. Vereinzelt blühten auch noch Kornblumen und ein paar andere Wildblumen, deren Namen ich nicht kenne.








Und die Blätter der Rosen, die sehr dicht beieinander stehen, sehen immer noch gesund aus. Keine Spur von irgendwelchen Krankheiten. Warum schaffen das die Rosen in meinem Garten nicht? 


Bei Marion las ich, dass eine Milch-Wasser-Mischung (1/8 l Milch auf 1 Liter Wasser) - zweimal wöchentlich gespritzt - gegen Echten Mehltau bei Pflanzen helfen soll. 

Kennt jemand eine Alternative zu Gift bei Sternrußtau und Rosenrost? Die Giftspritze würde ich meinen Rosen allzu gerne ersparen.

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.

Kommentare:

  1. Schau doch mal hier, liebe Edith, diesen Artikel, von einem Bioland-Rosenzuchtbetrieb, der konsequent ohne chemische Mittel arbeitet, fand ich ganz spannend die Philosophie:http://www.rosenfreunde-suhl.de/news/1/206000/nachrichten/biologische-rosenpflege.html Rosa rugosa, hier wächst sie nicht üppig strauchig, sondern wenn, dann über zwei Meter hoch, sie will unbedingt aus dem Schatten in die Sonne, die gute ,-) Der Trieb, den ich ma von der Insel Sylt mitbrachte, weigert sich zu blühen, ist ihm wohl zu gewöhnlich hier. Aber die, die schon hier standen als wie bauten, sind immer noch da... Lieben Gruß Ghislana

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  2. Liebe Edith,

    meine Erfahrung mit den Rosen ist, dass es die Sorte in Verbindung mit dem Standort ist, die dafür sorgt, ob sie gesund ist oder leider eben nicht. Ich habe Rosen, die immer gesund sind, direkt daneben welche, die jedes Jahr vom Sternrußtau befallen werden - in feuchten Jahren mehr, in trockenen weniger, aber eigentlich auch immer. Konsequentes Spritzen mit Chemie hilft, aber da ich das nicht mehr mache, muss ich mich entweder an den Anblick gewöhnen oder die Rose abgeben. Eine bei mir besonders Kranke blüht bei einer Freundin in lehmigem Boden absolut krankheitsfrei.

    An Hausmittelchen habe ich alles versucht, sogar homöopathische Präparate, die für sehr viel Geld speziell für Pflanzen angeboten werden. Geholfen hat bedauerlicherweise nichts.

    Die Rose de Resht habe ich auch im Garten, ich habe bei ihr die Erfahrung gemacht, dass sie sehr gut ausgelichtet werden muss, um halbwegs gesund und ansehnlich zu bleiben.

    Ich hoffe, dass es bei dir dem nassen Ausnahme-Sommer zuzuschreiben ist und du im nächsten Jahr wieder Freude hast! Beste Grüße Xenia

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  3. Liebe Edith, ich abe gute Erfahrungen damit gemacht, die Rosen mit Milch zu spritzen. Man muss es häufig machen, und möglichst soch damit anfangen, wenn noch keine Krankheiten aufgetreten sind. So alle 2 Wochen denke ich. Wenn ich es schaffe, das die ganze Saison durchzuhalten, dann geht es meinen Rosen prima. Außerem werden sie gestärkt durch eine Jauche aus Schachtelhalm. Entweder selber ansetzen, oder einen Extrakt im dem Gartencenter kaufen.
    Viel Glück wünsche ich Dir und Deinen Rosen.
    Liebe Grüße
    Frauke von Lüttes Blog

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  4. ja..
    meine Rosen hat es auch erwischt.. der viele Regen hat leider die "Pilze" wachsen lassen..

    vor allem die befallenen Blätter aufsammeln und in den Hausmüll..
    die Rosen stärken.. es gibt da einige natürliche Mittel
    schau mal hier

    http://www.smarticular.net/biologische-mittel-gegen-mehltau-braunfaeule-rost-und-sternrusstau/
    liebe Grüße
    Rosi

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