Montag, 18. September 2017

'Oma, geht es da zum lieben Gott...?'



Nein, mein Enkel hat mich das nicht gefragt. Aber ich hätte es mir vorstellen können. Er konnte mich auch gar nicht fragen; denn ich war am Samstag allein unterwegs.

Eigentlich war ich auf dem Weg zum Gartencenter in Gronau kurz hinter der Grenze zu den Niederlanden.  Die Tatsache aber, dass an diesem Tag ungewöhnlich viele Menschen unterwegs waren, machte mich neugierig, so dass ich auf einem Parkplatz in der Innenstadt parkte. 

Ein paar Schritte weiter hörte ich Musik. Aber mehr als die Musik interessierte mich diese Pyramide mitten in der Stadt, von der ich noch nie etwas gehört hatte. Was es damit auf sich hat, das erkläre ich in einem weiteren Post.

Hier war ich jetzt mit den Augen eines Kindes unterwegs. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Bis nach oben zählte ich 105 Stufen.  Dort angekommen, musste ich an meinen Enkel denken, der sicher über diese tolle Aussicht gestaunt hätte, wenn die Welt auf einmal so klein und überschaubar wird.





Der rot-weiß gestreifte Turm auf dem nachfolgenden Foto machte mich neugierig. Das sah ganz nach einem Spielplatz aus.




Der Spielplatz, den ich hier vorfand, ließ sogar mein Herz höher schlagen. Ich machte die Fotos, um sie meinem Enkel zu zeigen, damit er Mama und Papa erklären kann, wo er unbedingt mal hin muss...













Aber das  war nicht der einzige Spielplatz. Etwa hundert Meter weiter gab es dieses Baumhaus mit der tollen Rutsche.



Auch die Kleinen kommen hier nicht zu kurz.


Diese Kletternetze setzen sich rechts und links fort.

Wer gerne Treppen steigt, der kommt hier voll auf eine Kosten. Da musste ich durch. Es hätte auch eine andere Möglichkeit gegeben, die Bahnlinie zu überqueren.



Dieses junge Mädchen an dem Kletterturm hat meinen vollen Respekt. Mir wird schon vom Zuschauen schwindelig. Es ist zwar gesichert. Trotzdem muss so etwas meines Erachtens nicht sein.




Das ist das Rock-Museum in Gronau. Udo Lindenberg ist ja gebürtiger Gronauer. Hier spielte die Musik, der auch ich eine Weile lauschte. Viele Menschen waren zu diesem Stadtfestival gekommen. Für das leibliche Wohl sorgten viele Stände rund um den ganzen Bereich.








Ich weiß nicht, ob mein Enkel sich schon für diesen Oldtimer begeistern könnte. Vielleicht gehörte das Auto zu der Hochzeitsgesellschaft, auf die ich hier traf. Ich durfte das Brautpaar sogar fotografieren.


Mit der Flagge des Piratenbootes beende ich meinen Spaziergang für heute mit den Augen eines Kindes. 

Natürlich bin ich zweigleisig gefahren und habe noch tolle Fotos von dieser schönen Anlage rund um die grüne Pyramide gemacht. Diese Bilder und die vom Brautpaar zeige ich in meinem nächsten Post, wo ich dann auch das Geheimnis der Pyramide lüfte. 


Bis dahin, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich Euch eine gute Zeit. Genießt die Tage des Herbstes und haltet die Augen offen. Jeder Tag hält kleine Überraschungen für uns bereit...

Sonntag, 17. September 2017

Bunt ist die Welt bei Lotta mit 'herbstlichen Blumen'...




Lottas Thema bei BUNT IST DIE WELT lautet für den heutigen Sonntag 'Herbstliche Blumen'. Aus in meinem Garten derzeit blühenden Blumen habe ich die nachfolgenden Collagen gebastelt. Viel Spaß beim Schauen.





 

'Der Dichter kann es besingen,
der Maler in reichen Bildern darstellen.
Aber den Duft der Wirklichkeit, der dem Betrachter 
auf ewig in die Sinne dringt und darin bleibt,
können sie nicht wiedergeben.'

Hans Christian Andersen 





Verlinkt mit: https://heutemachtderhimmelblau.com/bunt-ist-die-welt-128/




All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Sonntag.

Donnerstag, 14. September 2017

Die schöne Mrs. Robert Brydon...



Es regnete und stürmte, als ich wach wurde und zum Fenster schaute. Herbstwetter! Meine Pläne für den Tag konnte ich über Bord werfen. Einen Plan B hatte ich mir nicht zurechtgelegt. Deshalb blieb ich erst mal im kuschelig warmen Bett. 

Als ich später im Eßzimmer die Jalousien hochzog, fiel mein Blick auf meine Staudenclematis 'Mrs. Robert Brydon'. Sie war mitsamt dem Obelisken umgekippt und lag nun auf dem Hochbeet. Am Vortag hatte ich mich noch über das Gesumme der Bienen gefreut, die scheinbar einen Narren an dieser Staude gefressen haben.

Ich finde, dass Mrs. Robert Brydon von allen Staudenwaldreben, die ich im Garten habe, zu den schönsten und robustesten gehört. Es ist schon erstaunlich, wieviel Blütenstiele eine einzige Pflanze hervorbringt. Deshalb entschied ich, mir einen Strauß ins Haus zu holen. Ein paar Blätter vom Geranium dazu. Das sollte reichen. Von dem betörenden Duft, den man an heißen Tagen im Sommer draußen wahrnimmt, war an diesem Regentag nichts zu spüren. 

Als ich den fertigen Strauß schließlich in der Wohnung fotografierte, mußte ich daran denken, wie schön es wäre, wenn die Urte jetzt diese zarten Clematisblüten in ihrem unverwechselbaren Stil malen und in einem Bild verewigen würde. Ich war mir sicher, dass sie ein paar Elfen darin verstecken würde, die man erst auf den zweiten Blick erkennen kann. Ich erwähne das nur, damit Ihr Euch nicht wundert, was die Blumenelfe hier zu suchen hat.

Für den Duft im Zimmer sorgt die handgesiedete Rosenseife, an der ich seit Tagen ständig schnuppere. Alex vom Gwundergarten hat sie mir geschenkt. An dieser Stelle noch einmal ein dickes DANKE und einen lieben Gruß an Dich, liebe Alex, in die Schweiz.
















 

Hier noch ein paar Informationen zur Clematis bonstedtii 'Mrs. Robert Brydon' für die Leser, die meine Fotos neugierig gemacht haben. 

Es handelt sich um eine im Jahre 1935 gezüchtete Staudenclematis, die wie Stauden zurückgeschnitten wird. Sie ist 'anlehnungsbedürftig und hochwüchsig' ( 150 bis 250 cm sind möglich),  ein sogenannter Spreizklimmer. Sie duftet und blüht überreich in Büscheln. Im Austrieb sind die Blüten bläulich und verblassen später zu einem Cremeweiß. Bei Temperaturschwankungen kann es zu unterschiedlichen Farbverläufen kommen, in heißen Sommern sogar zu rotvioletten bzw. zu malvenfarbenen Blüten.


 All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Tag.