Samstag, 23. Mai 2015



Tausche Teich mit Seerosen gegen Pavillon mit Clematis...




Vor nicht allzu langer Zeit gab es einmal einen Seerosenteich in unserem Garten. Viele Jahre hat er uns Freude bereitet. Die Seerosen hatten irgendwann aber einen derart kräftigen Wuchs, daß sie sich in der Mitte des Teiches auftürmten, so daß wir schließlich das Wasser ablassen und die Seerosen unter großem Kraftaufwand mit Axt und Spaten teilen und neu in Töpfe setzen mußten, was keine schöne Tätigkeit war und wozu immer Mama, also ich, in den glitschigen Schlamm hinabsteigen mußte. Nachdem sich das einige Male wiederholt hatte, schließlich auch noch die Folie an vielen Stellen brüchig wurde und nicht mehr zu reparieren war, fiel die Entscheidung: Der Teich kommt weg!




Nachdem ich viele Ideen wieder verworfen hatte, die allesamt noch mehr Arbeit für mich bedeutet hätten, kam mir die Idee mit dem Pavillon. Ich blätterte in Katalogen, konnte mich aber nicht entscheiden. Dann sah ich in einem großen Gartencenter in den Niederlanden einen komplett aufgebauten sehr stabilen Pavillon und wußte: der und kein anderer.


 



Wenn ich mir jetzt die Bepflanzung anschaue und auf die Clematis montana blicke, kann ich nicht glauben, daß dies erst vor 3 Jahren war. Oder sind es etwa schon vier? Keine Ahnung, ist auch nicht so wichtig.


 



Von den vier Clem. montana blühen bis jetzt zwei. Eine Zeitlang sah es so aus, als würde sich 'Grandiflora' von 'Warwickshire Rose' unterbuttern lassen. Zu meiner großen Freude ist das aber nicht der Fall. Ich bin gespannt, wie das  weitergeht, wenn die anderen beiden, die später gepflanzt wurden, erst richtig loslegen.

Im übrigen beginnt das Geranium jetzt mit der Blüte. Nachfolgend ein paar Fotos meiner frühen Sorten.




 
 
 
 



 


Es ist wohl unschwer zu erkennen, daß ich die Farben Rosa, Weiß und Blau besonders liebe.

Etliche Storchschnäbel, die ich mir im vergangenen Jahr gekauft habe, stehen noch in Töpfen. Es könnte sein, daß sie demnächst an einigen Stellen die Plätze der Hosta einnehmen werden, wenn das mit der Schneckenplage so weitergeht. 

Ansonsten gibt es aus meinem Garten zu berichten, daß zwei meiner Pfingstrosen blühen (zeige ich später zusammen mit den anderen) und die erste einfach blühende Rose auch, ein Andenken an St. Peter Ording, wo ich sie als winziges Pflänzchen, auf dem alle Spaziergänger achtlos herum traten, am Wegesrand fand, in mein Tempo-Taschentuch wickelte und zu Hause in einen Topf setzte.




Das war vor immerhin sieben Jahren. Wie die Zeit verfliegt...

Euch, meinen lieben Lesern, sage ich 'auf bald' und habt bis dahin eine gute Zeit.



Kommentare:

  1. Deine Clematis sind ja toll. Ich habe gar keine Montana, habe aber beschlossen, dass hier eine einziehen muss. Mal sehen, ob ich noch eine kriege.
    Was blüht denn den Rest des Jahres an deinem Pavillon? Denn die Montanas blühen ja nicht durch, oder?

    Schöne Feiertage
    Margrit

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    1. Es stimmt, liebe Margrit, die Clem. montana blüht nicht durch, sondern nur im Frühling, bildet aber dann bis zum Frost ein schönes, grünes Blätterdach. Am Eingang zum Pavillon stehen rechts und links je eine Clem. viticella 'Polish Spirit' mit einer langen Blütezeit von Juni bis in den September hinein. Außerdem wächst dort Clem. texensis 'Duchess ob Albany' und eine Clematis, die ich unter anderem Namen im Fachhandel gekauft habe und die mir gar nicht gefällt. LG Edith

