Mittwoch, 13. April 2016

Immer ist man auf der Suche...

nach 'dankbaren' Stauden oder Frühjahrsblühern mit einer besonders langen Blütezeit. Die Lenzrosen wurden schon zu Recht oft genug erwähnt. 

Diesen Post widme ich, nachdem ich die 'Frühlings-Knotenblume', nämlich den Märzenbecher (Leucojum vernum), bereits als DIE BLUME für den Monat Februar geehrt habe, der größeren Verwandten, nämlich der 'Sommer-Knotenblume' oder 'spätblühenden Knotenblume' ( Leucojum aestivum), hier speziell der Sorte Leucojum aestivum 'Gravetye Giant' des englischen Züchters William Robinson aus dem Jahre 1890.

Diese Zwiebelpflanze treibt sehr früh aus und zieht erst gegen Ende August ein. Sie wird 40 bis 50 cm hoch. An den langen Stielen erscheinen Dolden mit 3 und mehr (manchmal sogar mit 8) glockenförmigen weißen Einzelblüten mit grünen Tupfen auf den Spitzen der Blütenblätter. Aus diesem Jahr habe ich Fotos von meinen blühenden Pflanzen mit Datum vom 09. Februar. 

Ihnen zur Seite gestellt habe ich meine Ranunkeln, mit denen ich mich während der Schlechtwetterperioden im Februar/ März getröstet habe, insgesamt wurden es fünf. Die weiße Ranunkel habe ich ja schon oft genug fotografiert. Sie wächst jetzt in dem großen hellblauen Topf zusammen mit anderen Frühlingsblühern.

Ist die Ranunkel jetzt eine Wegwerfpflanze? Oder kann man sie im Garten auspflanzen? Wenn jemand Erfahrung damit hat, würde ich mich über einen Hinweis freuen.

Viel Spaß beim Schauen.





 

 

 



 

 




All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.

Kommentare:

  1. Mit Ranunkeln habe ich im Garten kein Glück, ich glaube die sind einfach nicht winterhart. Meine Leucojum fängt jetzt erst zu blühen an, allerdings sitzt sie wirklich im tiefsten Schatten.

    LG Lis

    AntwortenLöschen
  2. Wunderschön... "Wegwerfpflanzen", was für ein Wort für die armen Dinger. Aber sie sind meistens nicht winterhart. Ich mache gleich auch einen Gartenrundgang... Heute soll's vielleicht Hopfenspargel geben, mal schauen, ob er hier auch schon erntefähig ist ;-). Lieben Gruß Ghislana

    AntwortenLöschen
  3. Die großen wollen bei mir ja nicht, nur die Märzenbecher. Vielleicht auch, weil sie unter dem roten Ahorn saßen. Ich habe eine entdeckt, aber noch kein Blütenstand.

    Sigrun

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Edith,
    Deine Aufnahmen sind wieder mal bezaubernd. Ranunkeln haben so hübsche Blüten und dennoch kann man nach dem Abblühen leider nichts mehr damit anfangen. Sie überleben einen Winter draußen nicht.
    Vielleicht pflanze ich irgendwann auch einmal Märzenbecher in den Garten. Derzeit fehlt es mir an Platz dafür.
    Liebe Grüße von Ingrid

    AntwortenLöschen
  5. Was für ein Augenschmaus!
    Ich finde die Ranunkeln auch so bezaubernd und bedauere es sehr, dass sie nicht winterfest sind. Aber ich hatte ganz große Freude dein zauberhaften Fotos zu betrachten. Allen voran Nummer 8. Wie gemalt. Das Bild könnte ich mir toll an der Wand vorstellen. Du bist sehr begabt in der Blumenfotografie, liebe Edith.

    ♥∗✿≫✿≪✿∗♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

    AntwortenLöschen
  6. ...ich habe eine Ranunkel nach der Blüte raus gepflanzt, liebe Edith,
    im letzten Frühjahr hatte sie dann eine Blüte, dieses Jahr sind es schon drei...also eine blüht gerade und zwei Knospen...es geht also und ist einen Versuch wert,

    liebe Grüße
    Birgitt

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, Birgitt, dann werde ich es auch probieren, ein Plätzchen im Garten suchen und sie demnächst auspflanzen.
      LG Edith

      Löschen
  7. Liebe Edith,
    dass es noch eine Sommerknotenblume gibt, wusste ich bislang gar nicht...Ranunkeln kauf ich mir höchst selten, dabei finde ich die Blüten wunderschön.
    LG und einen schönen Abend, Marita

    AntwortenLöschen
  8. Tolle Bilder! Ich würde es mit dem Auspflanzen einfach versuchen. Gladiolen sind auch nicht winterhart und dennoch haben sie schon den zweiten Winter draußen überlebt.

    lg kathrin

    AntwortenLöschen
  9. Ich hab auch schon Ranunkeln ausgepflanzt, sie welkten zuerst, trieben im Herbst wieder aus und verschwanden im Frühjahr wieder. Weißt du auch, es gibt Zwiebeln (besser gesagt, Krallen) von den Ranunkeln zu kaufen. Die Leucojum aestivum, mit denen habe ich auch kein Glück, meist verschwinden sie im 2. Jahr.
    Grüße von Ilona

    AntwortenLöschen
  10. Ich hatte mir beim Gärtner bzw. Floristen Ranunkeln im Topf gekauft, leider sind sie für den Balkonkasten nicht geeignet. Ich denke aber, dass mein Dickmaulrüssler, den ich schon Jahre als Gast habe, hier ziemlich zugegriffen hat.
    Was er nicht mag, pflanze ich nun jedes Jahr ein. Geranien mag er sehr. So ist das jedes Jahr immer Glückssache.
    Deine Fotos gefallen mir wie immer sehr.

