Samstag, 28. November 2015

Menschen und ihre Gärten: Falkenstein, Nottuln, Märchennachmittag im November

 Noch einmal Kind sein...


 

lauschen, eintauchen in die Welt der Märchen
und mich verzaubern lassen, das wollte ich
mir am heutigen 25. November 2015
nach all den schlimmen und traurigen Nachrichten
der letzten Zeit einmal gönnen. 




Gelegenheit dazu hatte ich im Cafe
Blumenkränzchen von Rita Falkenstein in Nottuln,
meinen Leserinnen/ Lesern 'der ersten Stunde'
von meiner Gartenbesichtigung im Sommer bekannt.



Einen 'Wohlfühl-Märchennachmittag
im grauen November'
hatte Rita Falkenstein ihren Gästen versprochen
bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen
mit einer Märchenerzählerin,
die bekannte und neue Märchen vortragen würde. 



Eigentlich war dieser Nachmittag ausgebucht.
Weil aber jemand krankheitsbedingt absagen musste,
rückte ich auf und durfte heute kommen,
gerne auch etwas früher, um Fotos zu machen.



Also machte ich mich auf nach Nottuln.
Um es vorwegzunehmen:
Es war ein schöner Nachmittag.
Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen.



Dort angekommen,
wechselte ich die Schuhe
und begab mich zwecks Motivsuche
in den großen Garten.



Als ich schließlich das Haus betrat 
und die festlich gedeckten Tische sah,
bedauerte ich es sehr,
dass ich diese nicht fotografiert hatte,
bevor die Gäste eintrafen.
Der nachfolgende Tisch
war für eine Fünfergruppe reseviert,
die zum Glück etwas später eintraf.



Nach einer herzlichen Begrüßung
durch Frau Falkenstein
wurde das mit viel Fantasie und Liebe
hergerichtete Kuchenbuffet eröffnet.
Am liebsten hätte ich alles probiert.
Aber nach drei Stück Kuchen
ging nichts mehr.




Dann erhielt die Märchenerzählerin das Wort,
eine grazile Person mit schwarzem Haar
und in einem weißen Kleid.
Es hätte Schneewittchen höchstpersönlich sein können.
In der Pause gab es als Überraschung
ein Glas alkoholfreien Sekt.
 Dann wurden auch noch Schnittchen gereicht,
die so lecker aussahen, dass man einfach zugreifen musste.




Danach folgte Teil II der Märchen. 
Die Märchenfee verfügte über ein beachtliches
schauspielerisches Talent, ein stimmliches Volumen,
das mich mehrmals zusammenzucken ließ.
Und ihr Stampfen auf den Boden
war auch nicht von schlechten Eltern,
kurzum eine gelungene Sache,
die ich gerne mit einer Spende für einen
guten Zweck belohnte.

  


Ich bedankte mich bei meinen Tischnachbarinnen,
die mich in ihrer Runde so nett aufgenommen hatten,
bei Frau Falkenstein mit einem 'Danke' an ihren Mann.
Draußen in der Dunkelheit zeigten mir brennende Fackeln
den Weg zum Auto; der Mond stand rund und voll am Himmel.



Mein Märchennachmittag
setzte sich also auch auf dem Nachhauseweg noch fort
und klingt auch jetzt beim Schreiben nach...

Nun bin ich bereit: der erste Advent kann kommen.
All meinen Leserinnen und Lesern
wünsche ich eine schöne Vorweihnachtszeit. 


Freitag, 27. November 2015

Nach einer turbulenten Nacht...







mit Starkregen und orkanartigen Sturmböen, die so manch einen Schaden anrichteten, zeigte sich der Himmel am Vormittag darauf, nämlich am 18. November, in einem völlig unschuldigen Blau mit schneeweißen Wolkengebilden, die fortlaufend und in Windeseile immer neue fantastische Muster in das Blau des Himmels malten.








Das war genau um 12.14 Uhr - wolkenloser blauer Himmel, für einen Moment...

Diese ständigen Veränderungen am Himmelszelt waren weitaus spannender als mein Novembergarten, über den der Sturm hinweggefegt war, dabei Unmengen Tannennadeln der Österreichischen Schwarzkiefer und der Weymouthskiefer heruntergeholt hatte, so dass unser Klinkerpflaster einen dicken Teppich aus Tannennadeln erhalten hatte. Als erstes war also Kehren angesagt.







