Montag, 11. Januar 2016

Eisregen...










Es sah schwer nach Eisregen aus, als ich heute morgen aus der Terrassentür schaute. Meine Lenzrosen in den Kübeln auf der Mauer hatten sich stehend in Eisrosen verwandelt und teilweise kleine Zapfen angelegt. Höchste Zeit, meine hohen Kunststofftöpfe mit den herausgeschnittenen Böden vom Dachboden über der Garage zu holen. Gesagt - getan, zwar einen Tag zu spät, aber immerhin. Einmal richten Lenzrosen sich wieder auf.


Die ausgepflanzten Lenzrosen lagen am Boden im Schmutz.


So sieht das dann mit den übergestülpten Töpfen aus, eine tolle Sache, wenn man es denn früh genug macht. Wir hatten gestern milde Temperaturen. Es sah nicht nach Frost aus. Wer denkt schon an Eisregen?


Heuchera mit Eiszapfen...,


Der ganze Efeubaum unter einer Eisschicht...


Die winterharte Fuchsie erinnert an ein Tränendes Herz...


Mein Inkarho-Rhododendron Dr. H.C. Dresselhuis...


Den Rest schaute ich mir gar nicht erst an.

Mein Auto war total vereist und ähnelte mehr einem Iglu. Es blieb den ganzen Tag stehen.


Ich streute Granulat aus: 21 m Straßenfront, 13 m lange Einfahrt, zwei Treppenaufgänge zur Haustür, Hof, Kelleraußentreppe. Und dann wollte ich nur noch heulen. Ich hatte fürchterliche Schmerzen und  das Gefühl, dass mein Blut in den Händen zu Eis gefroren war. 

Heute ist der 06. Januar.

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.

Kommentare:

  1. Das ist ja Schwerstarbeit, liebe Edith, wenn du das alles immer Schnee- und Eisfrei halten musst! Hoffentlich geht es dir wieder gut. Überall hängen "Tränen" aus Eis. Die Fuchsie ist zum Tränenden Herz mutiert. Sieht ja schön aus. Hoffentlich ist nichts kaputt gegangen.
    Viele Grüße
    Ursula

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  2. ohhhhhhh, ich hoffe du hast dich wieder erholt, und der Garten auch... Hier im Wald ist alles bisschen geschützter, nur die unbefestigte Straße (ohne Gehweg...nur vereinzelte "Winter"-Anlieger...) ist jetzt eine huckelpistenartige Schlittschuhbahn, der Gefährte konnte sich nur knapp ins Auto retten heute morgen, Sturzgefahr ohne Ende, wie gut, dass ich nicht raus muss heute..., in Berlin muss es auch schlimm zugehen, schrieb mir mein Sohn, alle liefen wie Pinguine... Lieben Gruß Ghislana

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  3. Eigentlich soll ja so ein Eispanzer sehr hilfreich sein. In den Weinbergen macht man es ja auch so dass, man bei Frostgefahr beregnet und dann das Eis die Blüten schützt. Doch uneigentlich müsste sowas nicht sein! Bin mal gespannt wann der Winter hier bei uns Einzug hält, bis jetzt sind wir noch glimpflich davongekommen

    LG Lis

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  4. Hallo liebe Edith,
    das klingt ja nicht gerade nach einem fröhlichen Tag! Eisregen ist aber auch ein stark überflüssiger Niederschlag, der ist für nix gut, macht alles gefährlich rutschig und tut den Pflanzen nicht gut. Ich hoffe, dass du die Aktion gut überstanden und dich wieder erholt hast.
    Liebe Grüße
    Katharina

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  5. Die Fotos sehen ja gut aus, aber Eisregen ist für mich ein Horror. Weniger wegen der Pflanzen, als wegen der Sicherheit. GsD haben wir ihn selten.
    Meine Güte, du hast ja viel zu streuen. Das ist aber auch Schwerstarbeit. Geht´s denn jetzt wieder?

    Viele Grüße
    Margrit

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  6. Eisregen? So ein Mist. Bei uns regnet es heute auch, mal sehen, ob es in der Nacht auch so schlimm frieren wird. Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute für Deine Lenzrosen.

    lg kathrin

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  7. Die armen Pflanzen !!! Aber die Fotos sind toll, liebe Edith !!! Ganz herzliche Grüsse und eine gute Woche, helga

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  8. Schrecklich, dieser Eisregen, Gott sei Dank ist dir beim Streuen nichts paasiert. Es reicht schon, wenn dir die Hände fast abgefroren sind. Hoffentlich geht`s dir wieder besser und den Hellis. Vor ca. 10 Jahren hatten wir eine ganze Woche lang Eisregen. Es sah zwar schön aus, aber man konnte kaum mehr das Haus verlassen. Es war der 23.Dez. und die Lebensmittel mußten noch eingekauft werden. Die Birken zog`s fast zu Boden und viele Bäume brachen unter der Eislast zusammen. Heute hat es bei uns geschneit. 3 Tage Schnee und 10° minus gab`s bei uns schon im November.
    Liebe Grüße von Ilona

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  9. Hallo Edith, haben deine Lenzrosen den Eisregen gut überstanden, obwohl...sie sehen mit der Eistropfenschicht wunderschön aus. Von diesem Blitzeis letzte Woche blieben wir GsD verschont...ich bin immer heilfroh, wenn alle Lieben diese Tage unversehrt überstehen.
    LG Marita

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  10. Wir hatten hier auch Eisregen. Wirklich äußerst unangenehm, wenn man unterwegs sein oder die Gehwege frei halten muß. Aber Deine Fotos sind wunderbar geworden.
    LG Kathinka

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  11. Danke an Euch alle für die lieben Kommentare und das Mitgefühl für meine Pflanzen und für mich. Alle haben es gut überstanden. Ich schäme mich fast, dass diese beiden Sätze derart Euer Mitleid erweckt haben. Man glaubt, man hält den Schmerz nicht aus. Und dann ist er auch schon vorbei. Eine schöne Woche und liebe Grüße Edith

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  12. Dann bin ich ja beruhigt, liebe Edith. Die Lenzrosen sehen als Schmuck des Eisköniginnenreiches übrigens ganz bezaubernd aus. Und ich freue mich, dass sie dir noch lange Freude bereiten können und keinen Schaden genommen haben!

    Beste Grüße Xenia

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  13. Eisregen hatten wir auch mal vor einigen Jahren. Aber den haben die Pflanzen und Lenzrosenblüten erstaunlich gut überstanden. Es ist wohl wirklich entscheidend wie lange der Dauerfrost anhält. Wenn es tagsüber einige Zeit in den Bereich über 0°C geht, dann kommen die Hellebori damit wohl ganz gut klar. Nur tagelanger Dauerfrost ohne Schnee kostet wohl fast alle Blüten. Aber inzwischen sehe ich das etwas gelassener. Auch wenn ich mich über jede Blüte wie eine Schneekönigin freue, und bis jetzt nur die vom Frost geschädigten von H. orientalis Valerie für die Vase geschnitten habe …
    LG Silke

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