Donnerstag, 27. August 2015

Eine Ausrede hatte ich nun nicht mehr...


Die Äpfel lagen in der Kochnische und mußten verarbeitet werden. Mein Rezept ist nicht schwer und lautet wie folgt:

Pudding-Apfel-Torte:

Teig: 250 g Mehl, 100 g kalte Butter, 75 g Zucker, 1 Ei, 1 Teelöffel Backpulver.

Füllung: 1 kg säuerliche Äpfel, 250 ml Apfelsaft, 250 ml Weißwein (halbtrocken, ersatzweise Apfelsaft), 1 P. Vanille-Pudding, 1 Vanillin Zucker, 200 ml Sahne.

Verzierung: 100 ml Eierlikör, 2 TL gehackte Pistazien (ich habe die Sahne mit 100 g in der Pfanne vorsichtig gerösteten Mandelblättchen bestreut).

Außerdem: Springform 28 cm Durchmesser, Backpapier.

Teig: Mehl, Butterflocken, Zucker, Ei, Backpulver und 2 Eßlöffel kaltes Wasser zu einem Teig kneten. 30 Minuten in Folie kühlen.

Äpfel schälen, vierteln und entkernen.

Springform mit Backpapier auslegen, mit Teig auskleiden, dabei einen hohen Rand formen und leicht andrücken. Äpfel dicht an dicht auf den Teig legen. Backofen auf 175 Grad vorheizen.

4 EL Apfelsaft mit dem Puddingpulver verrühren, restlichen Saft, Weißwein und Vanillin Zucker aufkochen, Puddingpulver einrühren und aufkochen. Die Masse heiß auf den Äpfeln verteilen, Kuchen in Backofen schieben und ca. 60 Minuten backen, herausnehmen, abkühlen lassen, dann 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Sahne steifschlagen (evtl. mit 1 Vanillin Zucker und 1 Sahnefest), auf dem Kuchen verteilen, den Eierlikör in Fäden mittels Gefrierbeutel über die Torte ziehen und mit Pistazien garnieren (lt. Rezept).

Der Kuchen war nach genau 60 Minuten goldbraun. Der Springformrand ließ sich leicht entfernen. Ich stellte später den lauwarmen Kuchen mit dem Springformboden in den Kühlschrank. Nach völligem Erkalten ließ ich den Kuchen schräg auf die Kuchenplatte rutschen, wobei ich das Backpapier am Springformboden festhielt, verteilte die steifgeschlagene Sahne auf der Apfel-Puddingmasse und garnierte mit gerösteten Mandelblättchen.

Auf den im Eßzimmer gedeckten Tisch stellte ich  diesen Blumenstrauß, bestehend aus Dahlien in zwei Sorten, winterharten Fuchsien, Sedum Herbstfreude und Farnwedeln.
 




Weil ich keine Kaffeetrinkerin bin, genieße ich zu Kuchen gerne mal eine Tasse heiße Schokolade. Der Kuchen war - wie immer - ratz fatz weg. Ich habe zwei Stücke gegessen. Den Rest haben vier liebe Menschen unter sich ausgemacht...


Deshalb kann ich Euch vom Kuchen leider nur obiges Rezept zum Nachbacken anbieten. Der  Blumenstrauß sollte eigentlich auf Reisen gehen zum Friday Flowerday von Holunderbluetchen. Eigentlich...
 
 All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.

Kommentare:

  1. Tiramisu, der unglaublich schöne Kreislehrgarten und nun noch dieser Apfelkuchen - ich fühle mich ganz und gar verwöhnt... Danke für diese ganzen Leckerbissen! Lieben Gruß Ghislana

    AntwortenLöschen
  2. Der Kuchen sieht wirklich köstlich aus. Ich muss mir auch schön langsam überlegen was ich mit meinen Äpfeln machen könnte. Dieselben Dahlien habe ich auch im Garten.

    LG kathrin

    AntwortenLöschen
  3. Schmatz, sehr lecker. Schade, dass du so weit wohnst.

    Sigrun

    AntwortenLöschen
  4. Hmm, ein tolles Apfelkuchen-Rezept. Kein Wunder, dass der schnell verputzt war ;-))). Die Farben der Blumen - einfach traumhaft. Da könnte ich glatt meiner Rosa-Liebe untreu werden (lach).
    Viele liebe Grüße
    Ursula

    AntwortenLöschen
  5. Oh, liebe Edith das sieht aber lecker aus. Mit einem Tässchen heiße Schokolade ganz sicher ein Genuß.
    Jetzt kommt ja erst die Apfelzeit. Vielen Dank fürs Rezept.
    Liebe Grüße
    Rita

    AntwortenLöschen
  6. Ui, das kommt mir gerade zum richtigen Zeitpunkt. Mehr und mehr liegen bei mir Äpfel im Garten herum. Das wird sie freuen, zu so einer feinen Torte verarbeitet zu werden - und mich auch!!!
    Danke und eine feine Zeit
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  7. Oja in unserem Garten liegen auch lauter Äpfel herum und wollen verarbeitet werden!
    LG
    Angela

    AntwortenLöschen