Montag, 31. August 2015

Das war für mich der Monat August...

Er war bunt...


Er war bunter...


 Er war am buntesten von allen vorausgegangenen Monaten.


Aber eigentlich mag ich es lieber etwas dezenter...,


...auch gerne Ton in Ton.


Und dies sind die Farben aus meinem Garten im August...


Und dies beschäftigte mich im August...


September
hört sich schon so nach Herbst an.
Ich hab' darauf noch gar keine Lust.
Aber auch der kann noch schöne Tage haben.
Eigentlich sollte ich es so langsam wissen,
bin ich doch ein Septemberkind,
geboren im Sternzeichen Jungfrau.
Was ich wirklich weiß:
ich muß noch mehr Kuchen backen
als im August...

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.

Sonntag, 30. August 2015

Eigentlich war ich der Meinung,

daß mir zum Thema FREUNDSCHAFT, über das sich Lotta in ihrem Blog Anfang August Gedanken machte, nichts einfallen würde. Doch dann mußte ich an eine mir bekannte nicht alltägliche Geschichte aus meinem Umfeld denken, an eine Geschichte über Liebe und Freundschaft. Und diese erzähle ich Euch jetzt.


Nachdem sie sich zum erstenmal gesehen hatten, verkündete er, daß er das Mädchen getroffen habe, das er heiraten werde. Davon wußte sie zunächst allerdings nichts. Ab da holte er sie jeden Tag vom Büro ab, ging mit ihr ins Kino, machte mit ihr lange Spaziergänge und unterhielt sich mit ihr über Gott und die Welt in seiner ruhigen Art, die ihr gefiel. Sie hatte gerade ihr Examen gemacht, mußte sich beruflich neuen Herausforderungen stellen und sich auch privat in ihrer Familie einbringen. Eigentlich hatte sie ziemlichen Stress und schätzte an ihm die Ruhe, die er ausstrahlte. Ihn faszinierte ihr Elan und ihre Begeisterungsfähigkeit. Er war sowieso der Überzeugung, daß Gegensätze sich anziehen. Es kam, wie es kommen mußte. Aus Freundschaft wurde Liebe.


Sie heirateten, bauten ein Haus und gründeten eine Familie. Alles schien perfekt. Doch dann kam ein Schicksalsschlag, der die Beziehung auf eine harte Probe stellte. Sie fühlte sich von ihm allein gelassen und dachte zum erstenmal an Trennung.


Aber das Leben ging weiter. Sie managte Haushalt, Familie, Finanzen, hielt ihm den Rücken frei und kehrte schließlich wieder ins Berufsleben zurück.

Als die Kinder flügge wurden, dachte sie, daß nun eine neue Zeit anbricht, eine Zeit der neu entdeckten Zweisamkeit. Doch er  spielte dieses Spiel nicht mit, so daß es zwischen ihnen zu einer Sprachlosigkeit kam, die schließlich in einem großen Schweigen endete.


Für ihn gab es nur Essen, Schlafen, Fernsehen. Das war sein Leben. Und das war ihm genug. So hatte sie sich das Leben nicht vorgestellt. Sie wollte unter Menschen sein, ab und zu mal ins Theater, ins Kino oder ins Restaurant gehen. Fehlanzeige, aber das könne sie ja allein machen.

Trauer, Enttäuschung, Wut und Ratlosigkeit auf ihrer Seite. Der Zufall wollte es, daß sie eines Tages Zeugin wurde, wieviel Spaß das Leben jenseits der Fünfzig noch machen konnte. Das ging ihr nicht mehr aus dem Kopf. Und irgendwann kam sie zu der Erkenntnis, daß sie diesen Mann nicht ändern kann. Aber sie könnte sich ändern. Und das machte sie.


Doch dann geschah etwas, das nicht eingeplant war. Sie begegnete einem Mann, der ihr sagte, daß sie vom ersten Augenblick an sein Herz berührt habe. Für sie fühlte es sich an, als wäre ihr ihre Würde als Frau neu geschenkt worden. Sie verlangte die Trennung.


Es gab nie ein böses Wort. Und eigentlich war es sogar eine Erleichterung für beide. Ihre Enttäuschung ihm gegenüber war weg. Er konnte weiterhin das machen, was er am liebsten tat, ohne daß ihn jemand vorwurfsvoll ansah.

Gegensätze ziehen sich auf Dauer nicht an. Sie trennten sich, sind aber eine Familie geblieben und füreinander da, wenn es drauf ankommt. Und sie fanden schließlich auch aus ihrer Sprachlosigkeit heraus.

Aus enttäuschter Liebe ist ein freundschaftliches Miteinander entstanden. Da es sich für beide richtig anfühlt, sollten wir auch keine Probleme damit haben.

Wir sind immer nur Zuschauer von außen. Was sich zwischen zwei Menschen wirklich abspielt, wissen nur diese beiden.

Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern einen schönen Tag.