Danach begab ich mich bei unseren Nachbarn auf die Suche nach zwei Deckeln unserer Regentonnen. Schließlich fand ich sie doch bei uns: einer hatte sich an den Stamm des Efeubaumes geklammert, den anderen fand ich verkeilt in dem Komposter aus Metall.









Während der Himmel sich am Vormittag vielversprechend zeigte, schlichen sich nach und nach immer mehr Spielverderberwolken ein, so dass wir um genau 16 Uhr einen trostlos grauen Novemberhimmel hatten. Wenigstens in diesem Punkt weiß die Natur noch, was sich im November gehört.
 



Einige Blumen dagegen blühen und blühen und denken überhaupt nicht daran, damit aufzuhören.













Ein paar andere dagegen träumen schon vom Frühling, wobei es sein könnte, dass sie dies noch bitter bereuen werden.












All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen besinnlichen Tag.

Donnerstag, 26. November 2015

Eigentlich war ich in Eile...,
 

aber so viel Zeit musste sein. Ich dachte schon, ich hätte mich verguckt. Im Vorbeifahren hatte ich etwas völlig Irreales gesehen: Da leuchteten an einem moosbewachsenen, uralten, kahlen, knorrigen Apfelbaum in der Novembersonne jede Menge bunter, praller Äpfel.




Einen Moment lang zögerte ich. Doch dann fuhr ich rechts ran, nahm die Kamera aus dem Handschuhfach und stieg aus. Ein älterer Mann, vor dessen Haus ich anscheinend parkte und der sein Fahrrad gerade in die Einfahrt schob, schaute mich fragend an. Ich zeigte kopfschüttelnd auf das auf der anderen Straßenseite liegende Haus mit dem besagten Baum und begann sofort zu fotografieren.

 
Als ich fertig war und gerade gehen wollte, trat plötzlich die Dame des Hauses aus der Haustür. In der Hand hatte sie ihr schnurloses Telefon. Sie sagte, ihr Nachbar habe sie gerade angerufen und  ihr mitgeteilt, dass ich Fotos von ihrem Haus machen würde. Dabei schaute sie mich fragend an. "Oje", antwortete ich lachend, "und jetzt sorgen Sie sich und rufen bei der Polizei an? Keine Angst, ich bin keine Spionin und auch keine Terroristin. Ich habe nur die Äpfel in Ihrem Vorgarten fotografiert, weil sie mich so anlachten."

 
Ich zeigte ihr die Fotos im Display. Natürlich hatte sie nicht bei der Polizei angerufen. Und da wir uns eigentlich vom Sehen her kannten, erzählte sie mir, dass die Äpfel nicht schmecken, noch nicht  einmal für Apfelmus taugen und deshalb immer als Winternahrung für die Vögel an dem Baum bleiben. Ich sah die auf der Rasenfläche liegenden verfaulten Äpfel und hatte da so meine Zweifel. Aber ich wünschte ihr einen schönen Tag, verabschiedete mich freundlich und ging Richtung Auto.

 
Bei dem Gedanken, dass ich vielleicht auch so 'aufmerksame' Nachbarn haben könnte, huschte mir ein Lächeln übers Gesicht. Na ja, auf jeden Fall besser als ein Nachbar, der in aller Ruhe zuschaut, wie Gauner die Wohnung ausräumen oder Irre sogar das ganze Haus abfackeln...



All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen sicheren Tag.
 

Montag, 23. November 2015

Ich hatte ja versprochen,

Euch in einem zweiten Teil noch weitere Fotos vom Garten Holthaus/ Sombecke zu zeigen, insbesondere Bilder von der tiefer gelegten Terrasse in der hinteren Ecke des Grundstücks. Durch die farbigen Tücher, farblich passend zu den Sträuchern, entsteht ein besonderes, romantisches Flair, das mich total begeistert hat. Irgendwie hatte ich das Gefühl, als wenn sich dort das Licht ständig veränderte, deshalb sooo viele Fotos. Ansonsten wirken die Bilder ja für sich. Da muss ich nichts erklären. Die am Ende gezeigten Hängekörbe sind an der Hausterrasse befestigt und sehen ganz toll aus. Viel Spaß beim Schauen. 













 
 Ab hier Fotos der besagten Terrasse.


Hier die linke Seite vom Tisch aus gesehen...,






hier der seitliche Teil,



 
 
 
 ab hier die rechte Seite






und hier der Blick zur Terrasse am Wohnhaus...















All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.