    Lieben Gruß Eva

    AntwortenLöschen
  11. Meine Ranunkel steht erstmal im Topf überdacht auf der Gartenbank. Vielleicht mag sie Nässe von oben nicht so sehr durch die gefüllten Blüten. Da man sie als kleine Knöllchen kaufen kann, wie Dahlien, vermute ich mal, dass man genau so damit umgehen muss. In den wärmeren Gegenden kann man ja Dahlien durchaus im Boden lassen...bei mir eher nicht....:-)
    LG Sigrun

    AntwortenLöschen
  12. Guten Morgen liebe Edith,
    auf Ranunkeln verzichte ich, da ich selbst Ranunkel-Töpfe voller Knospen meist nicht zum Blühen bekomme. Bevor sie sich entfalten, welken meist die Blätter und die Pflanzen verlausen. Das Problem habe ich jetzt übrigens auch mal wieder mit meinen herrlich blühenden Hellebori in Töpfen am Haus :-(
    Aber wenn Du so ein Händchen für Ranunkeln hast, würde ich sie lieber im Herbst in einen etwas größeren Topf setzen, sie frostfrei lagern und spätestens im Januar hell & kühl stellen. Meine Mutter schafft das seit Jahren ganz problemlos mit einer Begonie. Die tat ihr im Herbst nach der dankbaren Blütezeit einfach zu leid sie einfach nur als Wegwerfpflanze zu behandeln.

    Erstaunlich, dass die Sommerknotenblume bei Dir so einfach ganz trocken im Beet steht. Bei mir und meiner Mutter waren sie immer wieder verschwunden bzw. von den Schnecken abgefressen. Doch nun habe ich einige Zwiebeln am Teich in der Überschwemmungszone. Und da erfreuen sie mich seit einigen Jahren. Dort werde ich nun auch noch versuchen einige Märzenbecher anzusiedeln. Denn unter der Magnolie leiden die wohl auch zu sehr unter der Sommertrockenheit. Und warum die Schnecken sie seit einigen Jahren im Feuchtgebiet fast unbeschadet lassen, kann ich mir überhaupt nicht erklären. Rätsel der Natur …
    Ich hatte mir angeblich Anfang Februar riesige Märzenbecher im Topf gekauft. Das kam mir allerdings komisch vor, obwohl es dafür tatsächlich das passende Info-Schild im Topf gab. Das scheinen auch 'Giant' zu sein. Die 3x 2 Zwiebeln machen mir zur Zeit noch im Topf viel Freude und wandern dann in eng gepflanzten Gruppen später an den Teich.
    So, und nun werde ich endlich das Foto mit den blühenden Knotenblumen am Teich posten und schaffe es dann hoffentlich auch noch die Aurikelbilder aus dem Wintergarten meiner Mutter auszuwählen. Die waren am Dienstag der Wahnsinn …

    Hier ist es heute feucht-warm. Da werden die Schnecken sicherlich schlemmen ;-(
    LG Silke

    AntwortenLöschen
  13. Liebe Silke, danke für Deinen Kommentar. Ganz besonders freue ich mich auf die Aurikelbilder aus dem Wintergarten Deiner Mutter. Ja, was Aurikel angeht, habe ich herbe Verluste hinnehmen müssen, war so blöd, die Töpfe als Schutz mit Buchenlaub abzudecken. Sie sind darunter wahrscheinlich erstickt. Eine gute Woche und liebe Grüße
    Edith

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Edith,
      abdecken ist wohl wirklich keine gute Idee für den Schutz von Aurikeln. In dem ganz strengen Winter hatten unsere Pötte eventuell einen ganz Schutz in der Wanne mit Weidenlaub - aber die oberen Blätter waren frei. Und hätte ich sie damals noch länger in der Wanne gelassen, wären sie mir wohl verfault, da sich zu viel Feuchtigkeit im unteren Teil gesammelt hatte. Wurzelfäule war auch bei der ersten dunkelrot gefüllten das Problem. Erst später las ich bei 'HaBseligkeiten' , dass sie als alpine Pflänzchen auch durchfrieren können. Daher lassen wir sie nun möglichst lange frei im kalten Wintergarten stehen und Gießen möglichst nicht mehr, wenn sich eisige Tage ankündigen. Einen Winter hatten wir die Töpfe auch auf Styroporplatten und dann nur für die fiesen richtig kalten Tage mit Luftpolsterfolie umhüllt. Das ging auch erstaunlich gut. Wenn ich an die Überwinterung denke, werden meine Töpfchen dann wohl lieber nach BS in den Wintergarten umziehen. Meine Mutter wird sich freuen ;-(
      LG Silke

      Löschen
    2. Liebe Edith,
      jetzt habe ich den Nachschlag auch fertig: http://schneiderhein.blogspot.de/2016/04/16-aurikeltopfchen.html
      Übrigens habe ich eben Deine Aurikelbilder bei Google+ gesehen. Damit hast Du hoffentlich auch so viel Freude! Zu Deinen beiden Kommentaren habe ich eben auch noch einiges geschrieben …
      Ich wünsche Dir einen hoffentlich sonnig-schönen Gartentag! Hier sieht es zumindest danach aus. Nur leider muss ich jetzt mal andere Arbeiten erledigen :-(
      LG Silke

      Löschen