Freitag, 28. August 2015

Es ist schon fast wie eine Sucht...,


mit dieser so 'fotogenen' Blume aus Lohmeiers Garten Collagen zu basteln. Wer mag, darf noch einmal schauen, welche Sorten ich da zusammengepackt habe. Ansonsten einfach weiterscrollen.  Weil alles schon gesagt wurde, halte ich jetzt meinen Mund.

Ach ja, ich habe gemerkt, daß einige Dahlien mehrfach erscheinen, finde es aber nicht schlimm. Schöne Dinge kann man nicht oft genug betrachten...






'Die Erde
lacht
in Blumen.'
 Ralph Waldo Emerson




















'WIEVIEL SCHÖNHEIT
EMPFÄNGT DAS HERZ
DURCH DIE AUGEN!'

LEONARDO DA VINCI














'Die meisten Menschen wissen gar nicht,
wie schön die Welt ist und wie viel Pracht
in den kleinsten Dingen, in einer Blume,
einem Stein, einer Baumrinde
oder einem Birkenblatt sich offenbart.'

Rainer Maria Rilke










Als Dankeschön an alle, die bis zum Ende durchgehalten haben, gibt es jetzt den nachfolgenden Blumenstrauß aus Lohmeiers Dahliengarten. Ja, ich war noch einmal dort...

Dahlien in zwei Sorten, Sedum 'Herbstfreude' und 'Red Cauli'

Weiße Porzellanvase von ARZBERG



Draußen ließ sich das dunkle Rot der Dahlien etwas besser fotografieren als in der Wohnung.

Mach mit :-)



Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern einen schönen Tag.

Donnerstag, 27. August 2015

Eine Ausrede hatte ich nun nicht mehr...


Die Äpfel lagen in der Kochnische und mußten verarbeitet werden. Mein Rezept ist nicht schwer und lautet wie folgt:

Pudding-Apfel-Torte:

Teig: 250 g Mehl, 100 g kalte Butter, 75 g Zucker, 1 Ei, 1 Teelöffel Backpulver.

Füllung: 1 kg säuerliche Äpfel, 250 ml Apfelsaft, 250 ml Weißwein (halbtrocken, ersatzweise Apfelsaft), 1 P. Vanille-Pudding, 1 Vanillin Zucker, 200 ml Sahne.

Verzierung: 100 ml Eierlikör, 2 TL gehackte Pistazien (ich habe die Sahne mit 100 g in der Pfanne vorsichtig gerösteten Mandelblättchen bestreut).

Außerdem: Springform 28 cm Durchmesser, Backpapier.

Teig: Mehl, Butterflocken, Zucker, Ei, Backpulver und 2 Eßlöffel kaltes Wasser zu einem Teig kneten. 30 Minuten in Folie kühlen.

Äpfel schälen, vierteln und entkernen.

Springform mit Backpapier auslegen, mit Teig auskleiden, dabei einen hohen Rand formen und leicht andrücken. Äpfel dicht an dicht auf den Teig legen. Backofen auf 175 Grad vorheizen.

4 EL Apfelsaft mit dem Puddingpulver verrühren, restlichen Saft, Weißwein und Vanillin Zucker aufkochen, Puddingpulver einrühren und aufkochen. Die Masse heiß auf den Äpfeln verteilen, Kuchen in Backofen schieben und ca. 60 Minuten backen, herausnehmen, abkühlen lassen, dann 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Sahne steifschlagen (evtl. mit 1 Vanillin Zucker und 1 Sahnefest), auf dem Kuchen verteilen, den Eierlikör in Fäden mittels Gefrierbeutel über die Torte ziehen und mit Pistazien garnieren (lt. Rezept).

Der Kuchen war nach genau 60 Minuten goldbraun. Der Springformrand ließ sich leicht entfernen. Ich stellte später den lauwarmen Kuchen mit dem Springformboden in den Kühlschrank. Nach völligem Erkalten ließ ich den Kuchen schräg auf die Kuchenplatte rutschen, wobei ich das Backpapier am Springformboden festhielt, verteilte die steifgeschlagene Sahne auf der Apfel-Puddingmasse und garnierte mit gerösteten Mandelblättchen.

Auf den im Eßzimmer gedeckten Tisch stellte ich  diesen Blumenstrauß, bestehend aus Dahlien in zwei Sorten, winterharten Fuchsien, Sedum Herbstfreude und Farnwedeln.
 




Weil ich keine Kaffeetrinkerin bin, genieße ich zu Kuchen gerne mal eine Tasse heiße Schokolade. Der Kuchen war - wie immer - ratz fatz weg. Ich habe zwei Stücke gegessen. Den Rest haben vier liebe Menschen unter sich ausgemacht...


Deshalb kann ich Euch vom Kuchen leider nur obiges Rezept zum Nachbacken anbieten. Der  Blumenstrauß sollte eigentlich auf Reisen gehen zum Friday Flowerday von Holunderbluetchen. Eigentlich...
 
 All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.