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  2. Ooh, liebe Edith, deine Clematis sind ja wunderbar!
    Auch im vorherigen Post, die ich noch garnicht gesehen hatte!
    Hier scheinst Du aber wirklich ein Händchen für zu haben. Ich habe nur einige wenige im Garten, aber schon viel mehr davon gepflanzt, wovon viele entweder eingegangen sind, oder so einige Jahr lang vor sich in mickerten...ich weiß irgendwie nicht, warum manche so wachsen und manche garnicht wollten.
    Aber gut, ich schaue mir deine phantastischen Clematis jetzt einfach bei Dir an!
    Falls Du 3 Exemplare von der Rose de Resht hast, kannst Du ja immer mal ein paar Blüten zur Ernte abzwacken. Butterbrot mit frischen Rosenblüten oder einfach die frischen Blütenblätter von 2 Blüten als Tee aufgebrüht (ggf. noch etwas Grüntee oder andere Kräuter dazu) ... phantastisch !
    Wenn ich so deine Erfahrungen mit den Seerosen lese, dann frage ich mich ich mich freuen soll, dass unsere so schön anfängt zu blühen? Ich glaube aber, es war eine kleinbleibende Sorte. Hoffentlich hat die Pflanze ihr Schild gelesen!
    Schönes Pfingstwochenende wünsche ich.
    Ganz liebe Grüße aus dem Hexenrosengarten sendet Dir Christine!

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    1. Liebe Christine, beim Pflanzen einer Clem. ist einiges zu beachten: Grube ausheben 50x50x50 cm, groben Kies als Drainage, Gartenerde mit Kompost oder Lauberde mischen, Hornspäne dazu, 7 bis 10 cm tiefer (evtl. schräg liegend) pflanzen, Fuß beschatten, bei Trockenheit gießen, im Frühling düngen. Außer Clem. mont. kann ich die später blühenden Wildformen empfehlen, allen voran Clem. viticella, die überreich blüht und von Clematiswelke verschont bleibt. Im übrigen werde ich Deinen Rat bezüglich der Rosenblüten befolgen. Danke und liebe Grüße Edith

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  3. Super sieht dein Montana-Duo aus! Ich achte auch vermehrt darauf, den Garten pflegeleichter zu gestalten - Hätschelpflanzen oder Wucherer brauch ich nicht.
    Erholsame Pfingsttage und liebe Grüße, Marita

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  4. Liebe Edith,
    Dein Clematis-Pavillion ist unglaublich. Und ich kann so gut verstehen, dass Du irgendwann der Seerosen überdrüssig wurdest. Ich muss zwar nicht in den Teichschlamm steigen, da die Wasserqualität dank der Teichbakterien recht gut ist. Aber ständig Schilf schneiden oder möglichst rausreißen, Fieberklee verschenken und Krebsscheren fischen ist auch nicht so der Hit. Eigentlich wären das Aufgaben für meinen holden Gatten, denn der wollte vor 15 Jahren unbedingt einen Teich für Goldfische & Kois haben. Aber nachdem der starke Winter 2010/2011 alle Fische durch einen unbemerkten Pumpenausfall geschrägt hatte, wäre es an der Zeit auch bei uns die Teichplanung mal zu überdenken. Allerdings beim Ziehen und Zerren an Schilf & Co ginge uns dann wohl die Folie kaputt. Da bliebe uns wohl auch nur zuschütten und Pflastern. Aber dann wäre der Steg sinnlos …

    Inzwischen haben sich zumindest einige Storchschnabel-Varianten auch bei uns gut durchgesetzt. Und so steht auch bei mir eine kleine Sammlung an Staudentöpfen bereit. Nur im Moment wären sie noch viel zu schwach, um im trockenen Dickicht zu überleben. Aber mir geht es ähnlich wie Dir Pläne machen ist auch eine Gartenfreude.

    Tja, mein Versuch eine Rosa rugosa als Erinnerung an Amrum mit in den Garten zu nehmen war damals leider gescheitert. Wir können den Rugosas wohl nur im Vorgarten den passenden Platz anbieten. Aber solche Erinnerungspflänzchen sind mir auch die Liebsten!
    Liebe Grüße von Silke, die einfach nicht dazu kommt die 6 Aurikeln zu posten, die nun schon alle verblüht sind ...

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  5. Hallo Edith,
    ich finde Deine Storchschnäbelchen alle schön. Ihre Blüten lachen mich an.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  6. Ah, hier sind sie, Deinen Storchenschnäbel! Ich mußt ein wenig in Deinen Labels danach suchen. Sehr schön! Es gibt doch vielerlei Farben, Tönungen und Formen. Meine 4 reichen mir jetzt erst einmal sowie die 2 Reiherschäbel.

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

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