Freitag, 3. April 2015

Orkan Niklas...





'Endlich mal morgens kein Regen', sagte mir heute mein erster Blick in den Garten, der zweite in Richtung Perückenstrauch aber fragte: 'Wo sind eigentlich meine Ostereierküken geblieben? Es waren doch mehr.' Ich fand sie schließlich ziemlich verschmutzt und ohne Aufhängung verstreut zwischen den abgeblühten Schneeglöckchen. Der Sturm Anfang der Woche hatte bei uns derart gewütet, daß ich nur noch den Sichtschutz und vor allem unsere riesige Österreichische Schwarzkiefer, die sich verdächtig zum Nachbarn neigt, im Auge behielt und betete, dass alles gutgehen möge. Was sind dagegen schon die paar Ostereierküken? Man muß es positiv sehen. Die Weymouthskiefer neben dem Pavillon, die mit ihren unzähligen abgestorbenen Nadeln fast mehr braun als grün aussah, hat sich mächtig erleichtert. Ich habe zwei große Eimer voll mit Kiefernnadeln zusammen gekehrt.




Als mein Blick zufällig auf die leere Terracotta-Schale fiel, hatte ich auch Verwendung für die 'vom Winde verwehten' Ostereierküken, sammelte schnell noch ein letztes Mal Moos in meinem Garten und bettete sie darauf. Nun finden sie zu Ostern doch noch Beachtung. Und das ist auch gut so; denn sie können schließlich nichts dafür, daß uns der Orkan Niklas heimgesucht hat.




Die Schale stellte ich neben den Topf mit den Hornveilchen auf unseren arg mitgenommenen Gartenstuhl, dem der nasse Winter anscheinend den Rest gegeben hat.

Fröhliche Ostern!



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